Nach dem Streaming mit Lama Ole am Vormittag, sind wir noch an den Lake Michigan gefahren, bevor ich die Gruppe nach einer sehr herzlichen Veranschiedung verlassen habe bzw. von Eric und den anderen, auf ihrem Rückweg nach Minneapolis, am Flughafen abgesetzt wurde.
Streaming mit Lama Ole in unserem AirBnBetwas überladener Tourbus auf dem Weg zum Lake Michigan Aussicht vom Riesenrad……auf die Skyline von ChicagoVergnügungspark am Lake seltsame Perspektive auf das Riesenrad 🤔Am Lake Michiganlustige Spiegelkunst vor den Wolkenkratzern…… noch ein letzter Organic Matcha Bubbel Tea
Der American Vibe ist schon cool, auch wenn die USA nicht wirklich das Land ist, wo ich immer wieder hinfahren möchte.
Bin gerade, um 22 Uhr, am JFK Flughafen in New York zwischengelandet und werde in einer Stunde, um 23:45 Uhr, nach Lima weiterfliegen, wo ich morgen früh ankommen werde.
Neben unserem täglichen Dharma Programm, waren wir heute beim Baseballspiel der Chicago Cubs gegen die Cincinnati Reds.
Anfangs fand ich es etwas langweilig, weil mich erst die Regeln zu sehr beschäftigt haben, wer zu wem gehört, wer was macht und kaum Bewegung im Spiel war, weil die mit dem Schläger kaum getroffen haben. Außerdem hatten wir nur die billigen Plätze.
Später bin ich dann ein bisschen herumgelaufen und auch näher an das Geschehen herangekommen. Die Schläger trafen dann öfter und die Stimmung im relativ vollen Stadion wurde richtig gut.
Irgendwann war es dann plötzlich aus und die Chicago Cubs hatten gewonnen.
Wrigley Field Stadion
Die Amerikaner scheinen Baseball zu lieben. Samstag Nachmittag, ein fast volles Stadion.Ecke, in der sich das Hauptgeschehen abspielt
Die Stimmung ist gut…Die Heimmannschaft hat gewonnenNach dem Spiel…… auf den Straßen.Heute Morgen, individuelle Meditation … nach einem üppigen Frühstück.letztes Gruppenfoto nach dem Abendvortrag über Bodhicitta – Erleuchtungsgeist
Die Gruppe beginnt sich jetzt langsam aufzulösen und die ersten sind bereits abgereist. Morgen ist für die restliche Gruppe noch einmal Sightseeing in Downtown angesagt. Darauf freue ich mich schon. Die gemeinsame Bootsfahrt kann ich allerdings nicht mehr mitmachen, weil ich bereits am frühen Abend nach Lima weiterfliege.
Ein letztes Mal haben wir heute unseren 365-Tourbus bestiegen und den Roadtrip zu unserer letzten Station Chicago angetreten.
Noch 70 Kilometer von Chicago entfernt, haben wir Halt beim City of Hope, Cancer Center gemacht.
Dort ist 1981 der 16. Karmapa gestorben, als es noch ein einfaches, kleines Krankenhaus war. Warum er sich nach seiner Krebsdiagnose von Hongkong ausgerechnet hierher fliegen ließ, weiß niemand so genau.
Weil er damals, vor und nach seinem Tod, mehrere sehr beeindruckende, ärztlich dokumentierte, aber nicht erklärbare Phänomene zeigte und immer wieder auch Mönche hierher pilgern, erinnert man sich heute noch an ihn.
Weil vor ein paar Jahren ein guter Kontakt zum pastoralen Leiter der Klinik hergestellt werden konnte, hatten wir heute die Möglichkeit, mit einem von Lama Ole gesegneten Bild, das ehemalige Zimmer von Karmapa zu besichtigen. Aktuell ist es noch ein Abstellraum. Weil das Zimmer aber immer wieder von Interesse ist, soll es jetzt, nach über 40 Jahren, zu einem Meditationsraum umgestaltet werden.
von Lama Ole gesegnetes Bild als Geschenk für das ZimmerZimmer in dem der 16. Karmapa 1981 an Krebs gestorben ist. Eric hat die entsprechende Passage aus Tod und Wiedergeburt vorgelesen. Danach haben wir noch kurz meditiert.Speisesaal im KrankenhausHier gibt es jedes Jahr eine Lebensfeier für diejenigen, die 5 Jahre nach ihrer Behandlung noch am Leben sind.
Nach unserer Ankunft in Chicago, war es bereits dunkel und außer dem Buddhizentrum und unserem AirBnB haben wir nicht mehr viel gesehen.
GompaWie immer wurden wir mit einem üppigen Buffet empfangenVortrag über die sechs Paramitas
Morgen schauen wir uns ein Baseballspiel an. 🏏
Heute Morgen bei unserer Abreise in Madison
Noch ein paar Bilder von gestern:
Die Kindergartenkinder gehen hier alle brav an der Leine… 😂(Pilger-)Ausflug ins Costco…Am See mit einem Familieneisbecher…😋…Gruppenselfie in Madison nach dem Vortrag zu Tod und Wiedergeburt, bei dem ich leider total eingeschlafen bin. 🤷♀️
Mit etwas Verzögerung sind wir gestern in Madison angekommen. Erst dauerte es schon einmal etwas länger bis unsere Kagyü Meute im Auto war und kurz nach dem Start haben wir dann gleich noch Pannenhilfe geleistet.
Ein junger Mann aus Nicaragua, der kaum Englisch konnte und auch kein Telefonnetz hatte, ist mit seinem Wagen liegen geblieben. In 5 Stunden, ohne Essen und Trinken, hat ihm niemand geholfen. Manch Vorbeifahrender habe ihm lediglich sogar noch den Stinkefinger gezeigt. Er war angeblich auch kurzzeitig bewußtlos, bevor wir kamen und hatte dann, als Carlos sich mit ihm auf Spanisch verständigen konnte, einen kleinen Nervenzusammenbruch. Mit unseren Essens- und Trinkvorräten hatten wir ihn erstversorgt, bevor Eric ihm dann einen Abschleppwagen organisierte und wir bei dessen Eintreffen, nach einer dreiviertel Stunde, wieder weiterfahren konnten.
Autopanne im Nirgendwo
Nach der Ankunft in Madison sind wir erst in unser Hotel. Das Buddhizentrum ist hier zu klein zum Übernachten und man wollte uns nicht alle verstreut bei Freunden in großer Entfernung zum Zentrum unterbringen. Hier habe wir eine 4er und zwei 5er Suites. Preislich ein Vielfaches von dem was ich normalerweise für Übernachtungen ausgebe. Aber egal. In Amerika ist alles teurer und in ein paar Tagen geht es wieder in meinem günstigen Reisestil weiter.
Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten ging es fußläufig kurz ins Buddhizentrum, dann in ein Restaurant zum Abendessen und dann nochmal für eine Medi ins BZ.
Der Weg ins BZ führt direkt am Kapitol von Madison vorbei.Kleines schönes Buddhizentrum
Den heutigen Tag haben wir gemütlich in überwiegend sich abwechselnden Kleingruppen in der Stadt und im Buddhizentrum verbracht.
Besuch des Kapitols nach der Medi und Mittagessen. Madison ist die Hauptstadt von Wisconsin.……Ausblick vom Kapitol……Die Atmosphäre in der 262.000 Einwohner Stadt ist sehr entspannt mit wenig Verkehr.Weil es da so toll sein soll, waren wir auch in einer Videospielhalle. Na ja… 🤷♀️…Auf dem Weg Richtung Brunnenamerikanischer Häuserstil…Lake MadonaSpringbrunnen, den wir vom Kapitol aus entdeckt haben……Schaufenster voller BücherStraßeneckeKapitol von der anderen SeiteÖffentlicher Abendvortrag mit Eric Gibson zum Thema Meditation. Es kam ein Neuer.
Wegen eines starken Unwetters am Vorabend, war der Kickapoo River, auf dem wir zum Kanu- und Kajakfahren gehen wollten gestern gesperrt.
Dafür hatten wir heute doppeltes Programm: Am Vormittag waren wir in der Gegend, in der sich die Amischen angesiedelt haben, eine täuferisch-protestantische Glaubensgemeinschaft, die irgendwann im 19. Jahrhundert aufgehört hat mit der (technischen) Zeit zu gehen und eine entsprechend rückständige Lebensweise führt, ohne Elektrizität, Autos und sonstige Technologie, die uns das Leben erleichtert. Sie erinnern optisch an Unsere kleine Farm und leben weitestgehend autark. Ihre Geschäfte sind aber allen zugänglich, weshalb es uns möglich war sie zu besuchen. Eine völlig andere Welt. Interessant ist, dass sie alle Deusch können und auch in ihren Schulen lernen. Meine Internetrecherche hat ergeben, dass sie früher in Süddeutschland und der Schweiz angesiedelt waren, aber vor ca. 100 Jahren nach Amerika ausgewandert sind.
Die Amischen fahren noch in Kutschen; wer doch mit dem Auto kommt, hat einen nichtamischen Fahrer.Diese beiden kommen gerade aus dem Lebensmittelmarkt, in dem man fotografieren leider nicht erwünscht ist. Die Frauen und Mädchen tragen alle Mützen, die Männer Strohhüte.Warenhaus der Amischenoder mehr Flohmarkt draussen………Im Inneren des BaumarktsDiese Waage hat mir heute eine Katastrophe angezeigt… 🙉🙈………Ein Nichamischer, erkennbar an der Kappe, spricht mit den Amischen und führt anschließend ein Telefongespräch. Scheinbar ist das eine gewisse Form der Zusammenarbeit, was technische Angelegenheiten betrifft.… sie leben überwiegend von der LandwirtschaftWohnhaus mit Garten und Nebengebäuden…
Nachmittags waren wir beim Kanu- und Kajakjahren. Was für ein Ausflug! Bei strahlendem Sonnenschein sind wir drei Stunden lang auf dem Kickapoo River dahingepaddelt und wurden dann mit dem Bus des Kanuverleihs wieder an den Ausgangspunkt zurückgebracht. ☀️🛶🥰
mit Eric Gibsongleich geht’s los…
…Weißkopfseeadler……………
Am Abend gab es den Fortsetzungsvortrag zur Übertragungslinie der Karma Kagyü.
…
Morgen setzen wir unseren Roadtrip nach Madison fort.
Das Heartland Reatreat Center befindet sich irgendwo im Nirgendwo und der heutige Tag ist so schnell vergangen, ohne dass ich viel dazu sagen kann, außer, dass wir vormittags ein Zoom Meeting mit Lama Ole hatten und ansonsten das Gleiche taten wie sonst auch. Essen, meditieren, Vorträge, rumhängen… 🤷♀️😄 – Das Zentrum ist aber auch wirklich phantastisch und lädt genau dazu ein. ✨️💎💫🌈
Gompa…Zoom Meeting mit Lama OleThangka von Schützerin Weißer Schirm aus dem 19. Jahrhundert. Es hing erst 25 Jahre im buddhistischen Zentrum in San Francisco und wandert seit 2015 im Abstand von jetzt 1-2 Jahren durch alle Diamantweg Zentren der USA.Essen drinnen …… und gemütliches Beisammensein …… oder auch draußen ……Den Regembogen knapp verpaßt
P.S.: Wir werden hier regelrecht gemästet, mit allen (süßen) Schweinereien, die man sich nur vorstellen kann. Versuche jetzt FDH, so wie manch andere hier auch. Hoffe es klappt… Das kann so nicht weitergehen…!!! 🤪
Mit einem gemieteten 15-Sitzer ist unsere Tourgruppe heute, entlang des Mississippi, weiter in das ca. 250 Kilometer entfernte La Crosse im Bundesstaat Wisconsin gefahren.
Mit zwei kurzen Stopps, bei einem Wasserfall und am Mississippi River, sind wir nach unserer Ankunft als Erstes in einer Taqueria Essen gegangen und haben anschließend das Buddhizentrum, das hier als Schlüsselzentrum betrieben wird, für eine kurze Medi besucht.
Stopp am Minnehaha WaterfallFahrt über den Mississippi, den wir auf unserer Fahrt mehrfach überquert haben.Amerikanisches Restaurant auf der StreckeMississippiüberall weht die amerikanische Flagge; vor einigen Häusern haben die Bewohner auch Tafeln mit ihrem favorisierten Präsidentschaftskandidaten aufgestellt.…Seitenarm des Mississippi In La CrosseIn der Taqueria „Pato Azul“…Zwei kleine Tacos als Mittagessen um 14:30 Uhr, weil um 18 Uhr gibt es schon wieder Abendessen. Ich esse schon wieder viel zu viel. Überall gibt es auch sehr viel Süßes… 🤪Buddhizentrum in La Crosse…In La Crosse schaut es aus wie in einer Filmstadt
Nach der Medi und ein wenig verweilen im Buddhizentrum, sind wir zu einem tollen Aussichtspunkt gefahren und haben anschließend bei Scott and Liz zu Abend eine superleckere Süßkartoffelsuppe bekommen.
Aussicht vom Granddad Bluff …Neben Falken kreisen hier auch WeißkopfseeadlerHaus von Scott und Liz
Spontanes Klavierstück von HenniAbendvortrag zum Lehrer-Schüler-Verhältnis mit Eric Gibson und Rachelle Macur
Leider habe ich nach dem Vortrag wieder zur Gruppe der Schlappmacher gehört, die gleich ins Heartland Retreatcenter gefahren sind, wo wir die nächsten 3 Tage verbringen werden, während die anderen noch eine Stadterkundung bei Nacht gemacht haben.
Mit einer (überwiegend) organisierten Gruppe zu reisen hat den Vorteil, dass man sich selber um nichts kümmern muss und trotzdem nichts verpaßt. Das genieße ich momentan sehr.
Mit dem Auto sind wir heute zunächst zum Walker Skulpturenpark gefahren, waren Downtown, beim City Mill Museum, am Mississippi River und haben dann in einem indigenen Restaurant zu Mittag gegessen.
Davor, dazwischen und danach, war viel Zeit zum geselligen Beisammensein, einfach abhängen, zum Meditieren und es gab zwei buddhistische Vorträge mit Eric Gibson.
„Kirsche auf einem Löffel“ im Walker SkulpturenparkThe Cock…Walking Man…Downtown Guthrie TheatreMühlenkomplex…… der teilweise explodiert ist und jetzt als Museum zugänglich ist. Wir sind allerdings nicht hinein gegangen…Innenhof der Mühleexplodierte SeiteStone Arch Bridge über den Mississippi…Mississippi von der Stone Arch BridgeAmerikanisch indigenes RestaurantVortrag von Eric Gibson zur Bedeutung der Sangha und Medi am Nachmittag
Abends gab es noch einen Vortrag zum Thema Zuflucht, gemeinsame Medi und anschließend Party. 🎊
… und eine Verlobungsfeier… 🥂
Morgen fahren wir weiter nach La Crosse und ins Heartland Retreat Center.
Ohne die 365-Tour wäre ich wohl niemals nach Minneapolis im Bundesstaat Minnesota gekommen.
Auf unserem Erkundungsspaziergang rund um das Buddhizentrum, sind wir auch an die Stelle gekommen, an der George Floyd, ein Afroamerikaner, von einem weißen Polizisten 2020 ermordet wurde.
Minneapolis hatte scheinbar schon lange Zeit vorher ein echtes Rassismusproblem und es wurden überdurchschnittlich viele Schwarze durch weiße Polizisten getötet.
Die Bilder ginge damals um die Welt und es gab hier tagelang Aufstände und anarchistische Zustände, die nur noch durch das Eingreifen des Militär beendet werden konnten.
Hier beginnt die Zone, in die, lt. ungeschriebenem Gesetz, keine Polizei mehr kommt… Die Kriminalität hier ist entsprechend hoch.Hier wurden alle Namen derjenigen Schwarzen auf die Straße geschrieben, die in Minneapolis von weißen Polizisten getötet wurden. Beim Vorbeigehen hat uns ein Fotograf und unabhängiger Journalist in seine Galerie geholt…… und uns seine Bilderdokumentation der Sozialgerechtigkeitsbewegung in Minnesota vorgestellt.An dieser Stelle fand die Tat statt.…Hier war die Polizeistation des Polizisten, der George Floyd umgebracht hat. Sie wurde komplett niedergebrannt, sowie vieles andere ringsum. Es muss alles sehr beängstigend gewesen sein.überall Bilder und Graffitties, die an die Tat erinnern.………
Das alles von Freunden aus erster Hand zu erfahren und auch ihre unterschiedlichen Sichtweisen dazu, war sehr bewegend und interessant.
Um die Obachlosigkeit in Minneapolis zu bekämpfen, werden unter den Brücken diese Zäune aufgestellt. – Problem gelöst! 🙈Zurück im Buddicenter…Hot Dog Party abends im Garten… und ein 20. GeburtstagBuddhicenter at night
Nach 3 Tagen abhängen, meditieren und viel essen im Northeast Retreat Center und das auch noch beì einem Traumwetter, haben die ersten hier ihre 365-Tour in den USA bereits wieder beendet und reisen entweder alleine weiter oder, mangels Urlaub, wieder nach Hause.
Für den Rest der Gruppe geht die Tour weiter nach Minneapolis, wo wir das dortige Buddhizentrum besuchen und sich neue Freunde der Tour anschließen.
Abschiedsfoto im NRCnoch ein Abschiedsfoto am Flughafen mit den Weiterreisenden der 365-TourFrühstück am FlughafenAnkunft im Buddhizentrum und erstes KennenlernenZum Abendessen wurden wir mit leckeren versorgt. 😋Danach haben wir gemeinsam eine 16. Karmapa Meditation gemacht und Eric Gibbson hat die Geschichte des Zentrums erzählt.Gompa im buddhistischen Zentrum Minneapolispartielle Mondfinsternis
Es gab außerdem wieder eine Stunde Zeitverschiebung, die mich heute platt gemacht hat.🤪