Wegen eines starken Unwetters am Vorabend, war der Kickapoo River, auf dem wir zum Kanu- und Kajakfahren gehen wollten gestern gesperrt.
Dafür hatten wir heute doppeltes Programm: Am Vormittag waren wir in der Gegend, in der sich die Amischen angesiedelt haben, eine täuferisch-protestantische Glaubensgemeinschaft, die irgendwann im 19. Jahrhundert aufgehört hat mit der (technischen) Zeit zu gehen und eine entsprechend rückständige Lebensweise führt, ohne Elektrizität, Autos und sonstige Technologie, die uns das Leben erleichtert. Sie erinnern optisch an Unsere kleine Farm und leben weitestgehend autark. Ihre Geschäfte sind aber allen zugänglich, weshalb es uns möglich war sie zu besuchen. Eine völlig andere Welt. Interessant ist, dass sie alle Deusch können und auch in ihren Schulen lernen. Meine Internetrecherche hat ergeben, dass sie früher in Süddeutschland und der Schweiz angesiedelt waren, aber vor ca. 100 Jahren nach Amerika ausgewandert sind.
















Nachmittags waren wir beim Kanu- und Kajakjahren. Was für ein Ausflug! Bei strahlendem Sonnenschein sind wir drei Stunden lang auf dem Kickapoo River dahingepaddelt und wurden dann mit dem Bus des Kanuverleihs wieder an den Ausgangspunkt zurückgebracht. ☀️🛶🥰









Am Abend gab es den Fortsetzungsvortrag zur Übertragungslinie der Karma Kagyü.

Morgen setzen wir unseren Roadtrip nach Madison fort.

liebe claudia, was für ein wahnsinnsland – dieses amerika!!! ausser der kultur gibts fast alles was es auf der welt gibt in diesem riesenland!!! freut mich so für dich!! und es ist mir eine immerwährende freude, ein bißchen dabei zu sein ;-)) weiter noch unvergessliche eindrücke und lieben gruß petra – p.s. die kagyü’s sehen irgendwie überall gleich aus – findest du nicht??
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… immer freudvoll, meistens… 😅
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wahnsinn Claudia, das Zentrum ist soooo schön und dass ihr die Siedlung der Amish gesehen habt. Interessant! Ich habe mir vor einiger Zeit eine Doku angesehen. Da konnten die Männer, wenn sie außerhalb arbeitenden auch Autos zum Büro nutzen und da auch Kommunikationsmittel, wie Telefon, Computer nutzen. Ansonsten, wie du es beschreibst. Allerdings hatten die Jungen Leute ein Jahr, wo sie frei waren was sie tun und sich danach entscheiden mussten, ob sie das traditionelle Leben weiter führen wollen, oder ausscheiden. Fand ich gut. Bin schon gespannt auf weitere Berichte! LG Manuela
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Wir haben uns auch gefragt, wie viele von den Amishen nach dem Jahr wieder zurückkehren, weil sie nie etwas anderes kennengelernt haben… Wirklich happy schauen die nämlich nicht aus.
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