Australien – Zusammenfassung

Nach jeweils vier Wochen in Indien und Sri Lanka war Australien die reinste Wohltat.

Kultivierte und keine aufdringlichen, um das Überleben oder Wohlstand kämpfenden Menschen, die um jeden Dollar feilschen, sowie eine weitgehend saubere Umwelt, weiß man umso mehr zu schätzen, wenn man das Gegenteil einmal eine zeitlang alltäglich erlebt hat.

Am meisten wird mir die 365 Tour mit den Freunden von der australischen Sangha, der Regenwald, das Tauchen im Great Barrier Riff und das Outback in Alice  Springs mit der Tour zum Uluru in Erinnerung bleiben.

Die einzelnen Stationen:

Melbourne

.

Albury

.

Canberra

.

Sydney

.

Newcastle

.

Gold Coast

.

Cairns

.
.

Alice Springs

.

Hier in Alice Springs könnte ich es noch ein paar Tage aushalten, bei knapp 40 Grad trockener Hitze, faul am Pool liegend. 👙💧😊

Morgen Mittag fliege ich jedoch weiter nach Christchurch in Neuseeland, wo ich um 0:25 Uhr landen und voraussichtlich bis Ende April bleiben werde.

Mein bereits für die erste Nacht gebuchtes Hostel habe ich wieder storniert, nachdem mir glaubhaft versichert wurde, dass es Chris wirklich nichts ausmacht, wenn er mich mitten in der Nacht vom Flughafen abholt und ins buddhistische Zentrum fährt. Ihn und seine Frau Niki habe ich auf der 365 Tour kennengelernt. Zwei ganz besondere Menschen. 💝

Uluru

Gestern war ein langer, aber höchst lohnender Tag. Bereits um 6:30 Uhr hat mich ein Shuttle Bus von Emu Run Experience, ein Anbieter für geführte Touren zum Uluru und Kata Tjuta, vorm Hostel abgeholt.

Sonnenaufgang vor meinem Hostel

Nach einer ca. 5-stündigen Fahrt sind wir zunächst in Yulara angekommen, wo Transferpassagiere, Fahrer und Reiseleiter gewechselt und die endgültige Tourgruppe zusammengestellt wurde.

Danach ging es weiter in das ca. 50 Kilometer entfernte Kata Tjuta, einer Felsgruppe in Zentralaustraluen mit 36 Kuppen, wo wir eigenständig eine Stunde umherlaufen konnten.

Kata Tjuta mit 36 Felskuppen, die man hier nicht alle sieht. Uluru gehört auch dazu.
Der höchste Fels Mount Olga ragt 564 Meter aus der Umgebung heraus.
.
.
.
.

Anschließend sind wir in das Aborigine Culture Center gefahren, wo auf einem ca. 15 Minuten langen Rundgang die Geschichte und Kultur der Aborigines erklärt wurde und man Aborigine Kunst kaufen konnte. Fotografieren war dort nicht erlaubt.

Ausblick vom Aborigine Culture Center

Im Anschluss daran sind wir direkt zum Uluru gefahren.

Uluru bzw. Ayers Rock im Red Center im australischen Bundesstaat Northern Territory

Der Sandsteinmonolith entstand vor ca. 550 Millionen Jahren und gilt den Ureinwohnern als heilig. Für die Ankunft der Aborigines wird am häufigsten ein Zeitraum zwischen 40.000 und 50.000 v. Chr. genannt. Dank der britischen Kolonisation ab 1788 gibt es heute nur noch wenige Hunderttausend Aborigines, die überwiegend in Reservaten leben und – soweit möglich – ein traditionelles  Leben führen. Der Rest lebt aufgrund jahrzehntelang, oftmals gewaltsam betriebener Assimilationspolitik in Städten und hat sich der modernen Lebensweise angepasst. Diejenigen, meist älteren, die mir vor allem in Alice Springs begegnet sind, haben keinen glücklichen Eindruck gemacht.

Eine Umrundung des Uluru auf einem ca. 10 Kilometer langen Pfad dauert mehrere Stunden und sollte wegen der Hitze möglichst früh am Morgen begonnen werde. 

Wir sind mehrere Punkte mit dem Bus angefahren, an denen uns der Reiseleiter Traumzeitgeschichten erzählt hat.

.
aborigine Wandmalerei; Kreise deuten auf Wasservorkommen hin
.
.
.
.
Ausblick aus der Kitchen Cave auf der sensitiven Seite des Felsens
.
.
.
.
Wasser mitten in der Wüste

Eine Längsseite des Felsen gilt als sensitive Seite auf der man aus Respekt nicht fotografieren darf.

Aus Gründen des Respekts, der Sicherheit und aus Umweltschutzgründen, ist es seit 2019 verboten den Uluru zu besteigen. Es hat hier auch mehrere Todesfälle gegeben.

Auf einem speziellen Aussichtspunkt zu Sonnenuntergang wurde für unsere Gruppe gegrillt und wir hatten Gelegenheit  Uluru bei den unterschiedlichen Lichtverhältnissen zu bestaunen, was sehr eindrucksvoll ist.

.
.
.
BBQ

Nach Sonnenuntergang haben wir den Rückweg nach Alice Springs angetreten, wo wir nach Mitternacht angekommen sind. Dabei sind uns im wahrsten Sinne des Wortes noch ein paar Kamele über den Weg gelaufen.

.
wilde Kamele am Straßenrand
.

ALLE Bilder von heute gibt es zum schnellen Durchscrollen, ohne weitere Kommentare, hier:

https://www.polarsteps.com/ClaudiaZirngibl/7242971-sabbatical-2024/94447290-petermann

Tag am Pool

Gleich nach dem Morgenkaffee bin ich wieder in den botanischen Garten marschiert, um den Tharraletneme bzw. Annie Meyer’s Hill zu erklimmen, weil zu dieser Tageszeit die Chancen gut stehen wieder Kängurus bzw. Wallabies anzutreffen.

Wallabies sind etwas kleiner als Kängurus, eher gräulich statt braun und springen ohne sich auf ihrem Schwanz abzustützen. Die hier heissen Black footed Rock Wallaby.

Es hat auch nicht lange gedauert bis ich die ersten gesichtet habe. Mit den langen Ohren, ihrem Fell, den Augen und Schnautzen erinnern sie mich irgendwie an eine Mischung aus Hase und Reh. Sie sind aber gar nicht so scheu. Wenn ich irgendwo eines unter einem Busch oder Felsen entdeckt habe, habe ich immer das Gefühl gehabt, dass es mich schon eine Weile beobachtet hat. Sie schauen einem direkt in die Augen und warten ab. Erst wenn man sich ihnen unaufhaltsam nähert beginnen sie irgendwann erst langsam und dann schnell davon zu hüpfen.

.
.
.
Black footed rock wallaby
.
.
.
Bei der Hitze suchen sie Schutz unter Felsen, Bäumen oder Büschen

Wie auch in Der Traumfänger beschrieben, gibt es hier diese kleinen Fliegen, die sich auf Augen, Ohren und Nasenlöcher stürzen, um hineinzukrabbeln, was sehr unangenehm ist. Deshalb und um morgen bei meinem Tagesausflug zum Uluru gerüstet zu sein, habe ich mir heute noch einen Hut und ein Fliegennetz besorgt.

.

Den restlichen Nachmittag habe ich am Pool verbracht. Herrlich! ☀️👙💧

Kurz vor Sonnenuntergang bin ich dann noch zum War Memorial spaziert, das sich auf einem Hügel befindet und eine gute Aussicht bietet. 🌄

.
.
.
.
.
.

Alice Springs

Jetzt bin ich im Herzen Australiens angekommen. Hier ist es so, wie ich mir Australien immer vorgestellt habe. – Karges Buschland, heiß und trocken.

Das familiengeführte Hostel, in das ich mich eingemietet habe,  liegt am Ortsrand und ist megacool und superkreativ gestaltet, einfach zum wohlfühlen für die letzten Tage hier. 💟

… mit dem Stacheldrahtzaun fühle ich mich hier gleich wie zuhause… 🤣
Rundgang
Garten mit Pool

Nach einer ersten Abfrischung im Pool habe ich mich ins Zentrum von Alice Springs begeben um Lebensmittel für die nächsten Tage einzukaufen. Bei dem Landschaftsbild, das sich mir auf dem Weg dorthin geboten hat, wusste ich intuitiv, dass SO die Heimat der Kängurus ausschaut und dass ich heute noch welche sehen werde. 🦘🦘🦘

australisches Buschland
.
.

Nach meiner Rückkehr, als die größte Hitze des Tages langsam anfing etwas abzukühlen, bin ich auf Empfehlung des Hostelbesitzers durch den botanischen Garten spaziert, wo mir dann auch bereits nach kurzer Zeit die ersten neugierig dreinblickenden Kängurus begegnet sind. 😍 

neugieriges Känguru 🦘😍
🦘🦘🤩

Morgen werde ich mir noch mehr Zeit nehmen um durch den Busch zu streifen…

Das trocken-heiße Wüstenklima hier sagt mir mehr zu als das tropisch-regnerische an der Küste in Cairns. Hier kann man auch nachts noch in den Pool springen und es ist einfach nur angenehm.

Stoppover in Adelaide

Jetzt bin ich bereits auf dem Weg zu meinem vorerst letzten Ziel in Australien – Alice Springs; von dort aus werde ich das Highlight meiner Australienreise ansteuern, den Ayers Rock oder „Uluru“ den heiligen Berg der Aborigines.

Die preislich und zeitlich günstigste Flugroute war mit einem Zwischenstopp in Adelaide verbunden, wo ich Mittag angekommen bin und morgen Mittag weiterfliege.

Leider ist mein Plan hier nicht aufgegangen. Gerne wäre ich noch einmal in einen Wildlife Park zum Känguru Watching gefahren. Mit dem Bus hätte das aber zu lange gedauert, da die Parks bereits um 17 Uhr schließen.

Bin dann mit dem Bus in die City gefahren und erst mehr oder weniger planlos durch die Stadt gelaufen, durch einen Park, ein Migration Museum und am War Memorial vorbei.

Unter Zeitdruck einen guten Plan zu machen ist schwierig. Deshalb habe ich mich wieder auf den Rückweg zum Hostel gemacht, um dort die restliche Zeit zu verbringen.

Es gibt hier soo viele verschiedene Papageienarten 😍
.
.
.
.
Im Migration Museum
War Memorial
War Memorial Walk

Weil das Hostel hier komplett ausgebucht ist und ich schon so viel über Booking.com gebucht habe, wurde ich wieder kostenlos upgegradet und habe jetzt wieder ein Zimmer für mich allein. 😊

Nichts Neues Down Under

Der heutige Tag war mit kurzen Unterbrechungen wieder komplett verregnet. ☔️

Die ideale Gelegenheit also, auf der überdachten Terrasse des Summer House Backpackers Cairns Hostels Die sieben Schwestern zu Ende zu lesen und in den zweiten Teil Die Sturmschwester hineinzuschnuppern. 📚

Gleich am Morgen habe ich wieder mit meiner mobilen Waschmaschine meine Wäsche gewaschen. 🧺

Wegen des tropischen Klimas und der hohen Luftfeuchtigkeit, dauert das Trocknen durch aufhängen allerdings extrem lang, vor allem ohne vorheriges Schleudern. Da das Hostel gut ausgestattet ist, habe ich es daher gewagt meine Wäsche mit den guten Merinoteilen 45 Minuten lang für 5 AUD in den Trockner zu stecken, ohne Wärmezufuhr. Zum Trocknen, ohne vorheriges Schleudern, leider zu wenig. 👎 Nachdem ich die Wäsche den restlichen Tag an der Vorhangstange, an der Garderobe und an der Duschvorhangstange in meinem Zimmer verteilt hängen hatte, ging es noch einmal 45 Minuten in den Trockner, diesmal mit geringer Wärmezufuhr. Jetzt ist alles trocken und meine Merinoshirts haben es unbeschadet überlebt. 👍 Man muss sich nur langsam an die richtige Methode herantasten. 🤓

Weil es hier zwar ein Frühstück gibt und ein Restaurant mit relativ günstigen Speisen, aber alles nicht sehr gesund ist, bin ich doch einmal eine halbe Stunde vor die Tür gegangen, um im nächsten Supermarkt etwas Obst zu kaufen. 🍎🍌

Auf dem Nachhauseweg gab es dann noch einmal eine extra Dusche gratis dazu. 🌧🌧🌧

Ab morgen wird es richtig heiß… ☀️☀️☀️

Great Barrier Riff

Heute war es endlich soweit. Tauchen und Schnorcheln im Great Barrier Riff. Was für ein Erlebnis!!! 🤿🐠🪸🐚🪼

Morgens um 8 Uhr bin ich mit einer Schnorchel- und Tauchgruppe auf einem Katamaran 2 Stunden lang bis zum Great Barrier Riff aufs Meer hinaus gefahren.

Katamaran
.

Nach der Begrüßung durch die Crew und ersten Instruktionen, wie man sich an Board zu Verhalten hat, mussten alle (Erst-) Taucher ein (medizinisches) Formular ausfüllen, das dann beim anschließenden Briefing vervollständigt wurde.

Weil es leicht stürmisch, mit Wellengang war, manche schon so komisch geschaut haben und die ersten mit der Tüte am Mund in einer Ecke gesessen sind, habe ich mir schnell noch ein Präventionsmedikament gegen Seekrankheit geben lassen, um ganz auf Nummer sicher zu gehen…

Dann gab es die Einweisung für alle Taucher. Ursprünglich wollte ich nur schnorcheln, dachte dann aber, weil es die Option für einen Schnuppertauchgang gab, dass ich das auch einmal ausprobieren möchte. Und? Es war phantastisch! 😃💫💯

Zuerst lernt man 3 Skills und übt diese ca. 10 Minuten, wenn man bereits im Wasser ist:

• Druckausgleich für die Ohren üben

• das Mundstück wieder in den Mund bringen, falls man es unter Wasser verliert.

• Wasser aus der Taucherbrille entfernen, falls sie volllaufen sollte.

Danach gehen drei Ersttaucher mit einem erfahrenen Taucher unter Wasser und bleiben durch feshalten am Arm die ganze Zeit mit ihm in Verbindung.

.

Es ist wirklich unbeschreiblich, was sich nur wenige Meter unter der öden Meeresoberfläche für eine faszinierende Welt auftut. 🪸🐠🪸🪼🪸🐚

Wir waren an zwei verschiedenen Riffen. Das erste war leider schon an vielen Stellen ausgebleicht, aber das zweite war voller leuchtender Korallen und bunter Fische. 🐠🐡🪸🪼🐟🪸🦈🤩

Ein Tauchgang dauerte jeweils 30 Minuten. Beim anschließenden Schnorcheln habe ich zwei Riffhaie gesehen, die sich aber nicht für mich interessiert haben und es eher eilig hatten… 🦈 🦈

.
.

Weil ich mein Geld lieber in einen zweiten Tauchgang als in eine wasserdichte Handyhülle investiert habe, gibt es keine Unterwasserfotos von mir. Aber Laurie, die das Foto von mir mit der Taucherausrüstung an Board gemacht hat, schickt mir ihre, die ich dann wieder bei Polarsteps einstellen werde.

https://www.polarsteps.com/ClaudiaZirngibl/7242971-sabbatical-2024

Auf dem Rückweg

.
.

Im Regenwald

Was für ein phantastischer Tag! 🤩

Um 8 Uhr hielt der Bus vor meinem Hostel, der die Teilnehmer der Kuranda Rainforest Tour von den verschiedenen Unterkünften eingesammelt und zum Bahnhof der Kuranda Scenic Railway gebracht hat.

Kuranda Scenic Railway

Von dort sind wir 1,5 Stunden bis zu dem kleinen vom Regenwald umschlossenen Touristendorf Kuranda gefahren und nach einem einstündigen Aufenthalt weiter mit dem Bus zum Rainforest Nature Park.

.
.
.
.
.

Von dort sind wir mit dem Army Duck Mobil durch den Regenwald getuckert und haben Erklärungen bekommen.

Nach dem Lunch gabe es ein Aborigine Showprogramm mit Tanzaufführung, Didgeridoo-, Speerwurf- und Bumerangvorführung. Ziemlich tourimäßig, aber irgendwie doch ganz nett gemacht.

.
Didgeridoospieler
Speerwurfshow

Im Wildlife Park habe ich dann doch  noch Koalas, Kängurus und andere australische Tiere gesehen. 🦘🐨

😍
🤩
Tasmanische Teufel
Dingos
Riesenkrokodil

Zurück sind wir mit einer Seilbahn über dem Regenwald gefahren und haben dort eine atemberaubende Aussicht genossen.

.
.
.

Alle Bilder vom heutigen Tag, die ich hier nicht alle unterkriege, gibt es gesammelt, ohne weitere Erklärung, unter dem Step Kuranda hier: 

https://www.polarsteps.com/ClaudiaZirngibl/7242971-sabbatical-2024

Auch wenn das Programm sehr touristisch war, hat es sich dennoch gelohnt – wie und wann soll man auch sonst einmal in einen Regenwald kommen? – und das Wetter hat auch noch mitgespielt. ☀️                    

Es war ein wunderbarer Tag! 🤩

Cairns

Nach einem 2,5 Stunden langen Flug, bin ich um 9 Uhr in Cairns, einer Stadt im tropischen Norden des australischen Bundesstaats Queensland, das auch als Tor zum Great Barrier Riff gilt, gelandet.🛬

Weil es nur vier Kilometer vom Flughafen bis zum Hostel waren, in dem man erst um 14 Uhr einchecken kann, hatte ich beschlossen dorthin zu laufen und erst einmal frühstücken zu gehen.

Was ich bei meiner Planung überhaupt nicht berücksichtigt habe, ist das komplett andere Klima hier. Es ist gerade Regenzeit! Mit Unterbrechungen regnet es bei um die 30 Grad Celsius offensichtlich den ganzen Tag.  ☔️ 🌧☔️🌧☔️🌧

Obwohl ich mit Schirm ausgestattet war, hat mir auf der Hälfte des Weges eine junge Frau eine Mitfahrgelegenheit in ihrem Auto angeboten, das ich zunächst abgelehnt habe, da ich ja noch soviel Zeit hatte. Als der Regen allerdings stärker wurde und ich eine weitere Mitfahrgelegenheit bekam, bin ich dankend zugestiegen und war in wenigen Minuten am Hostel.

Kurz vor dem Landeanflug 🤩
Erster Eindruck auf dem Weg vom Flughafen zum Hostel
Frühstück 😋

Ansonsten hatte ich das Glück, dass ich ein kostenloses Zimmerupgrade erhielt und jetzt ein Einzelzimmer mit eigenem Bad habe. Juhuu!

Einzelzimmer
Außenbereich vom Hostel
…mit Pool

Für morgen habe ich ganztags eine Regenwaldtour gebucht und übermorgen werde ich mit einem Katamaran ins Great Barrier Riff zum Schnorcheln und für einen Probetauchgang hinausfahren. Bin jetzt wirklich gespannt, wie sich das alles mit diesem Wetter verbinden läßt. 🌴🌧🌳💧🤿

Seit langer Zeit habe ich wieder einmal an einer Yogastunde teilgenommen, die hier kostenlos angeboten wird. Hoffe, dass dadurch  meine morgendlichen Rückenschmerzen besser werden. 🕉

Öffentliche Verkehrsmittel

Heute hat es den ganzen Tag fast nur geregnet, während ich es mir auf der überdachten Balkonterrasse des Tequila Sunrise Hostel lesend gemütlich gemacht habe. Dass hier Kaffee, Tee und täglich eine andere Eissorte kostenlos zum Verzehr gestellt werden, ist mir sehr entgegengekommen. 📚☕️🍦

überdachte Balkonterrasse
Aussicht
Eiscreme zum Selberzapfen 😋

Da ich morgen bereits um 4 Uhr früh mit dem Bus zum Flughafen fahren und nach Cairns fliegen werde, musste ich mir heute noch eine „go Card“ besorgen. Als ich gestern nämlich mit dem Bus zum HOTA (Home of the Arts) fahren und mit meiner Kreditkarte bzw. Cash bezahlen wollte, ging das nicht. Der Busfahrer hat mir erklärt, dass man nur mit der besagten Karte zahlen kann, diese man aber zuvor in einem Geschäft kaufen müsse. Freundlicherweise hat er mich dann trotzdem mitgenommen. 😊

Tatsächlich ist es für mich eine der größten Herausforderungen während des Reisens auf die Schnelle herauszufinden, wie die öffentlichen Verkehrsmittel funktionieren, welche App man benutzt, ob man besser einen Zug oder Bus nimmt, wo die Haltestellen sind, ob, wie und wie weit man im Voraus reservieren muss und wie man bezahlt. Das ist von Land zu Land und teilweise auch von Stadt zu Stadt unterschiedlich und wenn man etwas herausgefunden hat, ist man schon wieder weg und alles beginnt von Neuem. 🚃🚌

Ein Spaziergang am Strand war heute dennoch drin, auch wenn ich dabei ein wenig nass geworden bin.

Dieser Vogel, der übrigens recht schnell laufen kann…
…hat diese Muschel geknackt und deren Inhalt verspeist. Ich habe es genau gesehen.
stürmisches Regenwetter heute
und hohe Wellen 🌊