Reisemüdigkeit

Landschaftlich war die heutige Busfahrt von Queenstown ins knapp 500 km entfernte Christchurch wieder der reinste Genuss. Vom Flachland über das wolkenverhangene Hügelland bis zu schneebedeckten Gletscherbergen war wieder alles dabei und die 8 Stunden vergingen wie im Flug.

Langsam macht sich allerdings ein Phänomen bemerkbar, wie es viele Reisende berichten. Ich werde etwas reisemüde. Seit über drei Monaten bin ich fast nirgends länger als 4 Nächte geblieben, manchmal auch kürzer.

Umso erfreulicher ist, dass ich gerade hier in Neuseeland, speziell im buddhistischen Zentrum Christchurch, meine geistige Heimat gefunden habe, wo ich bis auf Weiteres bleiben kann.

Ashani, Niki, Chris und ich

Weil ich noch am 8. Karmapa Kurs in Glentui Ende April teilnehmen möchte und der anschließende Flug schon gebucht ist, möchte ich jetzt die Chance nutzen und mich schon einmal in einem bewohnten Zentrum ausprobieren und mich in die tägliche Zentrumsarbeit als Mitbewohnerin einbringen, bevor ich dann im Juni im EC als Longterm Guest starte.

Es ist wunderbar einen festen Schlafplatz in einem eigenen Zimmer zu haben, einen festen Meditationsplatz, Freunde, die die gleichen Ziele haben und einen Ofen zum Aufwärmen.

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Eine Fahrt mit dem Panoramazug nach Greymouth und eine Fährfahrt auf die Nordinsel stehen aber weiterhin auf dem Programm.

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