Leeres Blatt

Heute gibt’s nichts Spannendes zu berichten.

Nach zwei ereignisreichen Tagen, habe ich mir heute eine Auszeit gegönnt, bin einfach nur im Hostel abgehangen, habe im Whirlpool entspannt und ein paar ganz nette Gespräche mit meinen Zimmermitbewohnerinnen geführt.

Morgen fahre ich um 7:15 Uhr nach Auckland, fliege von dort direkt weiter nach Christchurch, wo ich um 17:35 Uhr ankomme und wieder einen Abholservice durch Chris vom Buddhizentrum genießen darf.

Obwohl ich versuche das Fliegen möglichst zu vermeiden, ist es in diesem Fall die zeitlich UND preislich günstigste Lösung die 1300 Kilometer zurückzulegen.

Mit dem Intercity wäre ich 33 Stunden unterwegs, mit 3 Umstiegen, davon eine 3,5-stündige Fährfahrt. Und die ganze Aktion würde mich dann auch noch 30 Euro mehr kosten.

Das wird dann so ziemlich meine letzte Station in Neuseeland sein. Die nächsten Tage werde ich noch im Budddhizentrum verbringen, vom 24. – 28.04. ist das 8. Karmapa Retreat in Glentui und am 29.04. geht es dann schon wieder ganz langsam, Step by Step, in Richtung Europa. 🌏

She’s a Lady

… so hat das Segelboot geheißen, mit dem ich, mit zwölf anderen, heute durch die 144 Inseln der Bay of Islands gesegelt bin. 🏝⛵️🏝

Das hat richtig Spaß gemacht. Einmal durfte ich sogar das Segel hissen und einmal das Boot steuern. Außerdem haben wir viele Pinguine an der Wasseroberfläche schwimmen gesehen. 🐧🐧🐧

Für das Mittagspicknick haben wir vor einer Insel Anker geworfen. ⚓️ Bis zum Strand sind wir dann mit einem kleinen Motorboot gefahren, geschwommen oder mit den zwei Kajaks gefahren, die wir an Board hatten. 🛶🛶

Während David, unser Skipper, an Board unsere Sandwiches zubereitet hat, haben wir die Insel erkundet, sind am Strand entlang oder auf den Inselberg gelaufen, im Meer geschwommen oder sind mit den Kajaks herumgepaddelt. 🛶

David und seine Geschwister sind auf einem Boot aufgewachsen. Seine Eltern hatten keinen festen Wohnsitz, sind nur um die Welt gesegelt und haben ihn selber beschult. Als Kind fand er das nicht toll und wollte auch ein ganz normales Leben führen, wie alle anderen Kinder auch. Mit 17 Jahren ist er dann vom Boot ausgezogen“, hat dann aber schnell gemerkt, dass er sich durch das jahrelange Leben auf einem Boot Fähigkeiten angeeignet hat, für die ihm andere viel Geld zahlen. Jetzt wohnt er in einem Haus an Land und arbeitet als angestellter Skipper oder überführt, nach der Saison, auch mal eine Yacht von Miami nach Fidschi oder Neuseeland, wenn jemand seine Fähigkeiten braucht.

Eine kleine Auswahl der Bilder des heutigen Tages, der Rest, wie immer auf polarsteps.

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Das Segel wird gehisst
Erklärung der Karte
Blick auf’s Meer
überall kleine Inseln, vier befinden sich in Privatbesitz
Auf der Insel
Wanderung auf den Inselberg
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Weil es hier keine Dornen gibt, konnte man überall auf der Insel barfuß laufen.
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weißer Strand auf der linken Seite der Insel, schwarzer rechts
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Inselrundblick von oben
Auf der „Rückfahrt“
blau-grünes Meer
volle Kraft voraus
Käpt’n David
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Ich am Steuer 😊
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zeitweise in schräglage (aber nicht wegen mir)
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Allein im Märchenwald

Eigentlich wollte ich heute nur kurz zu dem fünf Minuten entfernten, kleinen Fährhafen gehen und an den Strand, um mir irgendwo ein gemütliches Plätzchen zum Chillen suchen.

Am Ende war ich dann sechseinhalb Stunden unterwegs, habe eine ganze Rundwanderung mit zwei Fährfahrten dazwischen gemacht, hatte teilweise sogar einen Begleiter und bin 16 Kilometer gelaufen. Und das Ganze im Sommerkleidchen, barfuß, mit meinen Flipflops. – Ich wollte ja eigentlich nur kurz an den Strand… 🤣

Einen kleinen Strandspaziergang wollte ich natürlich schon machen und weil ich den Tipp bekam, dass es einen Wanderweg an der Küste nach Opua, den Nachbarort gibt, bin ich am Strand einfach mal losgelaufen.

Als mir GoogleMaps verkündete, dass das über 5 Kilometer sind und der Fußweg 1 Stunde 19 Minuten dauern würde, habe ich zunächst einen Moment gezögert, weil ich ja auch irgendwie wieder zurückkommen muss, habe mich dann aber darauf eingelassen, weil ich im schlechtesten Fall einfach wieder per Anhalter zurückfahren könnte.

Leider war der Wanderweg nicht so einfach und gerade wie ich mir das vorgestellt habe und ein bisschen verlaufen habe ich mich dann auch noch. Ich wollte ja am Strand gehen und der war aber nicht sandig und gerade, sondern felsig und hat sich um Buchten geschlängelt. Irgendwann, als ich nur noch mit Festhalten über Felsen geklettert bin  –  davor das Meer, dahinter der Wald und nach jeder Buch wurde es noch schwieriger – bin ich zu dem Schluss gekommen, dass das nicht stimmen kann und wollte schon umdrehen. Just in dem Moment kam ein junger Amerikaner, namens Cameron, aus Seattle, um die Bucht, der auch nach Opua wollte. Gemeinsam sind wir dann noch kurz den falschen „Weg“ gelaufen bzw. geklettert, bis wir dann zusammen festgestellt haben, dass das keinen Sinn macht.

Nach der Umkehr haben wir dann doch noch einen anderen Weg durch den Wald gefunden und sind dieses Stück zusammen gelaufen. Hierbei habe ich erfahren, dass es von Opua eine Fähre für 2 Dollar nach Okiato gibt. Von dort könne man nach Russel laufen und von dort mit der Fähre wieder nach Paihia, meinen Ausgangspunkt, zurückfahren.

In Opua habe ich dann eine Mittagspause eingelegt, während Cameron gleich auf die  Fähre gegangen ist.

Weil es mir trotz Flipflops mit dem Laufen ganz gut ging, ich auch irgendwann nach Russel wollte und es ein warmer und sonniger Tag war, entschied ich mich auch auf die Fähre zu gehen und die Rundwanderung zu machen. – Und die hatte es dann wirklich in sich, einerseits wunderschön, aber ein ständiges steiles  bergauf und bergab. Und das über 8 Kilometer.

Schon vor der Hälfte war ich gefühlt so am Ende, dass ich, als ich gerade wieder einmal aus einem Wald heraus kam, den Rest trampen wollte. Weil aber nicht gleich ein Auto kam und ich nicht einmal genau wusste wo ich mich hinstellen muss – mit dem Linksverkehr habe ich als Fußgänger immer noch meine Probleme… – bin ich wieder weitergelaufen, in den nächsten Wald hinein, runter, rauf und wieder runter und rauf, aus einem Wald hinaus, über Wiesen, Stege und in den nächsten Wald hinein. Die Strecke und die Zeit, die ich auf GoogleMaps mitlaufen ließ, wurden irgendwie nicht weniger, aber mit eineinhalb Stunden Verspätung bin ich dann doch noch am Fährhafen in Russel angekommen und an meinen Ausgangspunkt vom Morgen zurückgefahren.

Die heutigen Bilder von unterwegs:

Hafen von Paihia, wo ich gerade wohne
Hafen von Opua
Im Wald nach der ersten Überfahrt
… so schön…
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Immer, wenn ich dachte, dass ich mich im Wald verlaufen habe, tauchten plötzlich wieder Stufen auf 😊
wunderschönes Moos
riesiges Schilf, das in Neuseeland überall wächst
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Bambus
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Mit Palmen gesäumter Weg durch den Wald
lichtdurchflutet
und zauberhaft
Über einen riesigen, auf den Weg gestürzten Baum, hat man einfach eine Brücke gebaut
Hier hat gerade einer ein Lagerfeuer mit ganzen Baumstämmen angezündet
zwischen zwei Wäldern
Steg durch eine Sumpflandschaft
Sumpflandschaft
wieder in Paihia

Was für ein abenteuerlicher Tag!

Jetzt bin ich total platt und brauche außer einem Bad im Whirlpool nichts mehr. 🤪

Bay of Islands

Der Sommer ist zurück und Pläne ändern sich… ☀️😃🌊

Von der südlichsten Spitze der Südinsel bis zur nördlichsten Spitze der Nordinsel Neuseelands sind es ungefähr 2000 Kilometer. Das macht sich temperaturmäßig bereits bemerkbar.🌡

Meine bisher zurückgelegte Reiseroute

Ich bin jetzt in Paihia, einer kleinen Küstenstadt in der Bay of Islands, die schon fast an der Spitze der Nordinsel liegt . Hier ist es noch sommerlich warm. 🌡☀️

Erster Eindruck nach meiner Ankunft

Meinen ursprünglichen Plan, zwei Tage hier und auf dem Rückweg zwei Tage in Auckland, der größten Stadt Neuseelands zu verbringen, habe ich spontan gekippt.

Allein die heutige Fahrt mit dem InterCity durch Auckland und die schlechten Hostelbewertungen haben mir gereicht, dass ich dort nicht mehr hin will. ❌️

Dafür werde ich, wie es zumindest gerade scheint, noch ein paar herrliche Sonnentage in einer malerischen Küstengegend mit zig kleinen Inseln verbringen dürfen.☀️⚓️🛟⛵️

Und selbst wenn es mit einem Meerbad nichts mehr wird, hat das Hostel zu meiner Überraschung wieder einen kleinen Whirlpool den ich gleich nach meiner Ankunft getestet habe. 🫧🫠👙

Das ist das tolle am Alleinreisen, dass man, ohne auf jemand Rücksicht nehmen zu müssen, Pläne machen und kippen kann, wie es einem gerade gefällt… 😊 Dennoch freue ich mich auch darauf, irgendwann auch wieder mit meinen Freunden zu verreisen. 🥰

Wai-O-Tapu Wonderland

Weil es mir GoogleMaps so angezeigt hat, wollte ich heute Morgen mit dem Bus ins 30 Kilometer entfernte Wai-O-Tapu fahren, eines der größten Geothermalgebiete Neuseelands. Und wie meine KI geschrieben hat, könne man hier in den Bussen mit Bargeld bezahlen.

Als ich dann um kurz nach halb neun an der Bushaltestelle war, stellte sich heraus, dass es sich um den InterCity Bus nach Wellington handelt, den ich normalerweise online gebucht hätte.

Der Busfahrer hat mich dann ins Office geschickt, um dort ein Ticket zu kaufen. Dort hat man mir aber ein direktes Shuttleticket für die Hin- und Rückfahrt in einem privaten Minivan angeboten, das dann preislich auch noch viel günstiger war und keinen zusätzlichen Fußmarsch erforderte, was nochmal insgesamt 1,5 Stunden Zeitersparnis ausgemacht, wie ich später erfahren habe. Da habe ich natürlich dankbar zugegriffen.

Vor der Ankunft in Wai-O-Tapu, haben wir kurz an einem riesigen Schlammteich angehalten, der faszinierende Geräusche und Gase von sich gegeben hat.

Schlammteich
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Wai-O-Tapu selber ist bekannt für seine kollabierten Krater, vulkanischen Dampfaustrittsstellen (Fumarole), heißen Quellen, durch Minerale gefärbte heiße und kalte Teiche und Tümpel, sowie Schlammteiche, aus denen Gase vulkanischen Ursprungs aufsteigen und an der Oberfläche als Schlammblasen zerplatzen. Jeder Geologe oder Chemiker hätte hier bestimmt seine wahre Freunde.

Nach dem Lösen des Tickets ging es mit dem Minivan zuerst zum Gesyir Lady Knox, der zu touristischen Zwecken täglich um 10:30 Uhr, durch das Hineinschütten eines Minerals, das sich der Gesyir ansonsten selber erst langsam zusammenbrauen müsste, künstlich ausgelöst. – Ich hatte nicht gewußt, dass so etwas üerhaupt möglich ist, sah dann aber ganz spektakulär aus.

Geysir Lady Knox
Künstlich ausgelöster Geysir

Der umliegende Wald wurde von Hand angepflanzt. Früher befand sich in diesem Gebiet einmal ein Gefängnis und die Beschäftigung der Gefangenen bestand darin Bäume anzupflanzen. Ein sehr sinnvolle Tätigkeit. 🌳🌲🌳🌲🌳🌲

Die anschließende Wanderung durch den Thermalpark war vor allem farblich sehr spektakulär.

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Champagner Pool
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ALLE Bilder gibt es auf polarsteps:

https://www.polarsteps.com/ClaudiaZirngibl/7242971-sabbatical-2024/97710168-waiotapu

Morgen früh fahre ich mit dem InterCity Bus zur Bay of Islands. Zehn Stunden einfach nur im Bus sitzen, aus dem Fenster schauen und die tolle Landschaft genießen. Ich liebe es! 🥰

Rotorua

Die Fahrt nach Rotorua hat sich angefühlt wie eine Fahrt ins Allgäu. Viel grünes Flach-, Wiesen- und Weideland mit Kühen und in der Ferne Berge. Das Ganze bei grauem, wolkenverhangenem Himmel mit regnerischen Abschnitten auf der Strecke.  Einziger Unterschied war, dass die Kühe hier schwarz oder schwarz-weiß gefleckt sind und nicht braun.🐄🐄🐄

Der erste Tag war völlig verregnet; weshalb ich nur mittags das Hostel kurz verlassen habe, um in einem 2 Minuten entfernten Café zu Mittag zu essen.

Ansonsten habe ich mir die Zeit mit lesen, weiterer Reiseplanung und im Jacuzzi des Hostels vertrieben.📚🫧

Heute bin ich beim ersten Erwachen sofort aus dem Bett gesprungen, in der Hoffnung, noch vor dem vorhergesagten Regen im Te Puia anzukommen. – Und es hat geklappt! 😃 Bereits eine halbe Stunde vor der Öffnung war ich am Eingang.

Im Te Puia befindet sich zum Einen eine Handwerksschule, in der die Kunst und das Handwerk der Maori gelehrt wird.

Steinbearbeitung
Messingguss
Schnitzkunst
Flechtkunst
Maori Schmuck
Ausstellung Kunsthandwerk
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Die Holzgewinnung ist bei den Maori ein sehr bewusster Akt
Erklärungen über Kunst und Kultur der Maori, die Ureinwohnern Neuseelands
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Daneben befindet sich hier das WhakarewarewaGeothermal Valley, ein geothermisches Tal in der Nähe eines Gebiets mit noch aktiven Vulkanen. Hier spritzt, dampft und und blubbert es nur so aus dem Boden, Geysiren und Schlammpools.

Whakarewarewa
Geothermal Valley
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Pohutu Geysir
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blubbernder Schlammpool
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Weil das Wetter jetzt wieder schlechter wird, werde ich den Rest des Tages mit Wellness im Polynesian Spa verbringen. 🫠

Impressionen

… des heutigen Tages

Fahrt mit der historischen Standseilbahn durch einen Tunnel auf den Kelburn, wo sich auch der botanische Garten befindet
Aussicht vom Kelburn auf Wellington
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Parfümerie
Botanischer Garten
„Gesichterhaus“ im botanischen Garten…
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Dieser kleine Spatz hat mir Gesellschaft beim Frühstück geleistet 😍
… und dann sein Freunde herbeigepfiffen, in der Hoffnung auf ein paar Krumen von meinem Teller zu erpicken. 😄
Brunnen bzw. Möwenbad auf dem Weg in die City

Morgen fahre ich mit dem InterCity weiter nach Rotorua.

In der Hauptstadt

Eigentlich ist Wellington nur ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Rotorua, einer Stadt und Region, die für ihre geothermische Aktivität und reiche Maori-Kultur bekannt ist.

Wetterbedingt habe ich jedoch meinen Aufenthalt in Wellington um einen (Sonnen-)Tag verlängert, so dass ich einen der zu erwartenden Regentage im Bus verbringen kann und nur einen in Rotorua überbrücken muss.

Ashanees Empfehlung folgend, war ich heute im Te Papa Tongarewa, dem Nationalmuseum Neuseelands.

Te Papa Tongarewa Museum
Ausstellung über eine für die Neuseeländer besondere Schlacht in Gallipoli
Perspektive eines Soldaten im Schützengraben, der auf den Feind schießt.
Überlebensgroße Skulpturen in der Ausstellung um die Schlacht in Gallipoli
Ausstellung über in Neuseeland vorkommende und ausgestorbene Tiere und Pflanzen
Kiwi
Neuseelands Vögel
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Entstehung und Folgen einer Tsunamiwelle
Neuseeland als Einwandererland und Zielland von Flüchtlingen

Im Earthquake House wurde ein Erdbeben simuliert. Das war sehr interessant, da ich aufgrund des Wortes und beim Anblick von Bildern der Zerstörung immer von einem Rütteln oder Vibrieren der Erde, wie bei einer Rüttelplatte, ausgegangen bin. Tatsächlich wird man aber eher hin und her geschüttelt oder geschoben, was wiederum auch wieder logisch ist… In Neuseeland sind leichte Erdbeben eigentlich nichts Ungewöhnliches und man muss dafür entsprechende Vorkehrungen treffen.

In dem Teil über die Maori durfte man aus Respekt ihnen gegenüber nicht fotografieren.

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Danach bin ich an der Waterfront entlanggelaufen und habe verschiedene Cafés besucht. ☕️📚

Waterfront
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Waterfront Art

Außerdem geht es jetzt weiter mit dem 3. Teil von Sieben Schwestern

Ankunft auf der Nordinsel

Nach einem ganztägigen Reisetag, mit dem InterCitybus bis Picton und von da mit der Fähre, bei strahlendem Sonnenschein, bis Wellington, bin ich angekommen, als es bereits wieder dunkel war.

Halbstündige Buspause in Kaikoura
Leider war keine Zeit für Whale Watching, wofür Kaikoura bekannt ist
Hafen von Picton
Beim Gang auf die Fähre fühlt man sich wie in einem Parkhaus. (Das ist meine erste Fahrt mit einer Fähre )
Aussicht von  der Fähre – ein Rettungsboot für alle Fälle gibt es auch
Bei starkem Seegang möchte ich mein Auto nicht hier drauf haben…
… aber heute war strahlender Sonnenschein ☀️
Auf dem obersten Aussendeck
geht es auf breiten Wasserstraßen
hinaus auf’s offene Meer
von der Innenlounge
letzter Blick zur Fähre nach der Ankunft
Erster Eindruck von Wellington
nach meiner Ankunft
War Memorial

Dankenswerterweise hat mich die Busfahrerin zum Hostel kostenlos mitgenommen. Bargeld und Kreditkarte funktionieren hier wieder nicht und über was anderes verfügt man unmittelbar nach der Ankunft eben nicht. 🤷‍♀️

Auf das Hostel war ich gespannt. Normalerweise buche ich nur günstige Hostels mit guten Rezensionen. Dieses Mal habe ich eines gebucht, das scheinbar neu auf booking.com war und noch nicht bewertet wurde. Meine Logik hierbei war, dass es nicht so schlecht sein kann, da ein Start mit schlechter Bewertung dann sehr ungünstig für das Hostel und weitere potenzielle Buchungen wäre. Ich habe mich nicht getäuscht. Es handelt sich um einen renovierten Altbau im englischen Stil mit hohen, geräumigen und sauberen Zimmern. Ebenso Küche, Toiletten und Bäder. Alles neu und sauber.

Sitze jetzt gerade beim Frühstück und mache mir einen Plan für den Tag.

Sonntag

Heute Nacht wurde auch in Neuseeland die Uhr umgestellt. Allerdings eine Stunde zurück. 🕑 Hier geht es jetzt auf den Winter zu und die Tage werden kürzer, glaube ich… 🤔 Zumindest war es am Morgen immer dunkel und jetzt ist es wieder hell und die einst 12 Stunden Zeitunterschied zur Heimat sind auf 10 Stunden geschrumpft. ☀️😁

Da heute Vormittag im buddhistischen Zentrum Sanghameeting war, habe ich den herrlichen Herbsttag genutzt, um ein wenig durch die City zu schlendern, lesend in Café und Park zu sitzen und meine Weiterreise zu planen.

Traumhafter Herbsttag – die Blätter verfärben sich
Statue von James Cook – Seefahrer und „Entdecker“ Neuseelands. Mit Ankunft der europäischen Siedler und der Christianisierung, wurden die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, immer weiter zurückgedrängt. Ihr Anteil beträgt heute nur noch cs. 14%.
Telefonzelle im englischen Stil
Hier musste ich ganz an die Wand rangehen, um mich zu vergewissern, dass es sich tatsächlich um eine Ebene Fläche handelt
Streetart überall
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Originell dekoriertes Haus auf meinem Weg nach Hause

Morgen um 7:30 Uhr geht es weiter auf die Nordinsel nach Wellington, die Hauptstadt Neuseelands. Erst mit dem Bus, dann mit der Fähre.