Mit etwas Verzögerung sind wir gestern in Madison angekommen. Erst dauerte es schon einmal etwas länger bis unsere Kagyü Meute im Auto war und kurz nach dem Start haben wir dann gleich noch Pannenhilfe geleistet.
Ein junger Mann aus Nicaragua, der kaum Englisch konnte und auch kein Telefonnetz hatte, ist mit seinem Wagen liegen geblieben. In 5 Stunden, ohne Essen und Trinken, hat ihm niemand geholfen. Manch Vorbeifahrender habe ihm lediglich sogar noch den Stinkefinger gezeigt. Er war angeblich auch kurzzeitig bewußtlos, bevor wir kamen und hatte dann, als Carlos sich mit ihm auf Spanisch verständigen konnte, einen kleinen Nervenzusammenbruch. Mit unseren Essens- und Trinkvorräten hatten wir ihn erstversorgt, bevor Eric ihm dann einen Abschleppwagen organisierte und wir bei dessen Eintreffen, nach einer dreiviertel Stunde, wieder weiterfahren konnten.

Nach der Ankunft in Madison sind wir erst in unser Hotel. Das Buddhizentrum ist hier zu klein zum Übernachten und man wollte uns nicht alle verstreut bei Freunden in großer Entfernung zum Zentrum unterbringen. Hier habe wir eine 4er und zwei 5er Suites. Preislich ein Vielfaches von dem was ich normalerweise für Übernachtungen ausgebe. Aber egal. In Amerika ist alles teurer und in ein paar Tagen geht es wieder in meinem günstigen Reisestil weiter.

Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten ging es fußläufig kurz ins Buddhizentrum, dann in ein Restaurant zum Abendessen und dann nochmal für eine Medi ins BZ.


Den heutigen Tag haben wir gemütlich in überwiegend sich abwechselnden Kleingruppen in der Stadt und im Buddhizentrum verbracht.

















