Albury

Nach einem letzten Rundgang durch Susan’s Garten und einer emotionalen Verabschiedung am Bahnhof, habe ich mit Renate (D), Elena (RUS) und Chris (NZ) Melbourne mit dem Zug verlassen, um 3,5 Stunden später in Albury, unserer zweiten, ca. 330 Kilometer entfernten Station auf der 365 Tour durch Australien, anzukommen. Von Anna, einer ehemaligen Berlinerin, die vor 4 Jahren mit ihrer Familie hierher ausgewandert ist, wurden wir mit dem Auto abgeholt.

Nach einem Barbecue mit 12 Freunden hatten wir noch einen buddhistischen Vortrag von Phil, eine gemeinsame 16. Karmapa Meditation und ein gemütliches Beisammensein.

Das riesige Haus befindet sich auf freiem Felde und den Sternenhimmel zu beobachten ist hier eine wahre Freude. Morgen holt Martin sein selbstgebautes Teleskop aus der Garage.

Cameron, einer der Locals, ist mit seinem Allrad, Elena und mir dann noch in den tiefen Wald gefahren, in der Hoffnung ein paar Kängurus zu sehen, aber ohne wirklichen Erfolg, wie es leider ist, wenn man zu große Erwartungen hat.

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Papagei in Susan’s Garten
White Kakadu in Susan’s Garten
Bahnsteig in Albury
Bahnhof Albury
Anna und Martin’s Haus
Ausblick von Anna und Martin’s Haus
René (NZ) und Anna (D/AUS)
Vortrag mit Phil und 16. Karmapa Medi
… im Wohnzimmer
Blick durch die Bäume im tiefen Wald kurz vor Mitternacht
Frühstück

Praxistag

16. Karmapa Meditation in einem für heute angemieteten Raum

2. Sitzung mit persönlicher Praxis nach kurzer Teepause.

Anschließend gab es ein Picknick.

Picknick in einem kleinen Parkpavillion
„Overseas“

3. Medi Sitzung mit persönlicher Praxis.

Anschließend Sightseeing in Melbourne.

Tennisstadion der Australian Open
Yarra River
Art
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alt und modern
Alles sauber!
Treeart
Skyline
Wombat
friends on the way
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Am Abend Vortrag über Liebe und Partnerschaft mit Maike Brill und anschließend 16. Karmapa Meditation.

Maike Brill
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Australien

Nach 26 Stunden, einem Zwischenstopp in Malaysia und einem in Bali, bin ich nach einem traumhaften Sonnenaufgang in Down Under gelandet. ✨️🦥🦘 🇦🇺

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Susan von der Sangha in Melbourne hat mich bereits am Ausgang erwartet. Gemeinsam haben wir noch auf Renate aus Darmstadt gewartet, die kurz nach mir gelandet ist. Anschließend sind wir nach Blackwood zu ihrem hübschen Häuschen, das sich in einem kleinen Village, eine Autostunde außerhalb der 5 Millionen Stadt Melbourne befindet, gefahren. Hier können Renate und ich die nächsten zwei Nächte bleiben. Mit Dharma Freunden fühlt man sich sofort zuhause, auch wenn man sich vorher noch gar nicht kannte. Danke, Lama Ole! 🙏

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Susans Haus in Blackwood
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Am Abend gab es noch einen Dharma Vortrag zum Thema Sangha mit Mark Pace und Roman Kouzmin.

Roman und Marc

Der Weg ist das Ziel

Ein 11-stündiger Zwischenstopp in Kuala Lumpur war heute die ideale Gelegenheit einen Abstecher in die Hauptstadt von Malaysia zu machen.

Für 3€ bin ich um 7 Uhr ca. 50km mit dem Airport Shuttle vom Flughafen in die Millionenmetropole gefahren und dann weiter, bis zu den Zwillingstümen des Petrona Tower, dem Wahrzeichen der Stadt im Bankenviertel, gelaufen.

Weil sie gestern beim Check-in darauf bestanden haben, dass ich meinen schweren Handgepäckrucksack aufgebe, mußte ich ihn heute nicht mitschleppen. ☺️

Danach habe ich für meine Länderstatistik noch mühevoll einen Geocache gesucht, anschließend in einem Café gefrühstückt und schon war es wieder Zeit sich auf den Rückweg zum Flughafen zu machen.

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Mitten im Zentrum
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Petrona Twin Towers
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Auf dem Rückweg zur Bushaltestelle sind mir doch diese Kunstwerke begegnet.

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Spontan ist mir gleich sehr viel blanke Wand eingefallen, die man derart gestalten und damit womöglich auch die Psyche der Betrachter positiv beeinflussen könnte. 😉

Sri Lanka – Zusammenfassung

Meine Route

Fast vier Wochen war ich jetzt in Sri Lanka unterwegs und habe mit TukTuk, Bus und Bahn diesen buddhistisch geprägten Inselstaat erkundet.

Es gab zahlreiche Tempel, exotische Pflanzen und Tiere zu bestaunen, sowie besondere Felsen und Bauwerke. Daneben war auch einfach nur Spazierengehen, relaxen am Strand und schwimmen im Meer oder einem Pool angesagt.

Im Vergleich zu Indien, ist Sri Lanka sehr einfach zu bereisen und man kommt sehr leicht an Bus- und Bahntickets. Es war immer alles entspannt und sicher. Nie hatte ich als alleinreisende Frau ein ungutes Gefühl. Wenn es Probleme gab, war sofort immer jemand da und hat geholfen.

Route:

4 Tage Colombo

4 Tage Sigiriya – Pidurangala Felsen, Lion’s Rock, Dambullah Temple

4 Tage Kandy – Tooth Temple, Elephant Orphanage, Tea factory, Botanical Garden

4 Tage Ella – Nine Arches Bridge, Little Adam’s Peak

2 Tage Udawalawe – Nationalpark

4 Tage Mìrissa – Strand

4 Tage Galle – Fort, Schildkrötenzucht, -krankenhaus

Rückkehr nach Colombo.

Den Tag habe ich noch in einem Hostel in Negombo Nähe Flughafen verbracht, um entspannt und erholt in meinen 26-Stunden Trip nach Australien starten zu können.

Leider haben sie gerade beim Check-in meinen Handgepäckrucksack nicht akzeptiert und ich musste ihn aufgeben. Hoffentlich klappt das diesmal mit dem Anschlussflug ab Bali, da ich diesmal nicht auf den letzten Drücker durchgelotst werden kann.

Der Traumfänger

Dieses Buch habe ich vor 20 Jahren zum ersten Mal gelesen. Es handelt von einer amerikanischen Ärztin, die, aufgrund ihres Engagements für Halbaborigine Jugendliche, in einen Walkabout, mit australischen Ureinwohnern im Outback, gerät.

Nach der Lektüre des Buches, hatte ich den ganz starken Wunsch auch einmal nach Australien zu reisen. 🇦🇺

Obwohl es jetzt fast 20 Jahre gedauert hat: Mein Wunsch geht in Erfüllung! ❣️☺️ MORGEN fliege ich nach Australien.✈️🇦🇨😃

Als Einstimmung darauf habe ich jetzt Die sieben Schwestern unterbrochen und angefangen Den Traumfänger noch einmal zu lesen. 📚

Der heutige, letzte richtige Urlaubstag in Sri Lanka war wie gemacht dafür.

letztes Frühstück im Hostel
abends noch eine Pizza
stimmungsvolles Licht über einem Fußballturnier der Jugend am Strand

Morgen früh um 7:15 Uhr fahre ich mit dem Zug nach Colombo und starte um 23 Uhr mit AirAisia, Flug AK46 über Kuala Lumpur mit einem Aufenthalt von 11 Stunden und Flug AK378 über Denpasar mit einem kurzen Zwischenstopp von 2 Stunden bzw. Jetstar, Flug JQ36 nach Melbourne. Ankunft 13.02. um 7:10 Uhr.

Letzte Erledigungen

Heute gibt’s nicht viel zu berichten.

Pünktlich zum Sonnenaufgang um kurz vor halb sieben war ich bereits am Strand. Leider war es sehr diesig und kein wirklicher „Sonnenaufgang“ sichtbar.

Nach dem Frühstück habe ich mir noch ein kurzes Nickerchen gegönnt und danach meine Wäsche gewaschen.

… mit meiner mobilen Waschmaschine

Anschließend habe ich mich ins nächstgelegene Nagelstudio begeben. Das war eine richtige Tortur. Wofür Birgit, meine Nagelfrau in Landshut, eine halbe Stunde braucht, feilen sie hier eineinhalb Stunden an einem herum. Und weil ich schon mal da war, habe ich meine Fußnägel gleich mitmachen lassen. Entgegen meiner Vorstellung jedoch nicht parallel, sondern nacheinander. Drei Stunden stillsitzen und Pfötchen geben! Bin jetzt ernsthaft am überlegen, ob ich mir das alle vier Wochen antun soll…

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Nachmittags habe ich noch Besuch bekommen, von Clemens, einem Softwareentwickler aus Aschaffenburg. Ihn habe ich in Ella kennengelernt. Er war mein „Zellengenosse“ in dem Zimmer als wir nachts eingeschlossen waren. Er ist hier mit einem gemieteten Roller unterwegs und wenn er gerade irgendwo in der Nähe ist, gehen wir einen Kaffee trinken.

Mehr war heute nicht los. Mit dem Sonnenuntergang war es nicht besser als am Morgen.

Sonnenuntergang

Irgendetwas Schönes gibt es überall

Manchmal sieht man es sofort, so wie in Mirissa. Alles ist perfekt! Das Hostel, die Stadt, die Leute, der Strand, die Lage, das Wetter, die Entfernungen, die Sauberkeit, Atmosphäre, Preise usw.

Daran festzuhalten und meinen, so muss es jetzt überall sein, kann eigentlich nur enttäuschen.

So ist es mir hier in Galle ergangen. Mittlerweile habe ich aber gelernt solchen Emotionen nur wenig Beachtung zu schenken und schon beginnt sich alles zu drehen.

Heute Morgen beim Frühstück vor unseren Zimmertüren, habe ich meine Zimmernachbarin, eine Tschechin, kennengelernt und mich ein wenig mit ihr unterhalten. Entgegen den sicherlich gut gemeinten Empfehlungen unseres Hosts, dem ich gestern als einem Einheimischen ungeprüft vertraut habe, hat sie mir hier ganz andere Möglichkeiten aufgezeigt und schon schaut hier alles gleich viel freundlicher aus.

Wie geplant, habe ich den Vormittag zunächst im Fort von Galle verbracht, einer riesigen Festungsanlage, in deren Kern ein reger Marktbetrieb herrscht.

Das Fort von außen
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Turmuhr
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Turtle View Point
Meeresschildkröte 🐢 (heller Fleck in der Mitte)
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Leuchtturm
Kanonen überall
(Munitions-)Bunker
Schildkröte, die ihren Kopf aus dem Wasser streckt
frisch gepresster Orangensaft 😋

Nach einem kurzen Mittagsschläfchen und einer Lesepause, bin ich dann in eine Schildkrötenbrüterei bzw. -krankenhaus, das hier am Strand gleich um die Ecke ist. 🐢😍

Hier werden kranke und verletzte Schildkröten aus dem Meer hergebracht, medizinisch versorgt und wieder aufgepäppelt. Wenn sie dann gesund sind, werden sie wieder ins Meer zurückgebracht.

Eine Schildkröte war auf einem Auge blind, eine andere hatte eine Vorderflosse verloren, eine hatte Bakterien, eine Art Krebs auf dem Panzer, andere hatten Plastik gefressen oder hatten durch Fischerhaken verletzte Panzer.

Außerdem werden die am Strand, im Sand abgelegten Schildkröteneier eingesammelt und ausgebrütet, um sie vor menschlichen Nesträubern zu schützen, welche die Eier essen oder verkaufen würden. Wenn sie dann geschlüpft sind, werden auch sie wieder zurück ins Meer gebracht.

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Auf einem Auge blind
Plastik gefressen
„Brutkasten“
Heute Morgen geschlüpfte Schildkrötenbabies
zurück ins Meer
die letzten Meter
Strand abseits des Massentourismus
Sonnenuntergang

Galle

Das sind die letzten Eindrücke, die ich aus Mirissa mitgenommen habe. 😍

Hier hat wirklich alles gepasst.

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Ich bedaure jetzt ein wenig, dass ich noch einmal weitergereist bin.

Mehr oder weniger befinde ich mich bereits auf dem Rückweg nach Colombo, von wo ich am Sonntag nach Melbourne (Australien) weiterfliegen werde. ✈️

Galle ist mein letzter Stopp, eine Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern und einer Festungsanlage, die im 16. Jahrhundert unter portugiesischer Kolonialherrschaft entstanden ist.

Mein erster Eindruck hier ist, dass vieles – der Strand, (private) Gärten und sämtliche Gewässer – leider vermüllt und unansehnlich sind. Und keinen kümmert’s. Vielleicht habe ich aber auch nur die falsche Sicht. 🤔

Der nächste Badestrand befindet sich in 4,5 km Entfernung, hat einen eher rötlichen und grobkörnigen Sand und ist nicht mit dem in Mirissa vergleichbar.

An jeder Ecke und ganze Straßen entlang werden mit Eis gekühlte Fische und Schalentiere verkauft. 🐟🐠🦐

Hätte ich das alles zuvor gewußt, wenngleich ich hier nichts gegen mein gut ausgestattetes, großes und sauberes Deluxe Einzelzimmer sagen kann, wäre ich in Mirissa geblieben.

Die nächsten Tage werde ich hier aber das Wichtigste noch besichtigen und lasse dann meine Zeit in Sri Lanka langsam ausklingen.

Ich freue mich schon auf Australien! 🇦🇨

Und täglich grüßt das Murmeltier

6 Uhr: Der Wecker klingelt. Den Strand einmal rauf und runter spaziert. Frühstück und warten auf die Abholung zum Schnorcheln. 🤿🐢😃

8 Uhr: Mitteilung, dass die Sicht schlecht ist und das Schnorcheln auf 11 Uhr verschoben wird. 😐

Programmwechsel: Statt Tatort zu schauen, beginne ich heute auf vielfache Empfehlung den Roman Sieben Schwestern von Lucinda Riley. Die Leseprobe hatte ich mir schon vor Monaten heruntergeladen, bin dann aber nicht wirklich zum Lesen gekommen.

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11 Uhr: Mitteilung per WhatsApp, dass die Sicht nicht besser wird und dass ich zwar mit den Schildkröten schnorcheln könnte, aber keine Korallen und Fische sehen würde.

Für 30 Euro ist mir das zu wenig. Schweren Herzens storniere ich jetzt die Schnorchelaktion. ❌️😥

Da ich noch lange unterwegs sein werde, ergibt sich bestimmt eine andere Gelegenheit, vielleicht schon bald in Australien. 🤿🐢🦀🐙🐚🪸🪼😃

Also wieder rein in den Bus und auf zu dem anderen Geocache, der hier noch versteckt ist. 😃

Und danach ab an den Strand und rein ins Meer. 🌊☀️🌴⛱️ 🏊‍♀️

Heute schien den ganzen Tag die Sonne und es hatte über 30°. ☀️ Keine Ahnung, was hier die Sicht trübt? 🤷‍♀️ Möglicherweise gibt es hier gar keine Korallen und bunten Fische… 🤔

P.S.:

Gestern Abend habe ich noch eine Zusage als Longterm Guest alias Shortterm Resident im EC ab 10.06. erhalten. 🥰