Plan B

Für heute hatte ich mich zum Schnorcheln und Schwimmen mit Schildkröten angemeldet. 🤿🐢😃

Mein Wecker klingelte um 6 Uhr. So konnte ich vor meiner Abholung um 8:30 Uhr am Hosteleingang, den menschenleeren Strand noch einmal rauf und runter laufen und kurz frühstücken.

Leider kam um 8 Uhr die Mitteilung, dass wetterbedingt die Sicht heute nicht so gut sei und das Ganze auf 11 Uhr verschoben würde.

Also habe ich meine Pläne für heute einfach vertauscht. Da der gestrige Tatort in der JVA Landshut gedreht wurde, war es mir eine selbstverständliche Pflicht diesen heute in der ARD Mediathek anzuschauen, womit mein Vormittag jetzt abgedeckt war.

Ein authentisches Bild vom bayerischen Strafvollzug wurde zwar nicht gerade vermittelt, aber das ist ein anderes Thema.

Nach einem Tatort schnorcheln gehen, fühlt sich übrigens irgendwie seltsam an. 🤣

Aber soweit sollte es nicht kommen, da die Sicht nicht besser wurde. Wir haben die Aktion auf morgen verschoben. Da soll dann den ganzen Tag die Sonne scheinen. ☀️🐢☀️🤿☀️

Wegen des wechselhaften und teils regnerischen Wetters, war der Strand heute nicht sehr einladend und ich überlegte mir, was es für Alternativen gäbe. 🤔

Plötzlich kam mir mein altes Hobby wieder in den Sinn und dass ich in Sri Lanka noch gar keinen Geocache gefunden habe. 😃

Laut meinem Smartphone befand sich eine Dose in 7 km Entfernung und war für mich DAS Ereignis des Nachmittags. Ich stieg in den Bus und ließ mich von der Dose an Orte führen, an die ich so nie gekommen wäre. – Das eigentliche Ziel dieses Spiels.

Durch eine Wohnsiedlung im Dschungel…
… abseits der Touristenmeilen
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hin zu einem liebevoll-kreativ gestalteten Aussichtspunkt…
…von wo man Turtels im Meer beobachten kann.

Ich habe ewig gesucht, das Doserl aber schließlich doch gefunden.😁 – Was für ein schöner Ort!

Die Menschen, die mir auf dem Weg hierher und zurück begegnet sind, waren irgendwie anders als die anderen. Alle haben total freundlich gelacht, aber keiner wollte ein Geschäft mit mir machen.😊

Diese seltsame Konstellation ist mir auf dem Rückweg noch begegnet.

Ein kleiner Friedhof mit Kuh und Vogel auf einem Grab

Jetzt hoffe ich doch, dass es wenigstens morgen mit dem Schnorcheln klappt. 🤿

Dolce Vita

Eigentlich waren mir Sandstrände immer ein Grauen. 😱 Allein den Gedanken, wie der Sand beim darüber laufen mit den Flipflops hinten hochspritzt, erst unbemerkt an den Waden hängen bleibt und danach beim Eicremen mit der Sonnencreme auch noch an den Fingern kleben bleibt, finde ich voll eklig. 😝

Tatsächlich ist mir das heute morgen, nach der Rückkehr von meinem wirklich schönen Morgenspaziergang am noch menschenleeren Strand, auch noch wirklich passiert. 🤪 Im Hostel konnte ich aber alles schnell wieder abwaschen.

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Parrots Island

Da ich mich nun für eine Woche Entspannung an der Südküste von Sri Lanka mit Baden im Meer entschieden habe, nachdem alle Traveller, die ich bisher kennengelernt habe, so davon geschwärmt haben und Entwicklung bekanntlich immer jenseits der Komfortzone stattfindet, werde ich versuchen das jetzt auch zu genießen. – Was für ein Luxusproblem…!😊

Entgegen meinem ursprünglichen Plan direkt vom ca. 300 Meter entfernten Hostel, nur im Bikini bekleidet, direkt ins Meer durchzustarten und anschließend sofort wieder zurück, um alles abwaschen zu können, habe ich es mir tapfer, ganz klassisch, mit einen Coconut Drink und meiner Kindl App in einem Strandcafé in einem Liegestuhl unter einem Sonnenschirm gemütlich gemacht. 🌴👙🏖🧉

Bei bewölktem Himmel und angenehmer Temperatur war das echt chillig und ich bin sogar zweimal ins Meer gegangen, habe mich von den Wellen tragen lassen, ohne mich nachher gleich zu duschen.🚿 Strandduschen gibt’s hier nicht. ❌️

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Auch mit dem Hostelzimmer hatte ich diesmal wieder Glück. Acht Etagenbetten in einem mindestens 40 Quadratmeter großen Raum, der auf zwei Seiten komplett verglast ist. Drei großzügige Duschen, zwei separate Toiletten und alles sauber. Nachdem, was ich bisher schon alles erlebt habe…, werden mir solch eigentlich unwichtige Dinge plötzlich immer wichtiger. 😅

Inzwischen habe ich auch ein wenig das Gefühl, dass man mich wegen meines Alters mittlerweile auch bevorzugt unten einquartiert… 🤣

Ist mir allerdings auch ganz recht! 😃

Udawalawe Nationalpark

Pünktlich um 5:30 Uhr stand der Safari Jeep zur Abfahrt bereit und brachte mich und fünf weitere Safari Teilnehmer zum Udawalawe Nationalpark, wo wir kurz vor Sonnenaufgang ankamen.

Hier waren ungefähr noch weitere hundert Safari Jeeps, die sich zur gleichen Zeit auf den Weg durch den Park machen wollten.

Bereits nach den ersten paar Hundert Metern tauchten die ersten Elefanten auf und es kam zu einem regelrechten Stau auf der Safariautobahn. Alle Fahrzeuge versammelten sich um die paar Elefanten und die schienen das auch noch genossen zu haben. Kurzzeitig habe ich mich echt gefragt „Who is watching who?.

Safaristau
neugieriger Elefant

Da der Nationalpark tatsächlich riesig ist – unser Fahrer meinte, dass es es hier so um die 500 Elefanten gibt – hat sich der Stau irgendwann aufgelöst und es wurde immer seltener, dass sich die Jeeps in die Quere kamen.

unser Safari Jeep

Normalerweise ziehe ich am liebsten immer alleine los und verzichte auf irgendwelche Guids. Hier hätte ich außer den Elefanten, Pfauen und Affen aber nicht viel gesehen.

Die Vögel, Reptilien und anderes Getier ist entweder so klein oder so gut getarnt, dass man es ohne einen geschulten Blick kaum sieht.

Es gibt hier sehr viele Elefanten und man kann sich kaum an ihnen satt sehen 😍
Leider war der Lichteinfall für die Qualität vieler Bilder und Videos nicht ideal.
Elefantenbabys 😍
Pfaue
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Schakal
Äffin mit Baby 😍
noch eine Äffin mit Baby
Schwarzkopfaffe
Bienenstock
Haubenadler – leider nur von hinten
grüner Vogel
…. im grünen Blätterlaub
fast unsichtbar…
Krokodil
Echse
anderes Reptil
Sehr kleine Echse, ca. 20 cm, die unsere Fahrer während der Fahrt entdeckt hat.
Bambi 😍

Wir waren 6 Stunden unterwegs und hatten viele schöne Eindrücke. Es soll hier auch Leoparden geben. Da sie nachtaktiv und sehr scheu sind, bekommt man sie jedoch so gut wie nicht zu Gesicht.

Zum Schluß gab es noch Frühstück

Langsam Reisen

Es ist sehr entspannend langsam, ohne Zeitdruck reisen zu können und sich einfach treiben zu lassen.

Anders als die meisten, die ich hier treffe und die sofort wieder abreisen, wenn sie die Highlights der Umgebung abgehakt haben, bleibe ich meistens noch einen Tag länger.

Man bekommt irgendwie mehr von der Umgebung und den Leuten mit, wird ein bisschen heimisch und hat auch mehr Zeit für Dinge, wie einfach irgendwo sitzen, meditieren, lesen, schreiben, entspannen, verschiedene Cafés und Restaurants ausprobieren, „shoppen“, sich auf den nächsten Step vorbereiten, Wäsche waschen, trocknen usw.

Kokos Saft im Café Ufo

Heute bin ich nach vier Tagen in Ella, gemütlich in zwei aufeinander folgenden, vollkommen überfüllten Bussen, stehend, ca. 100 km in 2 Stunden, bis Udawalawe gefahren.

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Außer dem Nationalpark und den Safaris scheint hier nicht viel los zu sein. Damit verdienen die Hostelbetreiber aber offenbar das wahre Geld. 💰 Anders kann ich mir nicht vorstellen, wie sich eine Übernachtung im Einzelzimmer mit Bad und Frühstück für 3 Euro lohnen soll. Und sauber ist es hier auch noch.

Pool
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Morgen um 5:30 Uhr startet dann die Safari und geht bis zum frühen Nachmittag. 🐘🐆🐒

Ich bin schon gespannt!

Störgefühle

Zimmerriegel

Dieser kleine Zimmerriegel wäre mir heute Nacht fast zum Verhängnis geworden.

Trotz seiner Hervorragenden Bewertungen und chilligen Veranda, gibt es in diesem Hostel schon einiges zu bemängeln, dass ich bereits gleich nach meiner Ankunft am liebsten sofort wieder abgereist wäre.

Es wird gleichzeitig als öffentliches Café geführt, wird aber in erster Linie von den max. 12 Hostelgästen zu unterschiedlichen Zeiten besucht. Es besteht aus ca. 4 Zimmern – (m)eines ebenerdig mit dem Café, die anderen im Untergeschoss.

Nicht so bei meiner Ankunft. Da war das Café bzw. die Veranda rappelvoll, gefühlt 20 – 30 Leute. Die Hostelinhaberin hat mir, während sie für die Gäste Essen und Getränke zubereitet hat, nur kurz mein Bett zugewiesen, ohne weitere Informationen bezüglich Bad und Frühstück.

Dass das Bad mit WC außerhalb des Zimmers liegt, habe ich bei einer Zimmerkollegin erfragt und dann selber herausgefunden, dass es gleichzeitig als Toilette für die Cafébesucher gedacht ist. 😯

Das hat mich dann echt ein wenig geschockt, zumal ich total durchgeschwitzt war, nur in Ruhe duschen und dann meine Wäsche waschen wollte. Entgegen der angegebenen Ausstattungsmerkmale, wie Gemeinschaftsküche mit allem drum und dran, Wäschetrockner, Föhn usw. gab es hier nichts.

Gut, mittlerweile habe ich mich an alles gewöhnt und auch ganz nette Bekanntschaften gemacht, mit denen man hierüber sprechen kann. Geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid, wie ein Sprichwort sagt.

Heute Nacht kam dann aber der Oberknaller. 💥

Ab ca. 22 Uhr gehen auf der Veranda bzw. Café die Lichter aus und außer meinen Zimmerbewohnern ist hier niemand mehr. Die erste Mitarbeiterin oder auch Inhaberin – keine Ahnung was sie wirklich ist – taucht hier um 7:30 Uhr auf.

Jedenfalls bin ich um 3 Uhr wach geworden und musste auf’s Klo. Als ich die Türe des Zimmers öffnen wollte, ging es nicht. Erst habe ich eine Weile verzweifelt am Zimmerriegel herumgefummelt, weil ich dachte er klemmt, bis ich festgestellt habe, dass die Tür von außen verriegelt war. 😱

Als ich mich im Zimmer umgeschaut habe, war ein Bett leer und mir wurde klar, dass dieser I…. scheinbar mitten in der Nacht abgereist ist und die Tür von außen verriegelt hat, ungeachtet dessen, dass noch vier weitere Personen im Zimmer sind und niemand da, der die Türe öffnen kann.

Wahrlich kam ich mir jetzt besch… vor wie in einer Gefängniszelle, die zumindest über ein Klo verfügt, das ich doch jetzt dringend brauchte.

Wach im Bett liegend und hoffend, dass meine Blase durchhält – es gab auch kein Fenster zum rausklettern – habe ich nach 1,5 Stunden über booking.com noch diese Nachricht abgesetzt, in der Hoffnung, dass sie vor dem regulären Betrieb gelesen würde.

Danach bin ich eingeschlafen und erst wieder erwacht als es schon hell war. Weil ich ein Besengeräusch vernommen hatte, bin ich gleich zur Glastür unseres Zimmers, um zu sehen, ob „SIE“ schon da ist.

Couch mit Teddy, darüber ein Hochpodest zum Liegen, dahinter mein Zimmer, rechts das Klo

Stattdessen habe ich „IHN“ aus dem leeren Bett, auf dem Hochpodest schlafend, erblickt und sofort wie wild an die Türscheibe zu klopfen begonnen. – Um kurz nach 7 Uhr hatte der Spuk dann endlich sein Ende.

Hochpodest

Von einem Zimmerkollegen habe ich später erfahren, dass er schon vor mir dringend auf’s Klo musste und dann in eine Flasche gepinkelt hat. Männer haben es dann doch leichter.

Den anderen Typen habe ich dann beim Frühstück beobachtet, wie er mit Megahanteln auf der Veranda seine Armmuckies trainiert hat. Da musste ich dann fast schon wieder lachen. 🤣 Hirnmuckitrainig wäre wahrscheinlich sinnvoller…

Wasserfälle

Das Wetter war heute doch besser als zunächst erwartet.

Nach dem Frühstück hatte ich mich dann zur Besichtigung des Rawana Waterfalls entschieden. Gemäß der Empfehlung meiner Gastgeberin bin ich dann 15 Minuten mit dem Bus dorthin gefahren, statt 1,5 Stunden gelaufen.

Rawana Waterfall

Der Wasserfall konnte von der Straße aus besichtigt werden und war jetzt nicht allzu spektakulär. Weil ich nicht gleich wieder zurückfahren wollte und sich laut Google Maps noch der Secret Waterfall in der Nähe befand, bin ich noch ein paar Stationen weiter gefahren und habe auch diesen etwas abseits gelegenen Wasserfall besichtigt.

Secret Waterfall

Er hat mich ein wenig an einen Wasserfall im kolumbianischen Dschungel erinnert, mit dem Unterschied, dass die Kolumbianer viel naturverbundener, sich der Schönheit ihres Landes bewusst sind und es entsprechend sauber halten und schützen. In Sri Lanka gibt es da noch erheblichen Aufholbedarf, wenngleich es hier nicht so katastrophal ist wie in Indien.

Das Ende der Busstrecke ist Wellawaya. Von dort sind noch 14 km bis zu den Diyaluma Falls.

Ich bin also noch einmal eine halbe Stunde mit dem Bus nach Wellawaya weitergefahren und dann gleich auf einen TukTuk Fahrer gestoßen, der mir ein faires Angebot für die halbstündige Weiterfahrt zum Dialumafall gemacht hat. Außerdem würde er warten bis ich von dem anschließenden Aufstieg zurück sei, also mindestens eine Stunde und mich dann wieder zur Bushaltestelle von Wellawaya nach Ella zurückbringen.

Der Aufwand hat sich tatsächlich gelohnt. – Ein Megawasserfall und von oben eine atemberaubende Aussicht.

Diyaluma Waterfalls
Kleiner Wasserfall oben nach dem Aufstieg
…mit kleinem Auffangbecken, in dem man baden kann.
Abfluss vom oberen zum unteren Wasserfall
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unterer, großer Wasserfall

Hier lohnt es sich die Videos, die ich im Blog nicht einfügen kann, auf Polarsteps anzuschauen.

Nach der Rückkehr von meiner „Wasserfall Tour“ war ich erst mal etwas geschafft und habe es mir für den Rest des Nachmittags mit einer Kanne Tee und Dem Buchspazierer auf der Veranda meines Hostels gemütlich gemacht.

Vom Dialekt verraten

Ella ist eine touristisch sehr überlaufene Kleinstadt. Umso glücklicher bin ich darüber, wieder etwas abseits, am Stadtrand untergekommen zu sein. Von hier ist es auch fußläufig gar nicht weit zu den Highlights, der bereits erwähnten Nine Arches Bridge und dem Little Adam’s Peak.

Das Wetter ist gerade leider nicht so optimal, meist bewölkt, etwas windig und mit gelegentlichem (Niesel-)Regen. Zwischendurch blitzt dann aber auch die Sonne hervor.🌦

Weil keine wirkliche Besserung in den nächsten Tagen in Sicht ist, macht ein Aufstieg zum Adam’s Peak zu Sonnenauf- oder untergang wenig Sinn. Weil er aber relativ nah bei der Nine Arches Bridge ist, habe ich heute beides miteinander verbunden.

Auf dem Weg zur Nine Arches Bridge
Keine Ahnung, was auf den Terassen wächst
Überall gibt es leckeres Kokoswasser zu kaufen
Nine Arches Bridge
…fertiggestellt 1921
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Weg weiter zum Little Adam’s Peak
Aussicht von dem 1141 Meter hohen Berg
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mit vielen Wolken

Beim Runtergehen bin ich noch zwei jungen Mädels begegnet, die in genau „meinem“ Dialekt gesprochen haben. Ich konnte es mir nicht verkneifen sie anzusprechen und zu fragen wo sie herkommen. Die Eine war schließlich aus Erding, die Andere aus Wolnzach. – Hatte ich mir doch gleich gedacht, dass die von nicht weit her sein können. 😅

Wir haben uns dann noch ein wenig ganz nett unterhalten, bis sie dann mit einem kleinen Vorsprung weiter den Berg runter sind.

Den Nachmittag verbringe ich chillend auf einer Liegeschaukel meiner Hostel Terasse und lasse es mir gut gehen.

Um 18 Uhr muss ich noch meine Wäsche abholen. Da es hier keine Wäscheleine gibt und meine auch weg ist, musste ich erstmals auf einen Laundry Service zurückgreifen. Hoffe meine guten T-Shirts und Socken haben danach noch die selbe Form und Größe wie zuvor. 👚🧦🩲

Ella

Ella Mountain

Mit gefühlt einem Affenzahn sind wir heute in einem über eine Privatagentur organisierten Minivan mit drei anderen Touris 5 Stunden lang, für 136 km, durch die singhalesischen Berge gebrettert. Dabei hatten wir maximal eine gelegentliche Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, meistens fuhren wir viel langsamer.

Auf dem Weg durch die Berge
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Natürlich bin ich jetzt – anders als im letzten Beitrag angekündigt – erst einmal vier Tage in Ella, bevor ich dann nach Udawalawe zur Safari weiterfahre. Wenn man zwei Steps zur gleichen Zeit plant, kann man schnell mal ein wenig durcheinander kommen. 🤪

Ella ist berühmt für den Little Adam’s Peak und die Nine Arche Bridge. Beides werde ich die nächsten beiden Tage besuchen. Die Gegend hier ist wirklich wunderschön und lädt zu längeren Wanderungen ein.

Little Adam’s Peak
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Ella Mountain
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Mein letztes Traumzimmer vermissend, bin ich jetzt wieder in einem beengten 5-er Schlafraum mit Einzelbett untergebracht. – Besser als oben in einem Etagenbett, aber schlechter als unten mit Vorhang.

Zumindest gibt es aber ein Moskitonetz, das ein wenig Privatsphäre schafft und die Atmosphäre, sowie das sonstige Ambiente sind recht chillig.

Bei booking.com hat das Hostel bei 173 Bewertungen mit 9,5 von 10 Punkten „außergewöhnlich“ abgeschnitten und eine Nacht mit Frühstück kostet weniger als 9 Euro. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt also auf alle Fälle.

Mein Bett (links)
Aufenthaltsbereich
Aufenthaltsbereich bei Nacht

Relaxtag

Nach zwei ereignisreichen Tagen ist heute wieder relaxen angesagt.

Ein TukTuk hat mich am späten Vormittag an den Kandy Lake gebracht, einen künstlich angelegten See in der Stadtmitte. Er sollte sich in einem Spaziergang von knapp einer Stunde umrunden lassen. Wie lange ich letztendlich wegen der vielen Fotostopps dafür gebraucht habe, kann ich jetzt gar nicht mehr sagen.

Es gab tatsächlich einiges zu bestaunen.

Kandy Lake
Waran
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Zulauf
Kennt den jemand?
Kanonenkugelbaum
schwimmender Waran; es gibt hier wirklich viele davon
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Kleiner Nebenteich
Fisch
mir unbekannte Vogelart
süßes Pärchen auf einem Baum voller Nester
noch einer davon, weil so schön
„Bats“, „Fruitbats“ oder auch „Flying Foxes“ genannt, hängen hier überall ganz dick in bestimmten Bäumen.
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Dracula 🦇
noch ein Waran

Auf meiner neuen, vorsichtshalber noch vor Reiseantritt gekauften und eingepackten, aufrollbaren Isomatte, genieße ich jetzt noch mit einem „Buch“ in der Hand und einem „Summersby Blackberry“ meinen letzten Tag in Kandy auf diesem wunderbaren (Nord-)Balkon und der herrlichen Aussicht.

Aufrollbare Isomatte, auch super als Medikissen zu verwenden…

Auf einer ca. 6-stündigen Busfahrt geht es morgen ab 8 Uhr weiter nach Udawalawe. Geplant ist ein 2-tägiger Aufenthalt mit einer Safari im gleichnamigen Nationalpark.