Pünktlich um 5:30 Uhr stand der Safari Jeep zur Abfahrt bereit und brachte mich und fünf weitere Safari Teilnehmer zum Udawalawe Nationalpark, wo wir kurz vor Sonnenaufgang ankamen.
Hier waren ungefähr noch weitere hundert Safari Jeeps, die sich zur gleichen Zeit auf den Weg durch den Park machen wollten.
Bereits nach den ersten paar Hundert Metern tauchten die ersten Elefanten auf und es kam zu einem regelrechten Stau auf der Safariautobahn. Alle Fahrzeuge versammelten sich um die paar Elefanten und die schienen das auch noch genossen zu haben. Kurzzeitig habe ich mich echt gefragt „Who is watching who?.
Safaristauneugieriger Elefant
Da der Nationalpark tatsächlich riesig ist – unser Fahrer meinte, dass es es hier so um die 500 Elefanten gibt – hat sich der Stau irgendwann aufgelöst und es wurde immer seltener, dass sich die Jeeps in die Quere kamen.
unser Safari Jeep…
Normalerweise ziehe ich am liebsten immer alleine los und verzichte auf irgendwelche Guids. Hier hätte ich außer den Elefanten, Pfauen und Affen aber nicht viel gesehen.
Die Vögel, Reptilien und anderes Getier ist entweder so klein oder so gut getarnt, dass man es ohne einen geschulten Blick kaum sieht.
Es gibt hier sehr viele Elefanten und man kann sich kaum an ihnen satt sehen 😍Leider war der Lichteinfall für die Qualität vieler Bilder und Videos nicht ideal.Elefantenbabys 😍Pfaue..SchakalÄffin mit Baby 😍noch eine Äffin mit BabySchwarzkopfaffe……BienenstockHaubenadler – leider nur von hintengrüner Vogel…. im grünen Blätterlaubfast unsichtbar…KrokodilEchseanderes ReptilSehr kleine Echse, ca. 20 cm, die unsere Fahrer während der Fahrt entdeckt hat.Bambi 😍
Wir waren 6 Stunden unterwegs und hatten viele schöne Eindrücke. Es soll hier auch Leoparden geben. Da sie nachtaktiv und sehr scheu sind, bekommt man sie jedoch so gut wie nicht zu Gesicht.
Es ist sehr entspannend langsam, ohne Zeitdruck reisen zu können und sich einfach treiben zu lassen.
Anders als die meisten, die ich hier treffe und die sofort wieder abreisen, wenn sie die Highlights der Umgebung abgehakt haben, bleibe ich meistens noch einen Tag länger.
Man bekommt irgendwie mehr von der Umgebung und den Leuten mit, wird ein bisschen heimisch und hat auch mehr Zeit für Dinge, wie einfach irgendwo sitzen, meditieren, lesen, schreiben, entspannen, verschiedene Cafés und Restaurants ausprobieren, „shoppen“, sich auf den nächsten Step vorbereiten, Wäsche waschen, trocknen usw.
Kokos Saft im Café Ufo
Heute bin ich nach vier Tagen in Ella, gemütlich in zwei aufeinander folgenden, vollkommen überfüllten Bussen, stehend, ca. 100 km in 2 Stunden, bis Udawalawe gefahren.
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Außer dem Nationalpark und den Safaris scheint hier nicht viel los zu sein. Damit verdienen die Hostelbetreiber aber offenbar das wahre Geld. 💰 Anders kann ich mir nicht vorstellen, wie sich eine Übernachtung im Einzelzimmer mit Bad und Frühstück für 3 Euro lohnen soll. Und sauber ist es hier auch noch.
Pool.
Morgen um 5:30 Uhr startet dann die Safari und geht bis zum frühen Nachmittag. 🐘🐆🐒
Dieser kleine Zimmerriegel wäre mir heute Nacht fast zum Verhängnis geworden.
Trotz seiner Hervorragenden Bewertungen und chilligen Veranda, gibt es in diesem Hostel schon einiges zu bemängeln, dass ich bereits gleich nach meiner Ankunft am liebsten sofort wieder abgereist wäre.
Es wird gleichzeitig als öffentliches Café geführt, wird aber in erster Linie von den max. 12 Hostelgästen zu unterschiedlichen Zeiten besucht. Es besteht aus ca. 4 Zimmern – (m)eines ebenerdig mit dem Café, die anderen im Untergeschoss.
Nicht so bei meiner Ankunft. Da war das Café bzw. die Veranda rappelvoll, gefühlt 20 – 30 Leute. Die Hostelinhaberin hat mir, während sie für die Gäste Essen und Getränke zubereitet hat, nur kurz mein Bett zugewiesen, ohne weitere Informationen bezüglich Bad und Frühstück.
Dass das Bad mit WC außerhalb des Zimmers liegt, habe ich bei einer Zimmerkollegin erfragt und dann selber herausgefunden, dass es gleichzeitig als Toilette für die Cafébesucher gedacht ist. 😯
Das hat mich dann echt ein wenig geschockt, zumal ich total durchgeschwitzt war, nur in Ruhe duschen und dann meine Wäsche waschen wollte. Entgegen der angegebenen Ausstattungsmerkmale, wie Gemeinschaftsküche mit allem drum und dran, Wäschetrockner, Föhn usw. gab es hier nichts.
Gut, mittlerweile habe ich mich an alles gewöhnt und auch ganz nette Bekanntschaften gemacht, mit denen man hierüber sprechen kann. Geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid, wie ein Sprichwort sagt.
Heute Nacht kam dann aber der Oberknaller. 💥
Ab ca. 22 Uhr gehen auf der Veranda bzw. Café die Lichter aus und außer meinen Zimmerbewohnern ist hier niemand mehr. Die erste Mitarbeiterin oder auch Inhaberin – keine Ahnung was sie wirklich ist – taucht hier um 7:30 Uhr auf.
Jedenfalls bin ich um 3 Uhr wach geworden und musste auf’s Klo. Als ich die Türe des Zimmers öffnen wollte, ging es nicht. Erst habe ich eine Weile verzweifelt am Zimmerriegel herumgefummelt, weil ich dachte er klemmt, bis ich festgestellt habe, dass die Tür von außen verriegelt war. 😱
Als ich mich im Zimmer umgeschaut habe, war ein Bett leer und mir wurde klar, dass dieser I…. scheinbar mitten in der Nacht abgereist ist und die Tür von außen verriegelt hat, ungeachtet dessen, dass noch vier weitere Personen im Zimmer sind und niemand da, der die Türe öffnen kann.
Wahrlich kam ich mir jetzt besch… vor wie in einer Gefängniszelle, die zumindest über ein Klo verfügt, das ich doch jetzt dringend brauchte.
Wach im Bett liegend und hoffend, dass meine Blase durchhält – es gab auch kein Fenster zum rausklettern – habe ich nach 1,5 Stunden über booking.com noch diese Nachricht abgesetzt, in der Hoffnung, dass sie vor dem regulären Betrieb gelesen würde.
Danach bin ich eingeschlafen und erst wieder erwacht als es schon hell war. Weil ich ein Besengeräusch vernommen hatte, bin ich gleich zur Glastür unseres Zimmers, um zu sehen, ob „SIE“ schon da ist.
Couch mit Teddy, darüber ein Hochpodest zum Liegen, dahinter mein Zimmer, rechts das Klo
Stattdessen habe ich „IHN“ aus dem leeren Bett, auf dem Hochpodest schlafend, erblickt und sofort wie wild an die Türscheibe zu klopfen begonnen. – Um kurz nach 7 Uhr hatte der Spuk dann endlich sein Ende.
Hochpodest
Von einem Zimmerkollegen habe ich später erfahren, dass er schon vor mir dringend auf’s Klo musste und dann in eine Flasche gepinkelt hat. Männer haben es dann doch leichter.
Den anderen Typen habe ich dann beim Frühstück beobachtet, wie er mit Megahanteln auf der Veranda seine Armmuckies trainiert hat. Da musste ich dann fast schon wieder lachen. 🤣 Hirnmuckitrainig wäre wahrscheinlich sinnvoller…
Das Wetter war heute doch besser als zunächst erwartet.
Nach dem Frühstück hatte ich mich dann zur Besichtigung des Rawana Waterfalls entschieden. Gemäß der Empfehlung meiner Gastgeberin bin ich dann 15 Minuten mit dem Bus dorthin gefahren, statt 1,5 Stunden gelaufen.
Rawana Waterfall
Der Wasserfall konnte von der Straße aus besichtigt werden und war jetzt nicht allzu spektakulär. Weil ich nicht gleich wieder zurückfahren wollte und sich laut Google Maps noch der Secret Waterfall in der Nähe befand, bin ich noch ein paar Stationen weiter gefahren und habe auch diesen etwas abseits gelegenen Wasserfall besichtigt.
Secret Waterfall
Er hat mich ein wenig an einen Wasserfall im kolumbianischen Dschungel erinnert, mit dem Unterschied, dass die Kolumbianer viel naturverbundener, sich der Schönheit ihres Landes bewusst sind und es entsprechend sauber halten und schützen. In Sri Lanka gibt es da noch erheblichen Aufholbedarf, wenngleich es hier nicht so katastrophal ist wie in Indien.
Das Ende der Busstrecke ist Wellawaya. Von dort sind noch 14 km bis zu den Diyaluma Falls.
Ich bin also noch einmal eine halbe Stunde mit dem Bus nach Wellawaya weitergefahren und dann gleich auf einen TukTuk Fahrer gestoßen, der mir ein faires Angebot für die halbstündige Weiterfahrt zum Dialumafall gemacht hat. Außerdem würde er warten bis ich von dem anschließenden Aufstieg zurück sei, also mindestens eine Stunde und mich dann wieder zur Bushaltestelle von Wellawaya nach Ella zurückbringen.
Der Aufwand hat sich tatsächlich gelohnt. – Ein Megawasserfall und von oben eine atemberaubende Aussicht.
Diyaluma WaterfallsKleiner Wasserfall oben nach dem Aufstieg…mit kleinem Auffangbecken, in dem man baden kann.Abfluss vom oberen zum unteren Wasserfall ..unterer, großer Wasserfall
Hier lohnt es sich die Videos, die ich im Blog nicht einfügen kann, auf Polarsteps anzuschauen.
Nach der Rückkehr von meiner „Wasserfall Tour“ war ich erst mal etwas geschafft und habe es mir für den Rest des Nachmittags mit einer Kanne Tee und Dem Buchspazierer auf der Veranda meines Hostels gemütlich gemacht.
Ella ist eine touristisch sehr überlaufene Kleinstadt. Umso glücklicher bin ich darüber, wieder etwas abseits, am Stadtrand untergekommen zu sein. Von hier ist es auch fußläufig gar nicht weit zu den Highlights, der bereits erwähnten Nine Arches Bridge und dem Little Adam’s Peak.
Das Wetter ist gerade leider nicht so optimal, meist bewölkt, etwas windig und mit gelegentlichem (Niesel-)Regen. Zwischendurch blitzt dann aber auch die Sonne hervor.🌦
Weil keine wirkliche Besserung in den nächsten Tagen in Sicht ist, macht ein Aufstieg zum Adam’s Peak zu Sonnenauf- oder untergang wenig Sinn. Weil er aber relativ nah bei der Nine Arches Bridge ist, habe ich heute beides miteinander verbunden.
Auf dem Weg zur Nine Arches BridgeKeine Ahnung, was auf den Terassen wächstÜberall gibt es leckeres Kokoswasser zu kaufenNine Arches Bridge…fertiggestellt 1921...Weg weiter zum Little Adam’s PeakAussicht von dem 1141 Meter hohen Berg.mit vielen Wolken
Beim Runtergehen bin ich noch zwei jungen Mädels begegnet, die in genau „meinem“ Dialekt gesprochen haben. Ich konnte es mir nicht verkneifen sie anzusprechen und zu fragen wo sie herkommen. Die Eine war schließlich aus Erding, die Andere aus Wolnzach. – Hatte ich mir doch gleich gedacht, dass die von nicht weit her sein können. 😅
Wir haben uns dann noch ein wenig ganz nett unterhalten, bis sie dann mit einem kleinen Vorsprung weiter den Berg runter sind.
Den Nachmittag verbringe ich chillend auf einer Liegeschaukel meiner Hostel Terasse und lasse es mir gut gehen.
Um 18 Uhr muss ich noch meine Wäsche abholen. Da es hier keine Wäscheleine gibt und meine auch weg ist, musste ich erstmals auf einen Laundry Service zurückgreifen. Hoffe meine guten T-Shirts und Socken haben danach noch die selbe Form und Größe wie zuvor. 👚🧦🩲
Mit gefühlt einem Affenzahn sind wir heute in einem über eine Privatagentur organisierten Minivan mit drei anderen Touris 5 Stunden lang, für 136 km, durch die singhalesischen Berge gebrettert. Dabei hatten wir maximal eine gelegentliche Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, meistens fuhren wir viel langsamer.
Auf dem Weg durch die Berge.
Natürlich bin ich jetzt – anders als im letzten Beitrag angekündigt – erst einmal vier Tage in Ella, bevor ich dann nach Udawalawe zur Safari weiterfahre. Wenn man zwei Steps zur gleichen Zeit plant, kann man schnell mal ein wenig durcheinander kommen. 🤪
Ella ist berühmt für den Little Adam’s Peak und die Nine Arche Bridge. Beides werde ich die nächsten beiden Tage besuchen. Die Gegend hier ist wirklich wunderschön und lädt zu längeren Wanderungen ein.
Little Adam’s Peak..Ella Mountain.
Mein letztes Traumzimmer vermissend, bin ich jetzt wieder in einem beengten 5-er Schlafraum mit Einzelbett untergebracht. – Besser als oben in einem Etagenbett, aber schlechter als unten mit Vorhang.
Zumindest gibt es aber ein Moskitonetz, das ein wenig Privatsphäre schafft und die Atmosphäre, sowie das sonstige Ambiente sind recht chillig.
Bei booking.com hat das Hostel bei 173 Bewertungen mit 9,5 von 10 Punkten „außergewöhnlich“ abgeschnitten und eine Nacht mit Frühstück kostet weniger als 9 Euro. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt also auf alle Fälle.
Mein Bett (links)AufenthaltsbereichAufenthaltsbereich bei Nacht
Nach zwei ereignisreichen Tagen ist heute wieder relaxen angesagt.
Ein TukTuk hat mich am späten Vormittag an den Kandy Lake gebracht, einen künstlich angelegten See in der Stadtmitte. Er sollte sich in einem Spaziergang von knapp einer Stunde umrunden lassen. Wie lange ich letztendlich wegen der vielen Fotostopps dafür gebraucht habe, kann ich jetzt gar nicht mehr sagen.
Es gab tatsächlich einiges zu bestaunen.
Kandy LakeWaran..ZulaufKennt den jemand?Kanonenkugelbaumschwimmender Waran; es gibt hier wirklich viele davon ..Kleiner NebenteichFischmir unbekannte Vogelartsüßes Pärchen auf einem Baum voller Nesternoch einer davon, weil so schön„Bats“, „Fruitbats“ oder auch „Flying Foxes“ genannt, hängen hier überall ganz dick in bestimmten Bäumen..Dracula 🦇noch ein Waran
Auf meiner neuen, vorsichtshalber noch vor Reiseantritt gekauften und eingepackten, aufrollbaren Isomatte, genieße ich jetzt noch mit einem „Buch“ in der Hand und einem „Summersby Blackberry“ meinen letzten Tag in Kandy auf diesem wunderbaren (Nord-)Balkon und der herrlichen Aussicht.
Aufrollbare Isomatte, auch super als Medikissen zu verwenden……
Auf einer ca. 6-stündigen Busfahrt geht es morgen ab 8 Uhr weiter nach Udawalawe. Geplant ist ein 2-tägiger Aufenthalt mit einer Safari im gleichnamigen Nationalpark.
Wegen des Feiertags konnte mir gestern keiner so richtig behilflich sein mit meiner eingezogenen Kreditkarte. Daraufhin hatte ich die Karte vorübergehend gesperrt und eine Email an die Bank geschrieben. Heute morgen um 8:00 Uhr kam die prompte Antwort, dass ich meine Kredikarte in einer bestimmten Filiale abholen kann. Bingo! Tag gerettet!
Da ich für heute einen Tagesausflug geplant hatte und mit meinem Fahrer bereits auf dem Weg nach Pinnawala ins Elefanten Waisenhaus war habe ich nur kurz geantwortet, dass ich die Karte vor Schließung der Bank heute abholen werde.
Das Elefantenwaisenhaus Pinnawala wurde 1975 vom srilankischen Department of Wildlife Conservation gegründet, um verwaiste Elefantenbabys, die in der Wildnis gefunden wurden, zu ernähren, zu pflegen und zu schützen.
Als das Waisenhaus gegründet wurde, hatte es fünf Elefantenbabys, die den Kern bildeten. Heute werden auch verletzte und kranke Elefanten aus dem Dschungel aufgenommen.
Mittlerweile hat es die größte Herde gefangener Elefanten der Welt. Im Jahr 2023 lebten in Pinnawala 71 Elefanten, darunter 30 Männchen und 41 Weibchen aus 3 Generationen.
Am 31. August 2021 brachte ein 25 Jahre alter Elefant namens Surangi im Waisenhaus zwei männliche Elefantenbabys zur Welt. Es war auch die erste Geburt von Zwillingselefanten in Sri Lanka nach einer Pause von 80 Jahren seit 1941.
Zwillinge
Es war geplant, dass die Einrichtung einheimische und ausländische Besucher anzieht, deren Einnahmen zum Unterhalt des Waisenhauses beitragen würden. Das Pinnawala Waisenhaus ist inzwischen zu einer Touristenattraktion geworden und nicht unumstritten, was die Haltung und den Umgang mit den Elefanten betrifft.
Besucher des Parks können sich die Pflege und den Tagesablauf der Elefanten ansehen, beispielsweise das Füttern der Elefantenkälber mit der Flasche, wenn es gerade welche gibt, das Füttern aller anderen Elefanten und das Baden im Ma Oya (Fluss).
Fütterung....
Nach der 2-stündigen Fütterung geht die ganze Herde an den Fluss zum Baden. Hier findet dann leider auch viel Zirkus statt, nämlich dass sich einzelne Elefanten zur Belustigung der Touristen ins Wasser legen müssen und von ihnen gewaschen werden dürfen oder sich sogar welche auf die Elefanten setzen.
Auf den Weg ans andere UferAm anderen Ufer zum Sandbaden angekommen..Zum Duschen nach dem Sandbad in den Fluss...
Der Elefantenmist wird übrigens zur Papierproduktion verwendet.
Elefantenmist VerwertungKreislauf des ElefantendungsElefantendung Produktshop
Auf dem Rückweg nach Kandy gab es noch eine Führung durch eine Teefabrik.
TrocknungEinwurftrichter…… in die „Rollungsmaschine“weitere RollungsmaschinenVon der Pflanze zum TeeTrocknungsmaschineSortiermaschineDie Trocknung mittels HolzofenSortierung: Je feiner umso stärker der TeeTee sortiertTeesäckeTeesortenAußer dem seltenen Gold- und Silvertee wird alles exportiertKostprobe eines mittelstarken Schwarztees
Nach der Teefabrik hat mich mein sehr netter und lustiger Fahrer Derek noch zur Bank begleitet. Ich habe dem Operation Manager, bei dem ich vorstellig werden sollte, meinen Fall geschildert, wurde in das Journal der eingezogenen Karten eingetragen- ein sehr großes Buch übrigens- und habe meine Karte dann unter Vorlage meines Passes zurück bekommen. Er hat dann irgendwas von einem Familienfoto gesagt, das ich nicht richtig verstanden und auch nicht gewußt habe worauf er hinaus will. Erst als er mir DAS gezeigt hat, wußte ich weshalb meine Karte eingezogen wurde.
Lama Ole, Hannah und der 17. Karmapa
Das Bild hat mir einmal ein Sangha Freund geschenkt, befand sich im gleichen Schlitz meines Handybooklets wie die Kreditkarte, ist unbemerkt an deren Unterseite hängengeblieben und hat den Automaten getiltet als ich sie hineingesteckt habe. 😅🙈
P.S.: Nach der Änderung von ein paar Einstellungen, müsste das Kommentieren jetzt einfacher möglich sein.
Die Angabe des Namens wäre trotzdem sehr hilfreich. 😉
Heute feiert man in Sri Lanka den „Duruthu poya day“. Er ist einer der wichtigsten buddhistischen Feiertage und fällt immer auf den ersten Vollmond im Januar. Es wird dabei an den ersten Besuch Buddhas in Sri Lanka, neun Monate nach seiner Erleuchtung, gedacht.
Der Sri Dalada Maligawa oder auch „Zahntempel“ genannt, weil sich in ihm angeblich ein Zahn Buddhas als Reliquie befindet, war heute entsprechend mit tausenden Pilgern gefüllt. Und ich mittendrin. Den Zahn habe ich aber nicht gesehen. Der ist in irgendeinem goldenen Behälter oder Stupa verborgen.
Sri Dalada MaligawaPilgerstrom…Was verbirgt sich hinter dieser Tür?? Sie wurde als einzige nicht geöffnet.Schlangestehen kann ich gut………Vielleicht ist der Zahn hier drinFlower OfferingTolle Energie in diesem Raum. Vielleicht ist der Zahn auch hier.Der kommt mir irgendwie bekannt vor…Buddhastatuen in den verschiedenen Darstellungen.Vortrag.Butterlamp OfferingTusker Elefant.Hier wird geräuchert. Vermutlich ein Reinigungsritual
Begegnungen auf dem Weg zur Railway Station.
Schlangenbeschwörer mit AffeStraßenhändlerschmecken wie LitschiFröhliches Jahrmarkttreiben
Der Zug von Kandy nach Ella war leider schon ausgebucht, so dass ich jetzt am Sonntag mit dem Bus fahren werde. Zu allem Überfluss ist dann auch noch meine Kreditkarte im Geldautomat stecken geblieben. 🙈
Eigentlich wollte ich nur früh wieder im Hostel sein und es mir auf meinem Balkon gemütlich machen, einfach nur chillen, lesen und meditieren. – Ist leider nicht so einfach, wenn die Geldkarte noch im ATM steckt… 🤣
Mit dem Buchen von Budget Unterkünften um die 10 Euro pro Nacht ist das so eine Sache. Man weiß nie so recht was Einen erwartet. Die Rezensionen früherer Gäste auf den Portalen fallen oft sehr unterschiedlich aus und auf die Bilder ist noch weniger Verlass. Eigentlich lege ich keinen großen Wert auf Service und Komfort. Ein helles Fenster und Sauberkeit finde ich dennoch schön, um mich einigermaßen wohl zu fühlen. Alles Weitere ist dann schon Luxus. In meiner letzten Unterkunft habe ich das etwas vermisst. Das Bild mit dem Frosch war schon sehr aussagekräftig, einzig das Bett war wirklich sauber. Und es gab ein für den Preis ordentliches Frühstück.
Umso mehr habe ich mich über meine neue Bleibe in Kandy, der Hauptstadt der Zentralprovinz von Sri Lanka mit 150 000 Einwohnern, gefreut, die von einer wirklich sehr lieben jungen Frau geführt wird. Wieder ein Einzelzimmer mit eigenem Bad und Balkon. Hier ist alles blitzeblank und die Aussicht ein Traum! Hier könnte man es tatsächlich auch mal ein paar Tage ohne großartige Unternehmungen aushalten und einfach nur relaxen. ☀️🍹
Gut dass ich mich nicht von den 2 km Entfernung zum Zentrum habe täuschen lassen. Hier ist es wenigstens ruhig und die TukTuks sind sehr günstig. 🛺
Ganz ohne Aktion ging es dann aber doch nicht. Ruhig und entspannt habe ich meinem Anreisetag mit einem ausgiebigen Spaziergang durch den „Königlichen Botanischen Garten Peradeniya“ angehen lassen.