Mit dem Bus bin ich heute Morgen in den Stadtteil Thamel gefahren, um dort Besorgungen zu machen.
Busfahren in Kathmandu ist besonders. Es gibt hier nur Bushaltestellen, aber keinerlei Fahrpläne.
Man stellt sich einfach hin, wartet bis ein Bus kommt und wartet welche Zielhaltestellen dann mündlich ausgerufen werden. Daraufhin steigt man dann entweder in den Bus ein oder auch nicht.
In Thamel bin ich in einen empfohlenen Thangka Shop gegangen, ein Geschäft, das von Hand gemalte buddhistische Kunstwerke zu Meditationszwecken verkauft und habe dort erfolgreich zugeschlagen.


Danach habe ich mich der Einfachheit halber, weil es schon wieder so heiß war, mit dem Taxi nach Swayambhu, einer bedeutenden buddhistischen Tempelanlage, fahren lassen.

Hier war ich 2017 schon einmal mit einer Pilgergruppe, habe entsprechende Erklärungen bekommen, meditiert und den ganzen Tempelkomplex völlig anders wahrgenommen als heute.
Heute habe ich mich nur wie ein Tourist unter vielen gefühlt, habe die Stupa zwar ein paarmal umrundet, Mantras gemurmelt und gute Wünsche zum Besten aller gemacht, ein paar Fotos geschossen und bin dann aber bald wieder abgezogen.
Wie auch der Boudha Stupa oder die imposanten Tempel Thailands, dienen diese Bauwerke mit Spirit vielen inzwischen scheinbar nur mehr als besondere Kulissen für Fotoshootings oder Selfies anstatt für Pilgerzwecke oder buddhistische Praxis…







Morgen werde ich zu einem Schamanen gehen. Bin schon sehr gespannt…
Liebe claudia, ich war ja 1997 ! in Kathmandu – da hat sich wohl einiges verändert – trotzdem für mich eine Reise, die mich auf den buddhistischen Weg brachte und letztendlich auch zu Ole…wie die Zeit vergeht ;-)) Die Tangkas sind ja unglaublich schön….sind sie sehr teuer?? Lieben Gruß 🥰
LikeGefällt 1 Person
Über Ramsés haben wir hier schon unseren Zentrums Mahakala bestellt. Weil er mich jetzt vorher angemeldet hat, habe ich einen „Ramsés-Freundschaftspreis“ erhalten. 🥰
LikeLike