Letzter Tag in Mexiko

Der heutige Tag war noch einmal richtig relaxt. Erst meditiert und nach dem Frühstück meine letzten Wäschestücke gewaschen, einen neuen Regenschirm gekauft, weil ich meinen gestern in Chichén Itza verloren habe und mein Zimmer und Bad geputzt. Ein Regenschirm ist übrigens etwas sehr Wichtiges auf Reisen. Man braucht ihn bei Regen UND Sonnenschein.

Anschließend bin ich noch einmal mit dem Bus in die Hotel Zone gefahren, für ein letztes mexikanisches Essen am Strand und ein Bad im Meer.

Die Busse hier sind wirklich ordentlich.
Klassische Guacamole mit Chips
Am Strand

Weil ich ohne Weiterflugticket schon bei der Einreise nach Mexiko beinahe Probleme bekommen hätte, habe ich mir für den morgigen Flug nach New York, für 12 US-Dollar, vorsorglich noch ein Onward-Ticket bei einer entsprechenden Agentur besorgt, das diese nach meiner Einreise dann wieder storniert.

Es war nicht meine Absicht zick-zack durch die Welt zu fliegen und weil die USA ursprünglich nicht auf meinem Plan standen, war Mexiko zunächst ein guter Ausgangspunkt für meine Weiterreise nach der Sommerpause, zumal ich auch vom Buddhizentrum in Cancún und einem längeren Aufenthalt mit Sprachkurs sehr angezogen war.

Während des Sommerkurses, als der Flug nach Cancún schon gebucht war, hatte ich dann aber plötzlich die Eingebung an der 365-Tour in den USA teilzunehmen. Deshalb geht es jetzt ein wenig hin und her bzw. rauf und runter. Ob das jetzt tatsächlich eine kluge Entscheidung war, wird sich noch zeigen…

Abschiedsmedi mit der Sangha bzw. meinen drei Mitbewohnern Oskar (links von mir), Luis (rechts über mir) und Roberto (ganz rechts)

Chichén Itzá

Gestern war ein langer Tag, 12 Stunden unterwegs. Um 7:30 Uhr startete der Bus am Treffpunkt in der Hotel Zone.

Der erste kurze Stopp war in einem kleinen Dorf, wo Symbole der Maya erklärt wurden, Pyramiden, Schildkröten und Totenköpfe. Daran war ein riesiger Shop mit diverser Handwerkskunst angeschlossen.

Ich glaube hier hat niemand etwas gekauft, aber meiner Beobachtung nach kam JEDER, incl. mir selber, mit einer Tüte Chips oder Nachos und einem Getränk für knapp 9 Euro zurück. 😅 Für einen Moment fühlte ich mich wie auf einer Kaffeefahrt.

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Steinkunst
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Totenköpfe symbolisieren die Gleichheit aller Menschen
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Nach 2,5 Stunden, ist der Bus schließlich in Chichén Itzá, dem eigentlichen Ziel angekommen. Chichén Itza ist  eine weltberühmte Ruinenstätte der Maya Kultur und zählt zu den neuen sieben Weltwundern.  Alle Bauwerke stehen in einer ausgeklügelten Geometrie, im Einklang mit der Sonne und dem Maya-Kalender, zueinander.

Neunstufige Pyramide El Catillo oder auch Pyramide des Kukúlcan
Die Pyramide ist ca. 1000 Jahre alt
Totenkopf Wand oder „Wall of Fame“, weil hier alle Berühmtheiten verewigt wurden
Tempel der Krieger
Steinschnitzereinen mit kriegerischen Szenen
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Cenote in Chichén Itza, in der man aber leider nicht baden konnte.
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Nach zwei Stunden Aufenthalt ging die Fahrt weiter zu einer traumhaften Cenote, in der man auch schwimmen konnte. Hier gab es auch ein Mittagsbuffet, das nicht schlecht war.

Cenote
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Bei dem schwülen Klima und Temperaturen um die 30 Grad, ist mir eine erfrischende Cenote irgendwie tausendmal lieber als archäologische Erkundungen, Welwunder hin oder her…

Bevor es dann zurück nach Canćun ging, hielt der Bus noch einmal in Valladolid für eine kurze Tequila Kostprobe. Fotografieren war in dem schönen, bunten Schnapsladen leider nicht erwünscht. Der Tequila war aber nicht schlecht.

Valladolid

Zurück in Cancún

Bin heute Morgen gemütlich mit dem Playa Express zurück nach Cancún gefahren. Auch wenn Playa del Carmen viel schöner ist als Cancún, bin ich jetzt froh wieder im Buddhizentrum zu sein und nicht mehr in einem Hostel.

Die Busverbindung zwischen beiden Städten ist so gut, dass ich tagsüber einfach wieder herfahren könnte. Das Shuttle verkehrt von früh morgens bis spät abends im Halbstundentakt.

Für Morgen habe ich eine ganztägige, geführte Tour nach Chichen Itzen, zu einer  Cenote und Valladolid gebucht.

Ein letztes leckeres Frühstück in Playa del Carmen
Souvenirshop in Playa, in dem es nur Magneten und Schlüsselanhänger gibt.
Abendessen mit der Sangha in einem Lokal
Es regnet schon wieder… 🙄 Gut, dass ein Loch in der Straße ist – wenn auch nicht wirklich gesichert 🤷‍♀️ – in welches das Wasser ablaufen kann.

Tulum

Mit dem Bus für 60 Pesos (ca. 2,70 €), war es heute noch einmal eine Stunde bis Tulum, wo ich eine Ruinenstätte der Mayas besucht habe, die sich hier ab 1200 angesiedelt haben.

Mit einem fachkundigen Guide könnte man sicher den ganzen Tag hier verbringen. Ich fand es auch ganz interessant die Ruinen einmal gesehen zu haben, muss aber gestehen, dass ich wegen der unerträglichen Hitze eigentlich nur schnell durchgelaufen bin, um dann  an den Strand zu kommen.

Nach einem kühlen Getränk und einem Bad im Meer, bin ich dann weiter Richtung Tulum gelaufen, die Ruinen befinden sich nämlich etwas außerhalb.

In der Stadt angekommen, nach einer kurzen Kaffeepause, hat mir GoogleMaps angezeigt, dass es in der Nähe eine Cenote gibt und diese auch noch kostenlos ist. Weil es von dort auch nicht mehr weit zum Busbahnhof ist, ich musste ja wieder zurück nach Playa del Carmen, bin ich auch noch dorthin gelaufen. – Die beste Entscheidung heute!

Auf dem Weg dahin habe ich dann allerdings noch ein anderes Mexiko kennengelernt, jenseits von den zahlreichen bunten und blinkenden Geschäften oder Boutiquen, die alle auf Tourismus ausgerichtet sind.

Plötzlich habe ich mich auf einer breiten unbefestigten Sandstraße in einer unerschlossenen Gegend wiedergefunden und dachte erst ich hätte mich verlaufen. GoogleMaps bestätigte jedoch den Weg. Es kamen dann nach und nach auch sehr einfache Behausungen und kleine Geschäfte und es lag überall Müll herum. Das Szenario hat mich irgendwie an Indien erinnert.

Ein Slum, das von europäischen Touristen unbedingt zu meiden wäre, war es sicherlich nicht und ich hatte auch kein schlechtes Gefühl dabei. Aber dort wohnte sicherlich die ärmere Bevölkerung Tulums, die mir bis dahin verborgen blieb.

Nach ca. 30 Minuten bin ich dann bei der Cenote, meiner ersten hier, angekommen. Einer mit kristallklarem Wasser gefüllten Höhle, in der man auch Baden kann. Ein Traum!

Nach einem ausgiebigen Bad, habe ich mich dann wieder auf den Rückweg nach Playa gemacht.

Sandstaße zum „anderen Mexiko“
Beginn der einfachen Siedlung
Eingang zur Cenote
vorderer, unbedeckter Teil
hinterer Teil
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Cenote
Ruinenstätte
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Blick von der offenen Seite zum Meer
Blick vom Meer zu den Ruinen
So cool schaut es übrigens aus, wenn die mexikanische Polizei Patrouille fährt oder mit 100 Sachen über die Autobahn brettert 😎

Tauchen in Playa del Carmen

Heute Nacht habe ich nicht wirklich gut geschlafen. Obwohl es nicht mein erster Tauchgang ist und ich sogar über das Zertifikat zum Open Water Diver verfüge, war ich doch etwas nervös, ob ich mich noch an alle Skills erinnere und umsetzen kann.

Außerdem sollte ich auch die ganze Ausrüstung alleine zusammenbauen können. Würde ich zum Beispiel vergessen den Gashahn an der Flasche aufzudrehen und ins Wasser gehen, könnten mich die ganzen Gewichte schnell einfach nach unten ziehen. Oje! 🙉

Zum Glück ist Luis sehr erfahren – er taucht seit 25 Jahren – hat gleich gecheckt, dass ich das natürlich nicht bin und ist mir entsprechend bei allem helfend, erklärend und kontrollierend zur Seite gestanden. Bei ihm habe ich hinsichtlich Atmung und Tarierung mehr gelernt als in meinem Zertifikatskurs. Dadurch konnte ich viel Sauerstoff sparen und länger unter Wasser bleiben.

Bis Cozumel, ins Mesoamerkanische Riff, haben wir es zwar nicht geschafft, aber allein die lokalen Tauchplätze von Playa del Carmen waren schon phantastisch. ✨️

Hier schauen die Korallen noch richtig gesund und lebendig aus. 🪸🪸🪸

Neben vielen fröhlich-bunten Fischen und Fischlein, ganzen Fischschwärmen oder auch einzelnen finster dreiblickenden Gesellen, habe ich zum ersten Mal riesige Schildkröten durchs Wasser schwimmen sehen und als Krönung zum Schluss, noch einen Stachelrochen. 🐠 🪸 🐟 🪸 🐡

Anscheinend ist mein Tauchkarma stärker als mein Wetterkarma.

Beim Warten auf Luis, der mich um 7:30 Uhr, mit seinem braunen Jeep, vor dem Hostel abgeholt hat, prophezeite meine Wetter App für 8 Uhr noch einen Wolkenbruch. Als ich ins Auto einstieg, sollte es schon etwas weniger regnen und letztendlich hatten wir die ganze Zeit über Traumwetter ohne einen einzigen Tropfen Regen. Einzig unter Wasser fühlte es sich einmal an als hätte jemand plötzlich das Licht ausgeschaltet. War dann aber wohl nur eine große Wolke, die sich vor die Sonne geschoben hat. 🌤

Was für ein gelungener Tag! 🥰 Schade nur, dass ich keine Unterwasserkamera dabei hatte, um diese faszinierende Welt festzuhalten. 📷

Heute um 7 Uhr beim Blick aus dem Fenster
Anlegestelle der Boote
Zusammenstellen des Equipments
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Nochmal Luis und ich, bevor es losgeht.
Bootsfahrt zu den Tauchplätzen
kristallklares Wasser
Todo perfecto!
Gleich geht’s los!
Tauchen macht hungrig 😋
Wieder ein neues Lieblingscafe 😋
AH CACAO
relaxen am Rooftop Pool ist auch nicht schlecht 😎

Regenzeit

Das beste in Mexico sind bis jetzt wirklich die Menschen. Immer freundlich, hilfsbereit und auf eine angenehm-unaufdringliche Art und Weise interessiert. Man kommt überall sehr leicht ins Gespräch, sei es im Taxi, im Bus oder auf der Straße. Wie bei uns, ist Englisch die erste Fremdsprache und wird von den Meisten gesprochen.

Als ich heute Morgen, eigentlich ganz entspannt, mit meinem Rucksack auf dem Rücken vor dem buddhistischen Zentrum stand, auf mein Uber Taxi zum Busbahnhof wartend, mit Blick auf mein Smartphone gerichtet, fragte mich gleich die Erste vorbeigehende Frau, ob ich mich verirrt hätte und ob sie mir weiterhelfen kann. Das fand ich wirklich sehr süß, weil ein Deutscher, glaube ich, fragt da nicht so schnell.

Auch mit Fernando, der mit und neben mir auf der letzten Bank im Bus nach Playa del Carmen eingequetscht war, habe ich ganz nett geplaudert und erfahren, dass in Mexiko eine 6-Tage Woche bei einem 8-10 Stunden Arbeitstag und 12 Tage Urlaub im Jahr nichts Ungewöhnliches ist.

Ansonsten habe ich irgendwie die falsche Zeit für meinen Aufenthalt in Mexiko gewählt. Es regnet fast die ganze Zeit, vor allem nachmittags und dann nicht wenig. 🌧🌦🌧⛈️🌦🌧

Dennoch habe ich es nach meiner Ankunft in Playa, mit meinen tollen FlipFlops, einem  Regenschirm bewaffnet und kurzen Pausen in den Läden auf dem Weg, geschafft, nach einer halben Stunde Fußmarsch halbwegs trocken in meinem Hostel anzukommen. Blöderweise bin ich eine Haltestelle zu spät aus dem Bus ausgestiegen, ansonsten hätte ich es womöglich noch vor dem Wolkenbruch geschafft.

Besonders freue ich mich jetzt auf morgen. Da werde ich mit Luis, einem Sanghafreund, im Mesoamerikanischen Riff bei Cozumel Tauchen gehen.  Wir wurden uns letzten Freitag beim Vortrag mit Michael Gellings vorgestellt, nachdem ich in einem Gespräch meine neuen Leidenschaft erwähnt hatte.

Luis hat eine eigene Tauchschule und mir bereits heute das Wichtigste noch einmal erklärt. 🤿

Das Mesoamerikanische Riff ist über 1000 Kilometer lang und das zweitgrößte nach dem Great Barrier Riff. Unter Wasser ist es mir dann auch egal, ob es gerade regnet oder die Sonne scheint. Es ist einfach immer besonders. 🐠🐙🦈🐚🪸🐋🪼🦀🪸

Mehr als ein paar Regenbilder kann ich heute leider nicht liefern. 🤷‍♀️

Saftbar / Restaurant am Busbahnhof von Playa del Carmen

Isla Mujeres

Die Isla Mujeres ist eine 7 Kilometer lange und 650 Meter breite Insel mit über 12.000 Einwohnern und liegt 13 Kilometer vor Cancún. Mit der Fähre erreicht man sie in ca. 30 Minuten. Wer Cancún besucht, besucht irgendwann auch Isla Mujeres.

Weil ein ganztägiger Ausflug auf einem Katamaran mit Besuch der Insel – abgesehen von den 20 USD „Riffgebühr“ fürs Schnorcheln – nicht recht viel mehr gekostet hat als die Hin- und Rückfahrt mit der Fähre und ich Bootsfahrten (bei schönem Wetter) liebe, habe ich die Katamaran-Kreuzfahrt gebucht. Außerdem waren alle Getränke frei, ein Mittagsbüffet dabei und ein halbstündiger Stopp zum Schnorcheln.

Die Insel ist eigentlich nur auf Tourismus ausgerichtet, ein (Souvenir-)Geschäft, Restaurant, Bar oder Café  nach dem anderen. Zum Glück waren wir nicht allzu lange dort. Aber das Schnorcheln und der Sonnenuntergang waren toll.

Bereit fürs Wasser
Auf der Hinfahrt sind wir den Regenwolken noch entkommen.
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gekentertes Segelboot
Yacht vor Isla Mujeres
Unser Katamaran, auf dem ungefähr 50 Leute waren
Tequila Kostprobe
😝
Dieses Video habe ich nachträglich eingefügt, um ehrlicherweise noch den Touricharakter dieses Ausflug zu zeigen und wie die Leute trotz Regens bis zum Schluss bei Laune gehalten werden.
Sonnenuntergang auf der Rückfahrt

Morgen fahre ich mit dem Playa Express für drei Tage nach Playa del Carmen.

HoppOn HoppOff

Die Stadtrundfahrt heute, mit dem roten Doppeldecker, war ganz nett. Ich weiß jetzt, dass ich nichts verpasse, wenn ich hier etwas abseits vom Geschehen wohne. Im Gegenteil, das Buddhizentrum ist in meinen Augen, sogar das Spektakulärste hier.

Der Strand und das karibische Meer sind zwar auch nicht schlecht, aber viel zu heiß, um es länger als eine halbe Stunde dort auszuhalten. Es sei denn, man geht in ein schattiges  Strandrestaurant oder Café, wo man aber auch nicht Stunden verbringt. Die Luftfeuchtigkeit ist außerdem sehr hoch.

Jeden Tag regnet es fast immer 1-2 Stunden, was das Zeug hält. Danach sind die Straßen überschwemmt, aber nach einer weiteren Stunde scheint die Sonne wieder und das Wasser zieht sich zurück.

Das beste ist gerade, dass ich in den letzten Tagen wieder viele nette Leute kennengelernt habe, die mir auch viele nützliche Tipps geben konnten. 🥰

Morgen geht’s mit einem Segelboot auf die Isla Mujeres. ⛵️

Unterwegs mit einem HoppOn HoppOff Touribus
kurzer Ausstieg an einem Strand mit Blick auf’s karibische Meer
Die angeblich sehr berühmte Congo Bar
Blick vom Strandrestaurant
Diese Nachos waren richtig lecker 😋
Nach einem heftigen Regenschauer
zauberhafte Amatista Coffee Bar ✨️
Denise, eine Venezuelanerin, die in Playa del Carmen lebt und für eine Nacht hier auf der Durchreise ist. Wir kannten uns bereits vom EC.

(Gedanken-)Experimente

Scheinbar ist es leichter in den Osten zu reisen als in den Westen. Dieses Mal kämpfe ich nämlich wirklich ein wenig mit der Zeitverschiebung.

Möglicherweise liegt das daran, dass man, wenn man in den Westen reist, Stunden dazu bekommt und es somit länger dauert bis man wieder ins Bett geht, während Einem, wenn man in den Osten reist, zwar Stunden gekappt werden, aber man schneller wieder Schlaf bekommt. 🤔

Vielleicht liegt es aber einfach auch nur daran, dass gleich nach meiner Ankunft volles Programm und mein System mit der Umstellung  überfordert war. 😄

Jedenfalls habe ich es heute ruhiger angehen lassen, war beim Einkaufen, habe  Wäsche gewaschen und mir einen groben Plan für die nächsten Tage gemacht.

Davon, dass Cancún die Touristenhochburg Mexicos schlechthin ist, habe ich noch gar nichts mitbekommen, weil das Buddhizentrum in irgendeiner Wohnsiedlung ist. Sogar mein Taxifahrer vom Flughafen war ganz überrascht, dass er noch nie in dieser Gegend war.

Weil ich wegen des Regens heute, bis zum Spätnachmittag noch nicht weit gekommen war und Hunger hatte, habe ich mich über eine Googlerecherche zu einem nahegelegenen, günstigen und gut bewerteten Restaurant führen lassen.

Es waren hier nur mexikanische Gäste und die Speisekarte war auf Spanisch, die ich trotz Google Übersetzer nicht wirklich verstand.

Auf meine Bitte an den Kellner, mir ein typisch mexikanisches Gericht, vegetarisch und nicht scharf zu empfehlen, habe ich schließlich eine Tortilla, zur Hälfte gefüllt mit Feigenkaktus und Kartoffeln – vorsichtshalber, falls mir der Kaktus nicht schmeckt – bestellt.

Von der Farbe her ist der Feigenkaktus grün wie Bohnen und schmeckt ganz okay. Die italienische, indische oder thailändische (auf Touristen abgestimmte) Küche übertrifft er aber nicht. Das Essen an den Nachbartischen sah allerdings wirklich sehr lecker aus. Als einzige war bei mir der Teller auch mit einer Plastiktüte überzogen. Leider reicht mein Spanisch aktuell nur zum Überleben und nicht mehr, so dass ich dieses Geheimnis nicht lüften konnte. Vermutlich aber Hygienegründe.

Weil das einzelne Tortilla doch etwas mager war, bin ich dann noch zwei Häuser weiter in ein Café gezogen, das dann wirklich sehr besonders war, s. Bilder. Hier werde ich sicherlich wieder herkommen.

Um 19 Uhr war noch gemeinsame Medi mit den Zentrumsbewohnern.

Ansonsten gehe ich heute früh ins Bett, um morgen fit zu sein für meine HoppOn HoppOff Tour, die um 10 Uhr beginnt.

Mexikanisches Restaurant
Tortilla mit Feigenkaktus, Kartoffeln und Käse auf plastikbetütetem Teller.
Café Latte Marzipan 😋
reizende Amatista Coffee Bar
Speisekarte im Tarotkartenformat
zauberhaft süße Waffel…

Cancún, Mexico 🇲🇽

Nach einem 10-stündigen Flug im Dreamliner der AerEuropa, bin ich um 18:30 Uhr Ortszeit in Cancún gelandet und bin jetzt 7 Stunden hinter unserer deutschen Zeit.

Weil es bereits dunkel wurde und ich direkt und schnell an mein Ziel wollte, habe ich mich mit einem Taxi, das ich noch auf die Hälfte des Preises herunterhandeln konnte, ins buddhistische Zentrum fahren lassen. Den persönlichen Kontakt hierher, konnte ich während des Sommerkuses im Allgäu knüpfen.

Kurz nach 8, pünktlich zur Medi, kamen wir an. Zu meiner Überraschung, war genau an diesem Tag ein Reiselehrervortrag mit Michael Gellner aus Immenstadt, der seit 3 Wochen in Mexico auf Tour ist. Ich habe ihn während meiner Longtermguesttage im EC in der Küche kennengelernt. 😅

Während des Vortrags bin ich dann völlig übermüdet immer wieder kurz eingenickt und habe mir dann bedauerlicherweise auch noch das anschließende leckere Taccoessen entgehen lassen. 🙈 Nach 24 Stunden auf den Beinen war dann aber einfach die Müdigkeit größer als der Hunger.

Heute nach dem Frühstück bin ich nach Akumal mitgefahren, wo wir gerade den Nachmittag in einer kleinen Hotelanlage, die einer Sanghafreundin gehört, am Strand verbringen.

Abends ist dann im Buddhizentrum des nahegelegenen Playa del Carmen wieder ein Vortrag mit Michael, nach dem wir dann wieder zurück ins 1,5 Stunden entfernte Cancún fahren.

Was für eine tolle Ankunft! 🥰

Im buddhistischen Zentrum von Cancún
Vortragsabend mit Michel Gellner auf Englisch mit Übersetzer Roberto ins Spanische
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Frühstück
Nachmittag am Pool in Akumel
und am Strand