Urlaub vom Urlaub

Das süße Nichtstun geht weiter, anders kann man das hier nicht beschreiben. ☀️🏝🍹

Wenn das Wetter etwas stabiler wäre und meine weiteren Flüge noch nicht gebucht wären, würde ich jetzt noch für jeweils ein paar Tage das klassische „Inselhopping“ betreiben, wie es viele hier in Thailand machen und noch Koh Samui, Krabi und Koh Phi Phi besuchen.

Krabi wäre seit gestern tatsächlich auch auf meinem Plan gestanden. Aber um Regen zu sehen, muss ich nicht erst nach Krabi fahren. Hier in Koh Phangan habe ich alles was ich brauche, außerdem hat heute wider erwarten den ganzen Tag die Sonne gescheint und mit dem Roller bin ich jetzt auch noch mobil.

Einzig der Linkverkehr, insbesondere das Rechtsabbiegen stellt noch immer eine Herausforderung dar. Bei der aktuellen Hitze stelle ich mich dieser Herausforderung jedoch gerne, um wenigstens ein Lüftchen Fahrtwind zu erhaschen, mir bequem die Zeit zu vertreiben und ein bisschen mehr von der Insel zu sehen als nur meine Bucht.

Hier bin ich die meiste Zeit nur mit mir selber beschäftigt. Während man in den Hostels mit seinen Mehrbettschlafräumen schnell neue Leute kennenlernt, hat man in seiner eigenen Hütte zwar viel Platz und seine Ruhe, aber eben auch keinen zwischenmenschlichen Austausch.

Alles hat immer seine Vor- und Nachteile und ich ertappe mich leider immer wieder dabei, dass ich schnell den Fokus auf die einzelnen Fehler richte und das, was mich stört, anstatt auf das Viele, was wirklich toll ist. Aber Bewusstsein ist bekanntlich der erste Schritt für Veränderung.

Avocadosalat

Im Gegensatz zu Bangkok, gibt es in Koh Phangan sehr viel leckeres, vegetarisches Essen und sogar viele rein vegane Restaurants und Cafés. Zudem ist das Thai Essen auch noch supergünstig.

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Eigentlich sollte ich gar nicht soviel essen. Während der letzten fünf Monate hatte ich nur selten die Möglichkeit auf eine Waage zu steigen, aber das war dann immer zu viel… 😬

Haad Yao Beach

Die Tage auf Koh Phangan, wo es zwar tolle Strände gibt, aber bisher nichts anderes geboten war, sind alle irgendwie gleich, so dass ich gar nicht recht weiß, was ich darüber berichten soll. 🏝🏝🏝

Man hängt eigentlich nur den ganzen Tag über irgendwo ab. Entweder am Strand, in einem Café, Restaurant, Bar oder in der eigenen Hütte.

Zum Wandern oder Spazierengehen eignet sich diese Insel nur insofern, dass man den Strand der eigenen Bucht einmal rauf und runter läuft, was hier nicht über eine halbe Stunde hinaus geht.

Irgendwie war ich dann heute ganz froh, dass es bis zum Nachmittag wie aus Eimern geschüttet hat, denn da kann man ja wirklich nichts anderes machen als vor oder in der Hütte sitzen, im Internet surfen, lesen oder meditieren, also das tun, was man sowieso sonst auch immer tut. 🏄‍♀️📚🧘‍♀️🤷‍♀️

Mittlerweile bin ich bei der Perlenschwester, dem vierten Band der Sieben Schwestern Reihe angelangt. Update: Dieser spielt auch noch in Thailand, wo ich gerade bin und in Australien, wo ich zuletzt war. Was für ein Zufall! 😃

Das Wasser läuft schon in Bächen zwischen den Hütten durch, die klugerweise auf Stelzen gebaut wurden.

Als der Regen dann aufgehört hat, habe ich heute endlich das getan, was hier 90% auf der Insel machen, ich mich bisher aber nicht getraut habe.

Weil es außer Taxis keinen öffentlichen Transport gibt und man auch zu Fuß wegen des steil hügeligen Geländes nur schwer vorankommt, habe ich mir für nicht mal 5 Euro am Tag, einen Motoroller ausgeliehen, um ein wenig mobil zu sein. 🛵

Eigentlich sollte das keine großartige Sache sein, aber ich hatte richtig Angst davor, ob ich überhaupt mit einem Roller fahren kann und das, obwohl ich sogar den 1er Führerschein habe.

Weil ich dann auch noch einen Automatikroller bekam, war das dann aber überhaupt kein Problem.

Zum Einstieg – ich habe seit 5 Monaten kein Fahrzeug mehr selber im Verkehr gelenkt und es herrscht hier auch noch Linksverkehr –  bin ich einfach nur immer geradeaus gefahren und habe irgendwann wieder umgedreht. Ich glaube man könnte so fast die ganze Insel umrunden, was ich dann vielleicht morgen machen werde.

Leider hatte ich mir bereits in den ersten zwei Stunden, die ich heute mit Kaffeepause unterwegs war, einen Platten eingefahren. Keine Ahnung, wie sowas passieren kann, wenn man auf der Hauptstraße immer nur geradeaus dahin fährt. Ich hoffe sie kriegen ihn bis morgen wieder flott.

Mein Roller mit Platten vorne
Kaffeepause im Art Café
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Den Sonnenuntergang habe ich heute leider verpaßt; eine Coconut Ölmassage mit echtem Meeresrauschen im Hintergrund war dafür auch nicht schlecht. 🫠

Koh Phangan

Mit der Fähre bin ich heute auf die nächste Insel Koh Phangan gefahren. Hier hatte ich ursprünglich vor 4 Nächte zu bleiben und dann noch 4 Nächte in Krabi, auf der anderen Seite des Festlands, weil mir das einmal empfohlen wurde und man dort auch tauchen könne.

Weil ich hier aber bereits in einer Art Paradies angekommen bin, das Wetter schlechter werden soll und meine Hütte hier über einen Pool, eine herrliche Aussicht und auch noch einen überdachten Aussensitzbereich mit Hängematte verfügt,  habe ich wieder einmal spontan umentschieden und noch einmal 4 Nächte dazu gebucht, bevor „meine“ Hütte anderweitig vergeben wird.

meine Hütte
mit überdachtem Aussensitzbereich und Hängematte

Die Hauptsaison ist hier vorbei, so dass alles schon viel günstiger ist und sich auch am Strand und in den Cafés keine Menschenmassen mehr drängen. Trotzdem hat es noch jeden Tag über 30 Grad, aber immer wieder bewölkt und mit Regenschauern dazwischen.

Ein Highlight des Tages, gleich nach meiner Ankunft, war das Treffen mit Metty und Armin. Ich habe ja gestern bereits berichtet, wer sie sind. Wir haben uns in der Nähe des Piers getroffen, sind dann gemeinsam Essen gegangen und haben uns über unsere bisherigen Reiseerlebnisse ausgetauscht. Leider war die Zeit fast etwas zu kurz… Aber Metty hatte um 14 Uhr einen Online Fortbildungstermin und ich musste in meiner Unterkunft einchecken.

Armin, Metty und ich 🥰
mein „Taxi“ zur Unterkunft, weil ich nicht mehr als 200 Baht zahlen wollte… 😅

Werde jetzt gleich nochmal an den Strand gehen, bei einem Cocktail mein Buch lesen und den Sonnenuntergang über dem Meer bewundern. 🌅

Eineinhalb Stunden später:

Open Water Diver

Zertifikat
Unser Kurs

Jetzt ist es amtlich. Ab jetzt darf ich selbständig, zusammen mit einem Tauchbuddy, bis 18 Meter Tiefe tauchen.

Das macht jetzt nochmal einen Unterschied. Es fühlt sich phantastisch an, wenn man zunächst in einer Tiefe durch kristallklares blaues Wasser schwebt, in dem man weder bis zur Wasseroberfläche noch bis zum Grund blicken kann und nur andere Taucher und Säulen aus Luftblasen sieht. 🫧

Weil die Sicht gut war, sind wir dann an Korallenriffen vorbei und durch Fischschwärme verschiedenster Art bis zu einem Schiffswrack vorgetaucht, das wir dann aber nur von oben sehen konnten, weil es noch viel tiefer am Grund versenkt worden ist, als wir Anfänger tauchen dürfen.

Ja, es wurde tatsächlich absichtlich versenkt, um zum Einen einen Tauchspot zu schaffen und zum Anderen Korallen etwas zu bieten, woran sie sich festhalten und wachsen können.

Nach den beiden jeweìls halbstündigen Tauchgängen von heute, die mit einer Pause von einer Stunde stattfanden, hatte ich komplett mein Zeitgefühl verloren. Ich dachte, dass es bereits 16 oder 17 Uhr wäre, dabei war es noch nicht einmal 12 Uhr mittags. Möglicherweise lag das daran, dass wir heute ungewöhnlich früh, bereits um 6:30 Uhr, auf’s Meer hinaus gefahren sind, um rechtzeitig für den Nachmittagstauchgang eines Folgekurses wieder zurück zu sein.

Wetterumschwung nach dem 2. Tauchgang; unter Wasser kriegt man davon nichts mit

Morgen früh fahre ich mit der ersten Fähre nach Koh Phangan. Dort treffe ich mich mit Metty und ihrem Freund.

Metty kenne ich aus den buddhistischen Zentrum in Landshut. Sie hat mir damals die Tür geöffnet, als ich am 8. April 2013, für den Einführungsvortrag, zum ersten Mal dort geklingelt habe. Vor ein paar Jahren ist sie dann ins Allgäu gezogen.

Über unsere Freundschaft bei Facebook haben wir herausgefunden, dass wir uns jetzt unabhängig voneinander auf Weltreise befinden und zufällig auch noch am gleichen Ort sind. – So klein ist die Welt! Bin schon sehr gespannt. Wir werden uns sicherlich viel zu erzählen haben…

Tauchlehrgang

Juhuu! Heute habe ich die theoretische Prüfung zum Open Water Diver bestanden.

Gestern Vormittag hatten wir den Hauptteil des theoretischen Unterrichts, nachmittags das Pooltraining.

Heute Vormittag nochmal eine Stunde Theorie, anschließend die theoretische Prüfung, die ich mit 94% bestanden habe und am Nachmittag zwei Tauchgänge auf 12 Meter an zwei verschiedenen Tauchplätzen.

Tauchen ist ein so genialer Sport. Man taucht in eine faszinierende andere Welt ein und ist komplett im Hier und Jetzt. 

Tauchen ist nach Fallschirmspringen übrigens der zweitsicherste Sport! Hier passieren die wenigsten Unfälle.

Morgen Vormittag haben wir noch zwei Tauchgänge auf 18 Meter, bevor wir unsere Zertifikate bekommen. Einer geht zu einem versunkenen Schiffswrack. Das wir sicherlich noch einmal sehr spannend.

Longboat, das uns vom Strand zu dem Boot bringt, das uns dann zum Tauchplatz fährt.
Am großen Boot angekommen
Meine Tauchklasse: v.l. Ich, Sarah (Tauchlehrerin), Renzo aus Holland, Patrick und Adriana aus der Schweiz
Strand von Koh Tao

Koh Tao ist auch ansonsten das reinste Urlaubsparadies mit tollen „Vibes“.

Abends am Strand

Regentag

Der Regen holt mich immer wieder ein. 🌦☔️

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Heute kam mir das gar nicht mal so ungelegen, weil ich als Vorbereitung für den Tauchlehrgang, der morgen beginnt, die ersten drei Kapitel des digitalen Lernmaterials durcharbeiten musste. Am Ende eines jeden Kapitels musste man 10 Wiederholungsfragen fehlerfrei beantworten, um ins nächste Kapitel aufzusteigen. 📒 Das war recht umfangreich und ich habe, mit Unterbrechungen, den ganzen Nachmittag dafür gebraucht.

Davor und dazwischen, wenn es gerade einmal nicht geregnet hat, bin ich durch den Ort oder am Strand entlanggelaufen, habe das „Lerncafé“ gewechselt oder mich der Qual der Wahl ausgesetzt und mich für eines der zahlreichen leckeren Restaurants zum Essen entschieden. 🍜🥢😋

Iced Matcha Latte + Coconut Bar

Eines, was mir gar nicht bewußt war, ist, dass Gras und Kiffen in Thailand (mittlerweile) erlaubt ist. An jeder Ecke gibt es eine Grasbude und süßlicher Dampf weht einem um die Nase.

Grasbude
Gras oder vorgedrehte Joints
Grasmenü

Mittlerweile, seit 1. April, sofern es sich um keinem Aprilscherz gehandelt hat, soll Cannabis ja auch in Deutschland legal sein. Ich kann es noch gar nicht glauben… 😂 Die Welt wird eine andere sein, wenn ich in ein paar Wochen wieder nach Hause komme. 😂

Koh Tao

Heute bin ich bereits um 4:30 Uhr aufgestanden, um spätestens um 5:30 Uhr am Treffpunkt für die Busfahrt nach Koh Tao zu sein. Die Fahrt dauerte 7 Stunden + 1,5 Stunden Fahrt mit der Fähre.

Koh Tao ist eine von mehreren Inseln im Golf von Thailand und für Tauchanfänger besonders geeignet.🏝

Eine noch kleinere Insel vor Koh Tao

Mit dem Hostel hatte ich diesmal wieder Glück. Alles neu, picobello sauber und der Betreiber sehr nett.✨️

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Ansonsten war ich kurz am Strand,  habe das reichhaltige Essensangebot auf der Straße gecheckt und mich für einen 3-tägigen Tauchlehrgang registriert, der übermorgen startet. Ich bin schon sehr gespannt. 🐟🐙🦈🦞🧜‍♀️🪸🐚🤿

Morgen werde ich mal wieder richtig ausschlafen und den Tag am Strand verbringen.

Fährfahrt am Chao Phraya

Bangkok hat wirklich was zu bieten und es wäre schade gewesen, wenn ich hier vorzeitig das Handtuch geworfen hätte.

Vom modernen, bunten und konsumorientierten Großstadtleben über traditionelle Koch-, Kampfkunst- und Massagetechniken bis zu Jahrhunderte alten Tempel und Palästen kann man hier alles finden.

Chao Phraya ist ein 372 km langer Fluss, der sich durch Bangkok schlängelt und über eine Fähre im Halbstundentakt einige Sehenswürdigkeiten miteinander verbindet. 

Ich war heute Morgen eine der Ersten, die sich auf solch einer Fähre befand und dann den ganzen Tag über im HopOn-HopOff einige der Stationen abgeklappert hat.

Am Chao Phraya

Erste Station: Chinatown

Markt in Chinatown
Wat Mangkon Kamalwat, ein berühmter Tempel in chinesischer Architektur
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Zweite Station: Wat Arun

Tempeleingang
Wat Arun, ein 300 Jahre alter buddhistischer Tempel
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Dritter Ausstieg:

Am großen Palast, der sicher sehr sehenswert gewesen wäre, bin ich nur an der Mauer vorbeigelaufen. Neben den Menschenmassen, die hier hineingeströmt sind und dem Eintrittsticket, hätte ich mir zusätzlich noch einen Wickelrock und ein Schultertuch kaufen müssen, um den Dresscode zu erfüllen. Das war es mir dann nicht wert.

Theoretisch hätte ich dann nach meinem Besuch im Wat Po Tempel, wo ich mir beides gekauft hatte, wieder zurücklaufen können, da war ich dann aber von der Hitze schon zu ermattet.

Wat Po ist eine riesige Tempelanlage mit einem liegenden Buddha
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Danach war ich platt und hungrig. Beim letzten Ausstieg gab es dann was zu Essen. Nach einer kleinen Spazierrunde durch einen Park, bin ich dann wieder zu meinem Ausgangspier zurückgefahren.

Straßenimbiss
Thai Milk Chai mit echtem Blattgold oben drauf.
Phra Sumen Fort, Festung aus dem 18. Jhrt
Sonnenuntergang beim Warten auf die Fähre
Rückfahrt
Wat Arun nach Sonnenuntergang

Kulturschock

Ein Tag in Bangkok ist genug!

Bin heute bereits um 6 Uhr aufgewacht und gleich aufgestanden, weil mein Bett so hart war, dass ich eigentlich am Boden hätte schlafen können.  Scheinbar ist das hier auch nichts Ungewöhnliches, wie ich feststellen musste, als ich aus meinem Zimmer trat. Da lag einer oberhalb der Treppe mitten im Flur. 🫣

Anblick vor meinem Zimmer

Es ist hier auch ansonsten alles abgewohnt, schmuddelig und das Bad scheint schon monatelang nicht mehr geputzt worden zu sein. 🤢 Den Anblick möchte ich hier niemandem zumuten… Hätte ich das nur vorher gewusst. Irgendwas stimmt hier mit den Bewertungen nicht…

Bewertungsergebnis des Hostels bei Booking.com

… und da die Nacht hier nur 7 Euro kostet, habe ich mich hier für 3 Nächte eingemietet, was ich jetzt bereue…

Entgegen der Sichtweise von Sonia, meiner argentinischen Zimmer- mitbewohnerin, die hier bereits seit Monaten wohnt und nur die Vorzüge sieht, halte ich es hier nicht länger aus und werde gleich morgen nach Koh Tao weiterfahren. – Das erinnert mich jetzt an meine Freundin Claudia B. … 😄

Okay, so dachte ich gestern Abend und heute Morgen. In Asien zu landen ist scheinbar immer in irgendeiner Weise ein kleiner Schock. Mittlerweile habe ich mich aber umgestellt und meine Meinung wieder geändert. Ich werde, wie geplant, zwei volle Tage hier bleiben und dann übermorgen früh nach Koh Tao fahren. Das Bus- und Fährticket habe ich mir heute besorgt.

Ansonsten war ich heute im Mahanakhan, dem höchsten Gebäude Bangkoks, mit 313 Metern Höhe, 78 Etagen und spektakulärem Rundblick. 🤩

Mahanakhan Tower
Fahrt mit dem Aufzug in die 75. Etage

Weil es den ganzen Tag geregnet hat, habe ich meine Flusstour auf morgen verschoben. Irgendwie scheine ich den Regen überall mithinzunehmen. In Perth hat es auch seit einem halben Jahr nicht geregnet. Dort arbeiten sie schon mit Entsalzungsanlagen, um über die Runden zu kommen. Ausgerechnet in den fünf Tagen als ich da war, hat es aber immer wieder geregnet ☔️

Rundblick vom Rooftop
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Rundblick

Wegen des Regens brauchte ich noch weitere Indooraktivitäten und weil meine Haare wieder gewaschen werden mussten,  ich aber so wenig Zeit wie möglich im Bad des Hostels verbringen möchte, habe ich das einfach mit einem Friseurbesuch verbunden. ✂️ Waschen, Schneiden und Föhnen für 12 Euro. Und eine halbstündige Thai Massage für 8 Euro habe ich mir auch gegönnt. Ansonsten habe ich viel Zeit im  Bus oder beim Warten darauf verbracht. Ich liebe es, einfach mit dem Bus durch die  Stadt zu fahren. 😍

Massagesalon

Man muss sich einfach nur entspannen und den Fokus auf die schönen Dinge richten und schon ändert sich alles. Im Vergleich zu beispielsweise Delhi, ist Bangkok ein wahrer Traum! Die Menschen hier sind völlig unaufdringlich und sehr freundlich, fast schon ein wenig devot. Außerdem läuft alles geregelt ab und es ist zumindest auf der Straße alles sauber.

Am Abend war in der Nähe noch ein Markt. Alles ist immer schön bunt. Leider weiß man nie so recht was alles in dem Essen drin ist und ich lass lieber meine Finger davon…

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Morgen soll es wieder richtig heiß werden.🌞🔥 Da mache ich dann meine Fluss- Sightseeingtour ⛴️

Bangkok

Taxifahrt vom Flughafen zum Hostel

Nach meiner Ankunft in der elf Millionenstadt ist mir wieder bewußt geworden, dass ich einfach kein Großstadtmensch bin. Zum Glück bin ich nur zwei ganze Tage hier. Ich fühlte mich gleich nach der Ankunft überfordert und wußte nach dem Einchecken im Hostel erst gar nicht  was ich als Erstes machen sollte. Die Stadt ist so  groß und man kann alles machen oder auch nichts.

Rama X

Weil man immer irgendwann Essen muss, habe ich dann einfach damit angefangen, irgendwo ein nettes Café oder Restaurant zu suchen. Das war gar nicht so einfach. Es spricht hier kaum jemand Englisch, es ist fast alles auf thailändisch geschrieben und es gibt gefühlt nur exotische Fisch- und Fleischgerichte in allen Variationen.🍗🥩🍔🥓🍤 Vegetarismus scheint hier noch kaum einer zu kennen. 🥦🍅🫑❌️ In einer der riesigen Shopping Malls habe ich dann schließlich doch noch ein Restaurant entdeckt, das sich zumindest auf Salate spezialisiert hat. Hier werde ich auch morgen wieder herkommen. 🥬🌽🫘

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Danach bin ich mit der Metro zum Fluss gefahren. Ich hatte eigentlich keinen wirklichen Plan, wollte aber die Möglichkeiten dort erkunden und das öffentliche Verkehrssystem ausprobieren.

U-Bahn Station
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Morgen werde ich eine ganztägige HopOn-Hopoff Flussrundfahrt machen und bei den interessanten Sehenswürdigkeiten jeweils aussteigen.

Zum Lumphini Park habe ich dann noch den Bus genommen. Es ist immer wieder ein gutes Gefühl, wenn man herausgefunden hat, wie man von A nach B kommt und vor allem, wie die einzelnen Bezahlsysteme funktionieren.

Jetzt bin ich platt. Es sind nur noch 5 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland und die 13 Stunden Reisezeit, die Hitze und der Jetlag machen sich irgendwie bemerkbar. Ich gehe heute früh ins Bett. Morgen soll es auch „bloß“ 33 Grad heiß werden. 🌡🔥🌞