In Thailand war ich 19 Tage, von 05.05. – 23.05. – Eigentlich viel zu kurz, aber die Anschlussflüge waren schon gebucht.
Nach den ersten „Schocktagen“ in Bangkok war es wirklich super! –
Der Tauchkurs auf Koh Tao, das Treffen mit Metty und Armin auf Koh Phangan, das leckere Essen überall, die Rolleraktion und die Inseln Koh Tao und Koh Phangan mit ihren weißen Stränden und traumhaften Sonnenuntergängen im Allgemeinen, waren einfach total chillig. 🏝👙🍹
So chillig, dass ich es gar nicht mehr weiter geschafft habe, was jedoch zum Teil auch dem wechselhaften Wetter geschuldet war.🌞🌦☔️⛈️🌞
Jetzt kann ich verstehen, dass man die längste Zeit auf Weltreise oder in Rente irgendwo in Thailand verbringt. 😃
Die Thais sind superliebe, hilfsbereite Menschen, die Lebenshaltungskosten günstig und der öffentliche Transport ist sehr gut organisiert, so dass man Thailand auch als Reiseland für erstmals Alleinreisende (Frauen) sehr empfehlen kann.
Bestimmt werde ich irgendwann einmal wieder nach Thailand kommen 😊
Bin jetzt wieder in Bangkok, nach 12 Stunden Fahrt mit Bus und Fähre. Es regnet.
Ethos- vegetarisches Restsurant… direkt um die Ecke des Hostels 😋
Dank Ibu800, Stützverband, Schonung und Heilenergie kann mein Knie jetzt zumindest kurze Strecken von ein paar Hundert Metern humpelnd zurücklegen.
Morgen Vormittag werde ich mich nur in der näheren Umgebung des sehr zentral gelegenen Hostels aufhalten und Mittag gleich zum Flughafen und in Richtung Kathmandu für die letzten 5 Tage durchstarten. ✈️
Im Idealfall habe ich heute zum letzten Mal Wäsche gewaschen. 👚👙 Nicht weil es schon unbedingt notwendig gewesen wäre, sondern weil die Bedingungen gerade sehr günstig waren. – Genug Platz, gute Aufhängmöglichkeiten und gutes Wetter zum Trocknen. Das hat man tatsächlich nicht überall, auch wenn es dann trotzdem immer irgendwie geht…
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Ich kann es noch gar nicht recht glauben, dass ich bereits in einer Woche wieder (kurzzeitg) zuhause sein soll.
Immerhin werde ich davor auch noch in ein anderes Land reisen. 5 Tage Kathmandu in Nepal, weil es irgendwie auf dem Weg liegt. Dennoch erfordert es auch wieder ein komplette Umstellung.
Wie es die Ironie des Schicksals will, ist mir dann heute noch das Unglaubliche passiert. Meine Sonnenallergie ist Dank der Medikamente schon merklich abgeklungen, so dass ich schulterbedeckt mittags noch kurz auf den Markt fahren konnte, um dann den Motoroller am Spätnachmittag fristgerecht abgeben zu können.
Auf der 50 Meter langen, steil bergab führenden Straße, von meinem Parkplatz vor der Hütte bis zum Rollerverleih, hat es mich dann an einer sandigen Stelle leider noch geschmissen und zwar genau in dem Moment als ich den Roller zurückbringen wollte und mich gefreut habe, dass nichts passiert ist. 🤪
Dem Roller ist tatsächlich nichts passiert, aber irgendwie habe ich mir mein Knie verdreht und geprellt.
Morgen werde ich nach einer kurzen Fährfahrt den ganzen Tag über im Bus sitzen – zum Glück habe ich mir für ein paar Baht mehr wieder ein VIP-Ticket mit besonders bequemen Liegesitzen gekauft. 😁
Die Frage was ich dann den letzten Tag in Bangkok mache erübrigt sich und ich muss auch erst um 12 Uhr aus dem Hostel auschecken, so dass ich dann gleich direkt zum Flughafen fahren kann.
Bis zu meiner Landung in Kathmandu hoffe ich dann wieder einigermaßen schmerzfrei laufen zu können.🚶♀️➡️
Wie schon in Sri Lanka, habe ich mir wieder eine krasse Sonnenallergie eingefangen. Auf der Rückseite von Armen und Beinen, am Hals und im Gesicht alles geschwollen und rote Punkte. Bei solch extremen Wetterbedingungen hilft auch kein Eicremen mit LSF 50, sondern nur noch drinnen bleiben.
Am Spätnachmittag, als die größte Hitze vorbei war, habe ich mich dann auf meinen Roller geschwungen und bin in die nächste Apotheke gedüst. Von Sri Lanka weiß ich, dass das ohne Medikamente immer schlimmer wird, aber mit den richtigen Medikamenten in ein paar Tagen wieder weg ist.
Den morgigen Tag werde ich also ähnlich wie den heutigen verbringen, lediglich meine tolle Aussicht von der schattigen Veranda genießen, vielleicht mal kurz in den Pool springen und am Spättnachmittag ins 10 Kilometer entfernte Thongsala auf den Pantip Market fahren, wo es das mega Streetfood und die über hundert verschiedenen Sorten superleckeren Smoothies für 40 Baht (1€) gibt. 😋
Am Abend werde ich dann ein letztes Mal den Haad Yao Beach entlang laufen und in meiner Lieblingsbar, bei einem Strawberry Daiquiry, den Sonnenuntergang über dem Meer genießen, außer natürlich es regnet…
Das ist einfach jeden Tag schön. ☺️
Am nächsten Morgen geht es dann schon wieder zurück nach Bangkok…
Das süße Nichtstun geht weiter, anders kann man das hier nicht beschreiben. ☀️🏝🍹
Wenn das Wetter etwas stabiler wäre und meine weiteren Flüge noch nicht gebucht wären, würde ich jetzt noch für jeweils ein paar Tage das klassische „Inselhopping“ betreiben, wie es viele hier in Thailand machen und noch Koh Samui, Krabi und Koh Phi Phi besuchen.
Krabi wäre seit gestern tatsächlich auch auf meinem Plan gestanden. Aber um Regen zu sehen, muss ich nicht erst nach Krabi fahren. Hier in Koh Phangan habe ich alles was ich brauche, außerdem hat heute wider erwarten den ganzen Tag die Sonne gescheint und mit dem Roller bin ich jetzt auch noch mobil.
Einzig der Linkverkehr, insbesondere das Rechtsabbiegen stellt noch immer eine Herausforderung dar. Bei der aktuellen Hitze stelle ich mich dieser Herausforderung jedoch gerne, um wenigstens ein Lüftchen Fahrtwind zu erhaschen, mir bequem die Zeit zu vertreiben und ein bisschen mehr von der Insel zu sehen als nur meine Bucht.
Hier bin ich die meiste Zeit nur mit mir selber beschäftigt. Während man in den Hostels mit seinen Mehrbettschlafräumen schnell neue Leute kennenlernt, hat man in seiner eigenen Hütte zwar viel Platz und seine Ruhe, aber eben auch keinen zwischenmenschlichen Austausch.
Alles hat immer seine Vor- und Nachteile und ich ertappe mich leider immer wieder dabei, dass ich schnell den Fokus auf die einzelnen Fehler richte und das, was mich stört, anstatt auf das Viele, was wirklich toll ist. Aber Bewusstsein ist bekanntlich der erste Schritt für Veränderung.
Avocadosalat
Im Gegensatz zu Bangkok, gibt es in Koh Phangan sehr viel leckeres, vegetarisches Essen und sogar viele rein vegane Restaurants und Cafés. Zudem ist das Thai Essen auch noch supergünstig.
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Eigentlich sollte ich gar nicht soviel essen. Während der letzten fünf Monate hatte ich nur selten die Möglichkeit auf eine Waage zu steigen, aber das war dann immer zu viel… 😬
Die Tage auf Koh Phangan, wo es zwar tolle Strände gibt, aber bisher nichts anderes geboten war, sind alle irgendwie gleich, so dass ich gar nicht recht weiß, was ich darüber berichten soll. 🏝🏝🏝
Man hängt eigentlich nur den ganzen Tag über irgendwo ab. Entweder am Strand, in einem Café, Restaurant, Bar oder in der eigenen Hütte.
Zum Wandern oder Spazierengehen eignet sich diese Insel nur insofern, dass man den Strand der eigenen Bucht einmal rauf und runter läuft, was hier nicht über eine halbe Stunde hinaus geht.
Irgendwie war ich dann heute ganz froh, dass es bis zum Nachmittag wie aus Eimern geschüttet hat, denn da kann man ja wirklich nichts anderes machen als vor oder in der Hütte sitzen, im Internet surfen, lesen oder meditieren, also das tun, was man sowieso sonst auch immer tut. 🏄♀️📚🧘♀️🤷♀️
Mittlerweile bin ich bei der Perlenschwester, dem vierten Band der Sieben Schwestern Reihe angelangt. Update: Dieser spielt auch noch in Thailand, wo ich gerade bin und in Australien, wo ich zuletzt war. Was für ein Zufall! 😃
Das Wasser läuft schon in Bächen zwischen den Hütten durch, die klugerweise auf Stelzen gebaut wurden.
Als der Regen dann aufgehört hat, habe ich heute endlich das getan, was hier 90% auf der Insel machen, ich mich bisher aber nicht getraut habe.
Weil es außer Taxis keinen öffentlichen Transport gibt und man auch zu Fuß wegen des steil hügeligen Geländes nur schwer vorankommt, habe ich mir für nicht mal 5 Euro am Tag, einen Motoroller ausgeliehen, um ein wenig mobil zu sein. 🛵
Eigentlich sollte das keine großartige Sache sein, aber ich hatte richtig Angst davor, ob ich überhaupt mit einem Roller fahren kann und das, obwohl ich sogar den 1er Führerschein habe.
Weil ich dann auch noch einen Automatikroller bekam, war das dann aber überhaupt kein Problem.
Zum Einstieg – ich habe seit 5 Monaten kein Fahrzeug mehr selber im Verkehr gelenkt und es herrscht hier auch noch Linksverkehr – bin ich einfach nur immer geradeaus gefahren und habe irgendwann wieder umgedreht. Ich glaube man könnte so fast die ganze Insel umrunden, was ich dann vielleicht morgen machen werde.
Leider hatte ich mir bereits in den ersten zwei Stunden, die ich heute mit Kaffeepause unterwegs war, einen Platten eingefahren. Keine Ahnung, wie sowas passieren kann, wenn man auf der Hauptstraße immer nur geradeaus dahin fährt. Ich hoffe sie kriegen ihn bis morgen wieder flott.
Mein Roller mit Platten vorneKaffeepause im Art Café.😋
Den Sonnenuntergang habe ich heute leider verpaßt; eine Coconut Ölmassage mit echtem Meeresrauschen im Hintergrund war dafür auch nicht schlecht. 🫠
Mit der Fähre bin ich heute auf die nächste Insel Koh Phangan gefahren. Hier hatte ich ursprünglich vor 4 Nächte zu bleiben und dann noch 4 Nächte in Krabi, auf der anderen Seite des Festlands, weil mir das einmal empfohlen wurde und man dort auch tauchen könne.
Weil ich hier aber bereits in einer Art Paradies angekommen bin, das Wetter schlechter werden soll und meine Hütte hier über einen Pool, eine herrliche Aussicht und auch noch einen überdachten Aussensitzbereich mit Hängematte verfügt, habe ich wieder einmal spontan umentschieden und noch einmal 4 Nächte dazu gebucht, bevor „meine“ Hütte anderweitig vergeben wird.
meine Hüttemit überdachtem Aussensitzbereich und Hängematte
Die Hauptsaison ist hier vorbei, so dass alles schon viel günstiger ist und sich auch am Strand und in den Cafés keine Menschenmassen mehr drängen. Trotzdem hat es noch jeden Tag über 30 Grad, aber immer wieder bewölkt und mit Regenschauern dazwischen.
Ein Highlight des Tages, gleich nach meiner Ankunft, war das Treffen mit Metty und Armin. Ich habe ja gestern bereits berichtet, wer sie sind. Wir haben uns in der Nähe des Piers getroffen, sind dann gemeinsam Essen gegangen und haben uns über unsere bisherigen Reiseerlebnisse ausgetauscht. Leider war die Zeit fast etwas zu kurz… Aber Metty hatte um 14 Uhr einen Online Fortbildungstermin und ich musste in meiner Unterkunft einchecken.
Armin, Metty und ich 🥰
mein „Taxi“ zur Unterkunft, weil ich nicht mehr als 200 Baht zahlen wollte… 😅
Werde jetzt gleich nochmal an den Strand gehen, bei einem Cocktail mein Buch lesen und den Sonnenuntergang über dem Meer bewundern. 🌅
Jetzt ist es amtlich. Ab jetzt darf ich selbständig, zusammen mit einem Tauchbuddy, bis 18 Meter Tiefe tauchen.
Das macht jetzt nochmal einen Unterschied. Es fühlt sich phantastisch an, wenn man zunächst in einer Tiefe durch kristallklares blaues Wasser schwebt, in dem man weder bis zur Wasseroberfläche noch bis zum Grund blicken kann und nur andere Taucher und Säulen aus Luftblasen sieht. 🫧
Weil die Sicht gut war, sind wir dann an Korallenriffen vorbei und durch Fischschwärme verschiedenster Art bis zu einem Schiffswrack vorgetaucht, das wir dann aber nur von oben sehen konnten, weil es noch viel tiefer am Grund versenkt worden ist, als wir Anfänger tauchen dürfen.
Ja, es wurde tatsächlich absichtlich versenkt, um zum Einen einen Tauchspot zu schaffen und zum Anderen Korallen etwas zu bieten, woran sie sich festhalten und wachsen können.
Nach den beiden jeweìls halbstündigen Tauchgängen von heute, die mit einer Pause von einer Stunde stattfanden, hatte ich komplett mein Zeitgefühl verloren. Ich dachte, dass es bereits 16 oder 17 Uhr wäre, dabei war es noch nicht einmal 12 Uhr mittags. Möglicherweise lag das daran, dass wir heute ungewöhnlich früh, bereits um 6:30 Uhr, auf’s Meer hinaus gefahren sind, um rechtzeitig für den Nachmittagstauchgang eines Folgekurses wieder zurück zu sein.
Wetterumschwung nach dem 2. Tauchgang; unter Wasser kriegt man davon nichts mit
Morgen früh fahre ich mit der ersten Fähre nach Koh Phangan. Dort treffe ich mich mit Metty und ihrem Freund.
Metty kenne ich aus den buddhistischen Zentrum in Landshut. Sie hat mir damals die Tür geöffnet, als ich am 8. April 2013, für den Einführungsvortrag, zum ersten Mal dort geklingelt habe. Vor ein paar Jahren ist sie dann ins Allgäu gezogen.
Über unsere Freundschaft bei Facebook haben wir herausgefunden, dass wir uns jetzt unabhängig voneinander auf Weltreise befinden und zufällig auch noch am gleichen Ort sind. – So klein ist die Welt! Bin schon sehr gespannt. Wir werden uns sicherlich viel zu erzählen haben…
Juhuu! Heute habe ich die theoretische Prüfung zumOpen Water Diver bestanden.
Gestern Vormittag hatten wir den Hauptteil des theoretischen Unterrichts, nachmittags das Pooltraining.
Heute Vormittag nochmal eine Stunde Theorie, anschließend die theoretische Prüfung, die ich mit 94% bestanden habe und am Nachmittag zwei Tauchgänge auf 12 Meter an zwei verschiedenen Tauchplätzen.
Tauchen ist ein so genialer Sport. Man taucht in eine faszinierende andere Welt ein und ist komplett im Hier und Jetzt.
Tauchen ist nach Fallschirmspringen übrigens der zweitsicherste Sport! Hier passieren die wenigsten Unfälle.
Morgen Vormittag haben wir noch zwei Tauchgänge auf 18 Meter, bevor wir unsere Zertifikate bekommen. Einer geht zu einem versunkenen Schiffswrack. Das wir sicherlich noch einmal sehr spannend.
Longboat, das uns vom Strand zu dem Boot bringt, das uns dann zum Tauchplatz fährt.Am großen Boot angekommenMeine Tauchklasse: v.l. Ich, Sarah (Tauchlehrerin), Renzo aus Holland, Patrick und Adriana aus der SchweizStrand von Koh Tao
Koh Tao ist auch ansonsten das reinste Urlaubsparadies mit tollen „Vibes“.
Heute kam mir das gar nicht mal so ungelegen, weil ich als Vorbereitung für den Tauchlehrgang, der morgen beginnt, die ersten drei Kapitel des digitalen Lernmaterials durcharbeiten musste. Am Ende eines jeden Kapitels musste man 10 Wiederholungsfragen fehlerfrei beantworten, um ins nächste Kapitel aufzusteigen. 📒 Das war recht umfangreich und ich habe, mit Unterbrechungen, den ganzen Nachmittag dafür gebraucht.
Davor und dazwischen, wenn es gerade einmal nicht geregnet hat, bin ich durch den Ort oder am Strand entlanggelaufen, habe das „Lerncafé“ gewechselt oder mich der Qual der Wahl ausgesetzt und mich für eines der zahlreichen leckeren Restaurants zum Essen entschieden. 🍜🥢😋
Iced Matcha Latte + Coconut Bar
Eines, was mir gar nicht bewußt war, ist, dass Gras und Kiffen in Thailand (mittlerweile) erlaubt ist. An jeder Ecke gibt es eine Grasbude und süßlicher Dampf weht einem um die Nase.
GrasbudeGras oder vorgedrehte JointsGrasmenü
Mittlerweile, seit 1. April, sofern es sich um keinem Aprilscherz gehandelt hat, soll Cannabis ja auch in Deutschland legal sein. Ich kann es noch gar nicht glauben… 😂 Die Welt wird eine andere sein, wenn ich in ein paar Wochen wieder nach Hause komme. 😂