Die letzten 5 Tage

Jetzt bin ich wieder in Christchurch und für eine Nacht im buddhistischen Zentrum untergebracht, bevor ich morgen meine Rundreise starte. Es ist einfach wunderbar und ein wahres Geschenk, auch am anderen Ende der Erde Freunde zu haben, wo man jederzeit willkommen ist.

Was habe ich die letzten 5 Tage gemacht?

Im Prinzip waren die Tage alle ähnlich.

Aufstehen um 6:30 Uhr und mit einer Tasse Tee, vorm Häuschen, den wunderbaren Sonnenaufgang genießen.🌄

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Ab 7:30 Uhr erste Medisitzung 📿🧘‍♀️

Danach Kaffee und kleines Frühstück (Fertigmüsli); Nachrichten, Dharmaliteratur auf Englisch oder irgendetwas anderes lesen.

Ab ca. 9 Uhr zweite Medisitzung 📿🧘‍♀️

Danach großes Frühstück mit 2 Rühreiern, Toast, Butter, Käse und Marmelade; im Anschluss Geschirr spülen im 250 Meter entfernten Spülbecken, quer über die Wiese, wo sich auch Dusche und Toilette befinden, um danach ein bisschen im Internet zu surfen oder irgendeinen Putzjob zu übernehmen, z. B. sämtliche Außenfenster zu putzen, die voller Fliegen💩 sind.

Ausblick aus der großen Gompa

Ab ca. 13 Uhr dritte Medisitzung 🧘‍♀️📿

Danach habe ich immer einen Spaziergang gemacht. Mit dem Wetter hatte ich richtig Glück, da in Neuseeland bereits Herbst ist und das Wetter sehr unbeständig. ☀️☀️☀️

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Nach meiner Rückkehr gab es zum Linner (Lunch-Dinner) irgendein aufgewärmtes Nudelgericht aus der Dose. Es gibt hier nur eine Herdplatte. Und zum Nachtisch frischen Obstsalat. 😋 Danach ging’s wieder über die Wiese zum Abspülen…

Spätestens vor der letzten Medisitzung um ca. 19 Uhr habe ich noch alles gemacht, was man hier sonst noch tun kann, nämlich Wäsche waschen, duschen, Haare waschen und föhnen, whatsappen usw.

Begegnet ist mir die letzten fünf Tage tatsächlich kein Mensch, nur Bienen und riesige Hummeln, von denen heute eine direkt in mein Spülwasser gestürzt ist und nur in letzter Sekunde von mir gerettet werden konnte.

Morgen gib es leider keinen tollen Sonnenaufgang 🌄  mehr für mich. Trotzdem werde ich wieder, wie die letzten Tage, früh aufstehen, um ab 8:30 Uhr mit dem Bus nach Queenstown zu fahren.

Glentui

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Hier oben, eine Autostunde von Christchurch entfernt, habe ich mich heute für ein 5-Tages-Retreat aussetzen lassen.

In den nächsten Tagen wird es hier nicht viel zu berichten geben.

Mein süßes 10 Quadratmeter Häuschen, in dem ich die nächsten Tage wohnen werde.
Meditationsplatz
Küche; links befindet sich die Leiter zum Schlafplatz unter dem Dach
Große Gompa…
… von innen

Es gibt hier keine gefährlichen Tiere und keine Menschen. Es braucht sich also niemand Sorgen machen, wenn ich mich die nächsten Tage nicht melde. 😉

Für diejenigen, die das lustig finden oder sich fragen, warum ich das mache:

Gemäß den buddhistischen Belehrungen, denen ich vertraue, gibt es in dieser Welt nichts Dauerhaftes, worauf man sich wirkĺich verlassen könnte. Nur der eigene Geist, der die Dinge hervorbringt und erlebt, ist das Einzige (glückbringende), worauf man sich dauerhaft verlassen kann. Spätestens, wenn diese Welt, inclusive meines eigenen Körpers, einmal auseinanderfällt – wann und wie auch immer – möchte ich vorbereitet sein. Meditation ist das Mittel und die Retreatstelle in Glentui ein wunderbarer Ort hierfür. 😍💎🌈

DANKE den paar Freunden, die diese einmalige Stelle geschaffen haben und am Laufen halten! 🙏

In ganz Neuseeland gibt es nur 45 Diamantweg Buddhisten…

Freunde

In Neuseeland, zumindest auf der Südinsel, ist es bereits ziemlich frisch, keine 20 Grad  mehr und es herbstelt bereits. Fast 20 Grad Unterschied zu Australien, wo ich mich vorgestern noch befunden habe. 🥶

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Auf Sightseeing habe ich momentan noch keine rechte Lust und neben einem kurzen Supermarktbesuch um Lebensmittel für die nächsten Tage in Glentui einzukaufen, habe ich die restliche Zeit mit den Freunden im Zentrum, neben dem eingeheizten Schwedenofen, verbracht.

Ich, Jakub und Elli

Jakub und Elli sind ein tschechisches Pärchen, haben früher beide in der Entwicklung bei Skoda gearbeitet und reisen jetzt seit 5 Jahren. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie als Tauchlehrer, wenn sie gerade in entsprechenden Ländern sind oder mit anderen Gelegenheitsjobs, die sich gerade ergeben. Die letzten beiden Monate haben sie in einem Blumengroßhandel gearbeitet und mit dem dort angefallenen Überschuss, alle Räume des Zentrums hier reichlich dekoriert.

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Dorrit, die in einem Tourismusbüro arbeitet, hat heute mit mir eine grobe Route für die Südinsel erstellt. Vor 5 Jahren hat sie mit Sven, ihrem Mann und dem damals eineinhalbjährigen Sohn noch in Immenstadt gewohnt. Jetzt lebt die ganze Familie hier in Christchurch.

Lauter mutige Menschen hier, die große Ziele hatten und dann gesprungen sind. 👍

Christchurch – Neuseeland

Jetzt bin ich wirklich am anderen Ende der  Welt angekommen, mit einem Zeitunterschied von genau 12 Stunden.

Bis Montag werde ich mit mehreren Mitbewohnern im buddhistischen Zentrum von Christchurch wohnen und dann alleine  nach Glentui fahren bzw. Chris fährt mich hin, für ein kurzes Retreat bis Freitag.

Bereits bei meiner Ankunft nach Mitternacht, obwohl bereits alle geschlafen haben und mir nur ganz kurz die wichtigsten Räumlichkeiten – mein Zimmer, Bad, Toilette und Küche – gezeigt wurden, habe ich mich sofort wie zu Hause gefühlt.

Buddhistisches Zentrum Christchurch 😍
Gompa
Wohnbereich
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Garten zwischen Gompa und Haus
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Gestern, bei der Einreise am Flughafen  hatte ich noch ein skurriles Erlebnis. Bestimmte Visa- und Ländergruppen durften durch ein sich selbst öffnendes E-Gate einreisen, in das man lediglich seinen Pass schiebt und dann fotografiert wird. Bei mir hat es sich allerdings nicht geöffnet, sondern Alarm geschlagen und ich musste bei einem Zollbeamten vorsprechen. Er fragte mich, ob ich in den letzten 12 Monaten eine Gefängnisstrafe verbüßt habe. Ich habe das natürlich verneint. Mit ernster Miene meinte er, dass ihm das E-Gate diese Information übermittelt habe und warum ich das nicht auf meinem Einreiseformular angegeben habe. Ich habe wiederum verneint. Mit einem durchdringenden Blick hat er mich zunächst noch ein paar Sekunden in Augenschein genommen und dann zögerlich weitergeschickt. Woher E-Gates solch seltsame Informationen über mich haben?? 🤔 Big Brother is watching you!!!

Australien – Zusammenfassung

Nach jeweils vier Wochen in Indien und Sri Lanka war Australien die reinste Wohltat.

Kultivierte und keine aufdringlichen, um das Überleben oder Wohlstand kämpfenden Menschen, die um jeden Dollar feilschen, sowie eine weitgehend saubere Umwelt, weiß man umso mehr zu schätzen, wenn man das Gegenteil einmal eine zeitlang alltäglich erlebt hat.

Am meisten wird mir die 365 Tour mit den Freunden von der australischen Sangha, der Regenwald, das Tauchen im Great Barrier Riff und das Outback in Alice  Springs mit der Tour zum Uluru in Erinnerung bleiben.

Die einzelnen Stationen:

Melbourne

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Albury

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Canberra

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Sydney

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Newcastle

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Gold Coast

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Cairns

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Alice Springs

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Hier in Alice Springs könnte ich es noch ein paar Tage aushalten, bei knapp 40 Grad trockener Hitze, faul am Pool liegend. 👙💧😊

Morgen Mittag fliege ich jedoch weiter nach Christchurch in Neuseeland, wo ich um 0:25 Uhr landen und voraussichtlich bis Ende April bleiben werde.

Mein bereits für die erste Nacht gebuchtes Hostel habe ich wieder storniert, nachdem mir glaubhaft versichert wurde, dass es Chris wirklich nichts ausmacht, wenn er mich mitten in der Nacht vom Flughafen abholt und ins buddhistische Zentrum fährt. Ihn und seine Frau Niki habe ich auf der 365 Tour kennengelernt. Zwei ganz besondere Menschen. 💝

Uluru

Gestern war ein langer, aber höchst lohnender Tag. Bereits um 6:30 Uhr hat mich ein Shuttle Bus von Emu Run Experience, ein Anbieter für geführte Touren zum Uluru und Kata Tjuta, vorm Hostel abgeholt.

Sonnenaufgang vor meinem Hostel

Nach einer ca. 5-stündigen Fahrt sind wir zunächst in Yulara angekommen, wo Transferpassagiere, Fahrer und Reiseleiter gewechselt und die endgültige Tourgruppe zusammengestellt wurde.

Danach ging es weiter in das ca. 50 Kilometer entfernte Kata Tjuta, einer Felsgruppe in Zentralaustraluen mit 36 Kuppen, wo wir eigenständig eine Stunde umherlaufen konnten.

Kata Tjuta mit 36 Felskuppen, die man hier nicht alle sieht. Uluru gehört auch dazu.
Der höchste Fels Mount Olga ragt 564 Meter aus der Umgebung heraus.
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Anschließend sind wir in das Aborigine Culture Center gefahren, wo auf einem ca. 15 Minuten langen Rundgang die Geschichte und Kultur der Aborigines erklärt wurde und man Aborigine Kunst kaufen konnte. Fotografieren war dort nicht erlaubt.

Ausblick vom Aborigine Culture Center

Im Anschluss daran sind wir direkt zum Uluru gefahren.

Uluru bzw. Ayers Rock im Red Center im australischen Bundesstaat Northern Territory

Der Sandsteinmonolith entstand vor ca. 550 Millionen Jahren und gilt den Ureinwohnern als heilig. Für die Ankunft der Aborigines wird am häufigsten ein Zeitraum zwischen 40.000 und 50.000 v. Chr. genannt. Dank der britischen Kolonisation ab 1788 gibt es heute nur noch wenige Hunderttausend Aborigines, die überwiegend in Reservaten leben und – soweit möglich – ein traditionelles  Leben führen. Der Rest lebt aufgrund jahrzehntelang, oftmals gewaltsam betriebener Assimilationspolitik in Städten und hat sich der modernen Lebensweise angepasst. Diejenigen, meist älteren, die mir vor allem in Alice Springs begegnet sind, haben keinen glücklichen Eindruck gemacht.

Eine Umrundung des Uluru auf einem ca. 10 Kilometer langen Pfad dauert mehrere Stunden und sollte wegen der Hitze möglichst früh am Morgen begonnen werde. 

Wir sind mehrere Punkte mit dem Bus angefahren, an denen uns der Reiseleiter Traumzeitgeschichten erzählt hat.

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aborigine Wandmalerei; Kreise deuten auf Wasservorkommen hin
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Ausblick aus der Kitchen Cave auf der sensitiven Seite des Felsens
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Wasser mitten in der Wüste

Eine Längsseite des Felsen gilt als sensitive Seite auf der man aus Respekt nicht fotografieren darf.

Aus Gründen des Respekts, der Sicherheit und aus Umweltschutzgründen, ist es seit 2019 verboten den Uluru zu besteigen. Es hat hier auch mehrere Todesfälle gegeben.

Auf einem speziellen Aussichtspunkt zu Sonnenuntergang wurde für unsere Gruppe gegrillt und wir hatten Gelegenheit  Uluru bei den unterschiedlichen Lichtverhältnissen zu bestaunen, was sehr eindrucksvoll ist.

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BBQ

Nach Sonnenuntergang haben wir den Rückweg nach Alice Springs angetreten, wo wir nach Mitternacht angekommen sind. Dabei sind uns im wahrsten Sinne des Wortes noch ein paar Kamele über den Weg gelaufen.

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wilde Kamele am Straßenrand
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ALLE Bilder von heute gibt es zum schnellen Durchscrollen, ohne weitere Kommentare, hier:

https://www.polarsteps.com/ClaudiaZirngibl/7242971-sabbatical-2024/94447290-petermann

Tag am Pool

Gleich nach dem Morgenkaffee bin ich wieder in den botanischen Garten marschiert, um den Tharraletneme bzw. Annie Meyer’s Hill zu erklimmen, weil zu dieser Tageszeit die Chancen gut stehen wieder Kängurus bzw. Wallabies anzutreffen.

Wallabies sind etwas kleiner als Kängurus, eher gräulich statt braun und springen ohne sich auf ihrem Schwanz abzustützen. Die hier heissen Black footed Rock Wallaby.

Es hat auch nicht lange gedauert bis ich die ersten gesichtet habe. Mit den langen Ohren, ihrem Fell, den Augen und Schnautzen erinnern sie mich irgendwie an eine Mischung aus Hase und Reh. Sie sind aber gar nicht so scheu. Wenn ich irgendwo eines unter einem Busch oder Felsen entdeckt habe, habe ich immer das Gefühl gehabt, dass es mich schon eine Weile beobachtet hat. Sie schauen einem direkt in die Augen und warten ab. Erst wenn man sich ihnen unaufhaltsam nähert beginnen sie irgendwann erst langsam und dann schnell davon zu hüpfen.

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Black footed rock wallaby
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Bei der Hitze suchen sie Schutz unter Felsen, Bäumen oder Büschen

Wie auch in Der Traumfänger beschrieben, gibt es hier diese kleinen Fliegen, die sich auf Augen, Ohren und Nasenlöcher stürzen, um hineinzukrabbeln, was sehr unangenehm ist. Deshalb und um morgen bei meinem Tagesausflug zum Uluru gerüstet zu sein, habe ich mir heute noch einen Hut und ein Fliegennetz besorgt.

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Den restlichen Nachmittag habe ich am Pool verbracht. Herrlich! ☀️👙💧

Kurz vor Sonnenuntergang bin ich dann noch zum War Memorial spaziert, das sich auf einem Hügel befindet und eine gute Aussicht bietet. 🌄

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Alice Springs

Jetzt bin ich im Herzen Australiens angekommen. Hier ist es so, wie ich mir Australien immer vorgestellt habe. – Karges Buschland, heiß und trocken.

Das familiengeführte Hostel, in das ich mich eingemietet habe,  liegt am Ortsrand und ist megacool und superkreativ gestaltet, einfach zum wohlfühlen für die letzten Tage hier. 💟

… mit dem Stacheldrahtzaun fühle ich mich hier gleich wie zuhause… 🤣
Rundgang
Garten mit Pool

Nach einer ersten Abfrischung im Pool habe ich mich ins Zentrum von Alice Springs begeben um Lebensmittel für die nächsten Tage einzukaufen. Bei dem Landschaftsbild, das sich mir auf dem Weg dorthin geboten hat, wusste ich intuitiv, dass SO die Heimat der Kängurus ausschaut und dass ich heute noch welche sehen werde. 🦘🦘🦘

australisches Buschland
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Nach meiner Rückkehr, als die größte Hitze des Tages langsam anfing etwas abzukühlen, bin ich auf Empfehlung des Hostelbesitzers durch den botanischen Garten spaziert, wo mir dann auch bereits nach kurzer Zeit die ersten neugierig dreinblickenden Kängurus begegnet sind. 😍 

neugieriges Känguru 🦘😍
🦘🦘🤩

Morgen werde ich mir noch mehr Zeit nehmen um durch den Busch zu streifen…

Das trocken-heiße Wüstenklima hier sagt mir mehr zu als das tropisch-regnerische an der Küste in Cairns. Hier kann man auch nachts noch in den Pool springen und es ist einfach nur angenehm.

Stoppover in Adelaide

Jetzt bin ich bereits auf dem Weg zu meinem vorerst letzten Ziel in Australien – Alice Springs; von dort aus werde ich das Highlight meiner Australienreise ansteuern, den Ayers Rock oder „Uluru“ den heiligen Berg der Aborigines.

Die preislich und zeitlich günstigste Flugroute war mit einem Zwischenstopp in Adelaide verbunden, wo ich Mittag angekommen bin und morgen Mittag weiterfliege.

Leider ist mein Plan hier nicht aufgegangen. Gerne wäre ich noch einmal in einen Wildlife Park zum Känguru Watching gefahren. Mit dem Bus hätte das aber zu lange gedauert, da die Parks bereits um 17 Uhr schließen.

Bin dann mit dem Bus in die City gefahren und erst mehr oder weniger planlos durch die Stadt gelaufen, durch einen Park, ein Migration Museum und am War Memorial vorbei.

Unter Zeitdruck einen guten Plan zu machen ist schwierig. Deshalb habe ich mich wieder auf den Rückweg zum Hostel gemacht, um dort die restliche Zeit zu verbringen.

Es gibt hier soo viele verschiedene Papageienarten 😍
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Im Migration Museum
War Memorial
War Memorial Walk

Weil das Hostel hier komplett ausgebucht ist und ich schon so viel über Booking.com gebucht habe, wurde ich wieder kostenlos upgegradet und habe jetzt wieder ein Zimmer für mich allein. 😊

Nichts Neues Down Under

Der heutige Tag war mit kurzen Unterbrechungen wieder komplett verregnet. ☔️

Die ideale Gelegenheit also, auf der überdachten Terrasse des Summer House Backpackers Cairns Hostels Die sieben Schwestern zu Ende zu lesen und in den zweiten Teil Die Sturmschwester hineinzuschnuppern. 📚

Gleich am Morgen habe ich wieder mit meiner mobilen Waschmaschine meine Wäsche gewaschen. 🧺

Wegen des tropischen Klimas und der hohen Luftfeuchtigkeit, dauert das Trocknen durch aufhängen allerdings extrem lang, vor allem ohne vorheriges Schleudern. Da das Hostel gut ausgestattet ist, habe ich es daher gewagt meine Wäsche mit den guten Merinoteilen 45 Minuten lang für 5 AUD in den Trockner zu stecken, ohne Wärmezufuhr. Zum Trocknen, ohne vorheriges Schleudern, leider zu wenig. 👎 Nachdem ich die Wäsche den restlichen Tag an der Vorhangstange, an der Garderobe und an der Duschvorhangstange in meinem Zimmer verteilt hängen hatte, ging es noch einmal 45 Minuten in den Trockner, diesmal mit geringer Wärmezufuhr. Jetzt ist alles trocken und meine Merinoshirts haben es unbeschadet überlebt. 👍 Man muss sich nur langsam an die richtige Methode herantasten. 🤓

Weil es hier zwar ein Frühstück gibt und ein Restaurant mit relativ günstigen Speisen, aber alles nicht sehr gesund ist, bin ich doch einmal eine halbe Stunde vor die Tür gegangen, um im nächsten Supermarkt etwas Obst zu kaufen. 🍎🍌

Auf dem Nachhauseweg gab es dann noch einmal eine extra Dusche gratis dazu. 🌧🌧🌧

Ab morgen wird es richtig heiß… ☀️☀️☀️