Wegen des Feiertags konnte mir gestern keiner so richtig behilflich sein mit meiner eingezogenen Kreditkarte. Daraufhin hatte ich die Karte vorübergehend gesperrt und eine Email an die Bank geschrieben. Heute morgen um 8:00 Uhr kam die prompte Antwort, dass ich meine Kredikarte in einer bestimmten Filiale abholen kann. Bingo! Tag gerettet!
Da ich für heute einen Tagesausflug geplant hatte und mit meinem Fahrer bereits auf dem Weg nach Pinnawala ins Elefanten Waisenhaus war habe ich nur kurz geantwortet, dass ich die Karte vor Schließung der Bank heute abholen werde.
Das Elefantenwaisenhaus Pinnawala wurde 1975 vom srilankischen Department of Wildlife Conservation gegründet, um verwaiste Elefantenbabys, die in der Wildnis gefunden wurden, zu ernähren, zu pflegen und zu schützen.
Als das Waisenhaus gegründet wurde, hatte es fünf Elefantenbabys, die den Kern bildeten. Heute werden auch verletzte und kranke Elefanten aus dem Dschungel aufgenommen.
Mittlerweile hat es die größte Herde gefangener Elefanten der Welt. Im Jahr 2023 lebten in Pinnawala 71 Elefanten, darunter 30 Männchen und 41 Weibchen aus 3 Generationen.
Am 31. August 2021 brachte ein 25 Jahre alter Elefant namens Surangi im Waisenhaus zwei männliche Elefantenbabys zur Welt. Es war auch die erste Geburt von Zwillingselefanten in Sri Lanka nach einer Pause von 80 Jahren seit 1941.

Es war geplant, dass die Einrichtung einheimische und ausländische Besucher anzieht, deren Einnahmen zum Unterhalt des Waisenhauses beitragen würden. Das Pinnawala Waisenhaus ist inzwischen zu einer Touristenattraktion geworden und nicht unumstritten, was die Haltung und den Umgang mit den Elefanten betrifft.
Besucher des Parks können sich die Pflege und den Tagesablauf der Elefanten ansehen, beispielsweise das Füttern der Elefantenkälber mit der Flasche, wenn es gerade welche gibt, das Füttern aller anderen Elefanten und das Baden im Ma Oya (Fluss).





Nach der 2-stündigen Fütterung geht die ganze Herde an den Fluss zum Baden. Hier findet dann leider auch viel Zirkus statt, nämlich dass sich einzelne Elefanten zur Belustigung der Touristen ins Wasser legen müssen und von ihnen gewaschen werden dürfen oder sich sogar welche auf die Elefanten setzen.







Der Elefantenmist wird übrigens zur Papierproduktion verwendet.



Auf dem Rückweg nach Kandy gab es noch eine Führung durch eine Teefabrik.














Nach der Teefabrik hat mich mein sehr netter und lustiger Fahrer Derek noch zur Bank begleitet. Ich habe dem Operation Manager, bei dem ich vorstellig werden sollte, meinen Fall geschildert, wurde in das Journal der eingezogenen Karten eingetragen- ein sehr großes Buch übrigens- und habe meine Karte dann unter Vorlage meines Passes zurück bekommen. Er hat dann irgendwas von einem Familienfoto gesagt, das ich nicht richtig verstanden und auch nicht gewußt habe worauf er hinaus will. Erst als er mir DAS gezeigt hat, wußte ich weshalb meine Karte eingezogen wurde.

Das Bild hat mir einmal ein Sangha Freund geschenkt, befand sich im gleichen Schlitz meines Handybooklets wie die Kreditkarte, ist unbemerkt an deren Unterseite hängengeblieben und hat den Automaten getiltet als ich sie hineingesteckt habe. 😅🙈
P.S.: Nach der Änderung von ein paar Einstellungen, müsste das Kommentieren jetzt einfacher möglich sein.
Die Angabe des Namens wäre trotzdem sehr hilfreich. 😉


















































































































































