Uluru

Gestern war ein langer, aber höchst lohnender Tag. Bereits um 6:30 Uhr hat mich ein Shuttle Bus von Emu Run Experience, ein Anbieter für geführte Touren zum Uluru und Kata Tjuta, vorm Hostel abgeholt.

Sonnenaufgang vor meinem Hostel

Nach einer ca. 5-stündigen Fahrt sind wir zunächst in Yulara angekommen, wo Transferpassagiere, Fahrer und Reiseleiter gewechselt und die endgültige Tourgruppe zusammengestellt wurde.

Danach ging es weiter in das ca. 50 Kilometer entfernte Kata Tjuta, einer Felsgruppe in Zentralaustraluen mit 36 Kuppen, wo wir eigenständig eine Stunde umherlaufen konnten.

Kata Tjuta mit 36 Felskuppen, die man hier nicht alle sieht. Uluru gehört auch dazu.
Der höchste Fels Mount Olga ragt 564 Meter aus der Umgebung heraus.
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Anschließend sind wir in das Aborigine Culture Center gefahren, wo auf einem ca. 15 Minuten langen Rundgang die Geschichte und Kultur der Aborigines erklärt wurde und man Aborigine Kunst kaufen konnte. Fotografieren war dort nicht erlaubt.

Ausblick vom Aborigine Culture Center

Im Anschluss daran sind wir direkt zum Uluru gefahren.

Uluru bzw. Ayers Rock im Red Center im australischen Bundesstaat Northern Territory

Der Sandsteinmonolith entstand vor ca. 550 Millionen Jahren und gilt den Ureinwohnern als heilig. Für die Ankunft der Aborigines wird am häufigsten ein Zeitraum zwischen 40.000 und 50.000 v. Chr. genannt. Dank der britischen Kolonisation ab 1788 gibt es heute nur noch wenige Hunderttausend Aborigines, die überwiegend in Reservaten leben und – soweit möglich – ein traditionelles  Leben führen. Der Rest lebt aufgrund jahrzehntelang, oftmals gewaltsam betriebener Assimilationspolitik in Städten und hat sich der modernen Lebensweise angepasst. Diejenigen, meist älteren, die mir vor allem in Alice Springs begegnet sind, haben keinen glücklichen Eindruck gemacht.

Eine Umrundung des Uluru auf einem ca. 10 Kilometer langen Pfad dauert mehrere Stunden und sollte wegen der Hitze möglichst früh am Morgen begonnen werde. 

Wir sind mehrere Punkte mit dem Bus angefahren, an denen uns der Reiseleiter Traumzeitgeschichten erzählt hat.

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aborigine Wandmalerei; Kreise deuten auf Wasservorkommen hin
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Ausblick aus der Kitchen Cave auf der sensitiven Seite des Felsens
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Wasser mitten in der Wüste

Eine Längsseite des Felsen gilt als sensitive Seite auf der man aus Respekt nicht fotografieren darf.

Aus Gründen des Respekts, der Sicherheit und aus Umweltschutzgründen, ist es seit 2019 verboten den Uluru zu besteigen. Es hat hier auch mehrere Todesfälle gegeben.

Auf einem speziellen Aussichtspunkt zu Sonnenuntergang wurde für unsere Gruppe gegrillt und wir hatten Gelegenheit  Uluru bei den unterschiedlichen Lichtverhältnissen zu bestaunen, was sehr eindrucksvoll ist.

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BBQ

Nach Sonnenuntergang haben wir den Rückweg nach Alice Springs angetreten, wo wir nach Mitternacht angekommen sind. Dabei sind uns im wahrsten Sinne des Wortes noch ein paar Kamele über den Weg gelaufen.

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wilde Kamele am Straßenrand
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ALLE Bilder von heute gibt es zum schnellen Durchscrollen, ohne weitere Kommentare, hier:

https://www.polarsteps.com/ClaudiaZirngibl/7242971-sabbatical-2024/94447290-petermann

3 Kommentare

  1. Avatar von Anne Anne sagt:

    Super interessant! Tolle Bilder 😀

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    1. Danke, es war wirklich phantastisch!

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  2. Avatar von Manuela Manuela sagt:

    Wunderbare Eindrücke vom Uluro und den anderen Formationen. Exotische, wunderbare Tiere. Man liest, dass es dir da gut gefällt. Herzliche Grüße Manuela

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