Ein 11-stündiger Zwischenstopp in Kuala Lumpur war heute die ideale Gelegenheit einen Abstecher in die Hauptstadt von Malaysia zu machen.
Für 3€ bin ich um 7 Uhr ca. 50km mit dem Airport Shuttle vom Flughafen in die Millionenmetropole gefahren und dann weiter, bis zu den Zwillingstümen des Petrona Tower, dem Wahrzeichen der Stadt im Bankenviertel, gelaufen.
Weil sie gestern beim Check-in darauf bestanden haben, dass ich meinen schweren Handgepäckrucksack aufgebe, mußte ich ihn heute nicht mitschleppen. ☺️
Danach habe ich für meine Länderstatistik noch mühevoll einen Geocache gesucht, anschließend in einem Café gefrühstückt und schon war es wieder Zeit sich auf den Rückweg zum Flughafen zu machen.
....Mitten im Zentrum...Petrona Twin Towers..
Auf dem Rückweg zur Bushaltestelle sind mir doch diese Kunstwerke begegnet.
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Spontan ist mir gleich sehr viel blanke Wand eingefallen, die man derart gestalten und damit womöglich auch die Psyche der Betrachter positiv beeinflussen könnte. 😉
Fast vier Wochen war ich jetzt in Sri Lanka unterwegs und habe mit TukTuk, Bus und Bahn diesen buddhistisch geprägten Inselstaat erkundet.
Es gab zahlreiche Tempel, exotische Pflanzen und Tiere zu bestaunen, sowie besondere Felsen und Bauwerke. Daneben war auch einfach nur Spazierengehen, relaxen am Strand und schwimmen im Meer oder einem Pool angesagt.
Im Vergleich zu Indien, ist Sri Lanka sehr einfach zu bereisen und man kommt sehr leicht an Bus- und Bahntickets. Es war immer alles entspannt und sicher. Nie hatte ich als alleinreisende Frau ein ungutes Gefühl. Wenn es Probleme gab, war sofort immer jemand da und hat geholfen.
Route:
4 Tage Colombo
4 Tage Sigiriya – Pidurangala Felsen, Lion’s Rock, Dambullah Temple
4 Tage Ella – Nine Arches Bridge, Little Adam’s Peak
2 Tage Udawalawe – Nationalpark
4 Tage Mìrissa – Strand
4 Tage Galle – Fort, Schildkrötenzucht, -krankenhaus
Rückkehr nach Colombo.
Den Tag habe ich noch in einem Hostel in Negombo Nähe Flughafen verbracht, um entspannt und erholt in meinen 26-Stunden Trip nach Australien starten zu können.
Leider haben sie gerade beim Check-in meinen Handgepäckrucksack nicht akzeptiert und ich musste ihn aufgeben. Hoffentlich klappt das diesmal mit dem Anschlussflug ab Bali, da ich diesmal nicht auf den letzten Drücker durchgelotst werden kann.
Dieses Buch habe ich vor 20 Jahren zum ersten Mal gelesen. Es handelt von einer amerikanischen Ärztin, die, aufgrund ihres Engagements für Halbaborigine Jugendliche, in einen Walkabout, mit australischen Ureinwohnern im Outback, gerät.
Nach der Lektüre des Buches, hatte ich den ganz starken Wunsch auch einmal nach Australien zu reisen. 🇦🇺
Obwohl es jetzt fast 20 Jahre gedauert hat: Mein Wunsch geht in Erfüllung! ❣️☺️ MORGEN fliege ich nach Australien.✈️🇦🇨😃
Als Einstimmung darauf habe ich jetzt Die sieben Schwestern unterbrochen und angefangen Den Traumfänger noch einmal zu lesen. 📚
Der heutige, letzte richtige Urlaubstag in Sri Lanka war wie gemacht dafür.
letztes Frühstück im Hostelabends noch eine Pizza stimmungsvolles Licht über einem Fußballturnier der Jugend am Strand
Morgen früh um 7:15 Uhr fahre ich mit dem Zug nach Colombo und starte um 23 Uhr mit AirAisia, Flug AK46 über Kuala Lumpur mit einem Aufenthalt von 11 Stunden und Flug AK378 über Denpasar mit einem kurzen Zwischenstopp von 2 Stunden bzw. Jetstar, Flug JQ36 nach Melbourne. Ankunft 13.02. um 7:10 Uhr.
Pünktlich zum Sonnenaufgang um kurz vor halb sieben war ich bereits am Strand. Leider war es sehr diesig und kein wirklicher „Sonnenaufgang“ sichtbar.
Nach dem Frühstück habe ich mir noch ein kurzes Nickerchen gegönnt und danach meine Wäsche gewaschen.
… mit meiner mobilen Waschmaschine
Anschließend habe ich mich ins nächstgelegene Nagelstudio begeben. Das war eine richtige Tortur. Wofür Birgit, meine Nagelfrau in Landshut, eine halbe Stunde braucht, feilen sie hier eineinhalb Stunden an einem herum. Und weil ich schon mal da war, habe ich meine Fußnägel gleich mitmachen lassen. Entgegen meiner Vorstellung jedoch nicht parallel, sondern nacheinander. Drei Stunden stillsitzen und Pfötchen geben! Bin jetzt ernsthaft am überlegen, ob ich mir das alle vier Wochen antun soll…
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Nachmittags habe ich noch Besuch bekommen, von Clemens, einem Softwareentwickler aus Aschaffenburg. Ihn habe ich in Ella kennengelernt. Er war mein „Zellengenosse“ in dem Zimmer als wir nachts eingeschlossen waren. Er ist hier mit einem gemieteten Roller unterwegs und wenn er gerade irgendwo in der Nähe ist, gehen wir einen Kaffee trinken.
Mehr war heute nicht los. Mit dem Sonnenuntergang war es nicht besser als am Morgen.
Manchmal sieht man es sofort, so wie in Mirissa. Alles ist perfekt! Das Hostel, die Stadt, die Leute, der Strand, die Lage, das Wetter, die Entfernungen, die Sauberkeit, Atmosphäre, Preise usw.
Daran festzuhalten und meinen, so muss es jetzt überall sein, kann eigentlich nur enttäuschen.
So ist es mir hier in Galle ergangen. Mittlerweile habe ich aber gelernt solchen Emotionen nur wenig Beachtung zu schenken und schon beginnt sich alles zu drehen.
Heute Morgen beim Frühstück vor unseren Zimmertüren, habe ich meine Zimmernachbarin, eine Tschechin, kennengelernt und mich ein wenig mit ihr unterhalten. Entgegen den sicherlich gut gemeinten Empfehlungen unseres Hosts, dem ich gestern als einem Einheimischen ungeprüft vertraut habe, hat sie mir hier ganz andere Möglichkeiten aufgezeigt und schon schaut hier alles gleich viel freundlicher aus.
Wie geplant, habe ich den Vormittag zunächst im Fort von Galle verbracht, einer riesigen Festungsanlage, in deren Kern ein reger Marktbetrieb herrscht.
Das Fort von außen..Turmuhr.Turtle View PointMeeresschildkröte 🐢 (heller Fleck in der Mitte)..LeuchtturmKanonen überall(Munitions-)BunkerSchildkröte, die ihren Kopf aus dem Wasser strecktfrisch gepresster Orangensaft 😋
Nach einem kurzen Mittagsschläfchen und einer Lesepause, bin ich dann in eine Schildkrötenbrüterei bzw. -krankenhaus, das hier am Strand gleich um die Ecke ist. 🐢😍
Hier werden kranke und verletzte Schildkröten aus dem Meer hergebracht, medizinisch versorgt und wieder aufgepäppelt. Wenn sie dann gesund sind, werden sie wieder ins Meer zurückgebracht.
Eine Schildkröte war auf einem Auge blind, eine andere hatte eine Vorderflosse verloren, eine hatte Bakterien, eine Art Krebs auf dem Panzer, andere hatten Plastik gefressen oder hatten durch Fischerhaken verletzte Panzer.
Außerdem werden die am Strand, im Sand abgelegten Schildkröteneier eingesammelt und ausgebrütet, um sie vor menschlichen Nesträubern zu schützen, welche die Eier essen oder verkaufen würden. Wenn sie dann geschlüpft sind, werden auch sie wieder zurück ins Meer gebracht.
.Auf einem Auge blindPlastik gefressen„Brutkasten“Heute Morgen geschlüpfte Schildkrötenbabieszurück ins Meerdie letzten Meter Strand abseits des Massentourismus Sonnenuntergang
Das sind die letzten Eindrücke, die ich aus Mirissa mitgenommen habe. 😍
Hier hat wirklich alles gepasst.
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Ich bedaure jetzt ein wenig, dass ich noch einmal weitergereist bin.
Mehr oder weniger befinde ich mich bereits auf dem Rückweg nach Colombo, von wo ich am Sonntag nach Melbourne (Australien) weiterfliegen werde. ✈️
Galle ist mein letzter Stopp, eine Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern und einer Festungsanlage, die im 16. Jahrhundert unter portugiesischer Kolonialherrschaft entstanden ist.
Mein erster Eindruck hier ist, dass vieles – der Strand, (private) Gärten und sämtliche Gewässer – leider vermüllt und unansehnlich sind. Und keinen kümmert’s. Vielleicht habe ich aber auch nur die falsche Sicht. 🤔
Der nächste Badestrand befindet sich in 4,5 km Entfernung, hat einen eher rötlichen und grobkörnigen Sand und ist nicht mit dem in Mirissa vergleichbar.
An jeder Ecke und ganze Straßen entlang werden mit Eis gekühlte Fische und Schalentiere verkauft. 🐟🐠🦐
Hätte ich das alles zuvor gewußt, wenngleich ich hier nichts gegen mein gut ausgestattetes, großes und sauberes Deluxe Einzelzimmer sagen kann, wäre ich in Mirissa geblieben.
Die nächsten Tage werde ich hier aber das Wichtigste noch besichtigen und lasse dann meine Zeit in Sri Lanka langsam ausklingen.
6 Uhr: Der Wecker klingelt. Den Strand einmal rauf und runter spaziert. Frühstück und warten auf die Abholung zum Schnorcheln. 🤿🐢😃
8 Uhr: Mitteilung, dass die Sicht schlecht ist und das Schnorcheln auf 11 Uhr verschoben wird. 😐
Programmwechsel: Statt Tatort zu schauen, beginne ich heute auf vielfache Empfehlung den Roman Sieben Schwestern von Lucinda Riley. Die Leseprobe hatte ich mir schon vor Monaten heruntergeladen, bin dann aber nicht wirklich zum Lesen gekommen.
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11 Uhr: Mitteilung per WhatsApp, dass die Sicht nicht besser wird und dass ich zwar mit den Schildkröten schnorcheln könnte, aber keine Korallen und Fische sehen würde.
Für 30 Euro ist mir das zu wenig. Schweren Herzens storniere ich jetzt die Schnorchelaktion. ❌️😥
Da ich noch lange unterwegs sein werde, ergibt sich bestimmt eine andere Gelegenheit, vielleicht schon bald in Australien. 🤿🐢🦀🐙🐚🪸🪼😃
Also wieder rein in den Bus und auf zu dem anderen Geocache, der hier noch versteckt ist. 😃
Und danach ab an den Strand und rein ins Meer. 🌊☀️🌴⛱️ 🏊♀️
Heute schien den ganzen Tag die Sonne und es hatte über 30°. ☀️ Keine Ahnung, was hier die Sicht trübt? 🤷♀️ Möglicherweise gibt es hier gar keine Korallen und bunten Fische… 🤔
P.S.:
Gestern Abend habe ich noch eine Zusage als Longterm Guest alias Shortterm Resident im EC ab 10.06. erhalten. 🥰
Für heute hatte ich mich zum Schnorcheln und Schwimmen mit Schildkröten angemeldet. 🤿🐢😃
Mein Wecker klingelte um 6 Uhr. So konnte ich vor meiner Abholung um 8:30 Uhr am Hosteleingang, den menschenleeren Strand noch einmal rauf und runter laufen und kurz frühstücken.
Leider kam um 8 Uhr die Mitteilung, dass wetterbedingt die Sicht heute nicht so gut sei und das Ganze auf 11 Uhr verschoben würde.
Also habe ich meine Pläne für heute einfach vertauscht. Da der gestrige Tatort in der JVA Landshut gedreht wurde, war es mir eine selbstverständliche Pflicht diesen heute in der ARD Mediathek anzuschauen, womit mein Vormittag jetzt abgedeckt war.
Ein authentisches Bild vom bayerischen Strafvollzug wurde zwar nicht gerade vermittelt, aber das ist ein anderes Thema.
Nach einem Tatort schnorcheln gehen, fühlt sich übrigens irgendwie seltsam an. 🤣
Aber soweit sollte es nicht kommen, da die Sicht nicht besser wurde. Wir haben die Aktion auf morgen verschoben. Da soll dann den ganzen Tag die Sonne scheinen. ☀️🐢☀️🤿☀️
Wegen des wechselhaften und teils regnerischen Wetters, war der Strand heute nicht sehr einladend und ich überlegte mir, was es für Alternativen gäbe. 🤔
Plötzlich kam mir mein altes Hobby wieder in den Sinn und dass ich in Sri Lanka noch gar keinen Geocache gefunden habe. 😃
Laut meinem Smartphone befand sich eine Dose in 7 km Entfernung und war für mich DAS Ereignis des Nachmittags. Ich stieg in den Bus und ließ mich von der Dose an Orte führen, an die ich so nie gekommen wäre. – Das eigentliche Ziel dieses Spiels.
Durch eine Wohnsiedlung im Dschungel…… abseits der Touristenmeilen..hin zu einem liebevoll-kreativ gestalteten Aussichtspunkt……von wo man Turtels im Meer beobachten kann.
Ich habe ewig gesucht, das Doserl aber schließlich doch gefunden.😁 – Was für ein schöner Ort!
Die Menschen, die mir auf dem Weg hierher und zurück begegnet sind, waren irgendwie anders als die anderen. Alle haben total freundlich gelacht, aber keiner wollte ein Geschäft mit mir machen.😊
Diese seltsame Konstellation ist mir auf dem Rückweg noch begegnet.
Ein kleiner Friedhof mit Kuh und Vogel auf einem Grab
Jetzt hoffe ich doch, dass es wenigstens morgen mit dem Schnorcheln klappt. 🤿
Eigentlich waren mir Sandstrände immer ein Grauen. 😱 Allein den Gedanken, wie der Sand beim darüber laufen mit den Flipflops hinten hochspritzt, erst unbemerkt an den Waden hängen bleibt und danach beim Eicremen mit der Sonnencreme auch noch an den Fingern kleben bleibt, finde ich voll eklig. 😝
Tatsächlich ist mir das heute morgen, nach der Rückkehr von meinem wirklich schönen Morgenspaziergang am noch menschenleeren Strand, auch noch wirklich passiert. 🤪 Im Hostel konnte ich aber alles schnell wieder abwaschen.
...Parrots Island
Da ich mich nun für eine Woche Entspannung an der Südküste von Sri Lanka mit Baden im Meer entschieden habe, nachdem alle Traveller, die ich bisher kennengelernt habe, so davon geschwärmt haben und Entwicklung bekanntlich immer jenseits der Komfortzone stattfindet, werde ich versuchen das jetzt auch zu genießen. – Was für ein Luxusproblem…!😊
Entgegen meinem ursprünglichen Plan direkt vom ca. 300 Meter entfernten Hostel, nur im Bikini bekleidet, direkt ins Meer durchzustarten und anschließend sofort wieder zurück, um alles abwaschen zu können, habe ich es mir tapfer, ganz klassisch, mit einen Coconut Drink und meiner Kindl App in einem Strandcafé in einem Liegestuhl unter einem Sonnenschirm gemütlich gemacht. 🌴👙🏖🧉
Bei bewölktem Himmel und angenehmer Temperatur war das echt chillig und ich bin sogar zweimal ins Meer gegangen, habe mich von den Wellen tragen lassen, ohne mich nachher gleich zu duschen.🚿 Strandduschen gibt’s hier nicht. ❌️
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Auch mit dem Hostelzimmer hatte ich diesmal wieder Glück. Acht Etagenbetten in einem mindestens 40 Quadratmeter großen Raum, der auf zwei Seiten komplett verglast ist. Drei großzügige Duschen, zwei separate Toiletten und alles sauber. Nachdem, was ich bisher schon alles erlebt habe…, werden mir solch eigentlich unwichtige Dinge plötzlich immer wichtiger. 😅
Inzwischen habe ich auch ein wenig das Gefühl, dass man mich wegen meines Alters mittlerweile auch bevorzugt unten einquartiert… 🤣