Nach den Galapagosinseln hätte man es eigentlich gut sein lassen können. Besser geht es nicht mehr.
Der Gedanke an das nass-kalte November-Deutschland hat mir allerdings einen Schauer über den Rücken gejagt und der Flug nach Rio war ohnehin schon gebucht. Daher bin ich vorgestern erst einmal noch in mein letztes Reiseland, Brasilien, aufgebrochen und nach zwei Zwischenlandungen und einem durchschlafenen Nachtflug, ausgeruht in Rio angekommen. Wenn alles gut läuft, gelingt mir vielleicht sogar noch ein kleiner Sprung nach Argentinien. Mal seh’n…
Als erstes bin ich gleich an den Strand, der nur einen Block von meinem Hostel entfernt und in wenigen Minuten fußläufig erreichbar ist.

Danach habe ich noch eine Runde um den See auf der anderen Seite des Stadtviertels gedreht. Der Umfang beträgt ca. 8km.

Heute Morgen bin ich mit einer Zahnradbahn zum Wahrzeichen von Rio hochgefahren, einer monumentalen Christusstatue auf dem 710 Meter hohen Corcovado. Weil ich durch den ersten Roman der Sieben-Schwestern-Reihe schon einmal tief in die Entstehungsgeschichte des Cristo eingetaucht bin, war es jetzt wirklich besonders ihn auch live zu erleben. Er zählt zu den sieben Weltwundern der Neuzeit.




Viele Bilder wird es hier nicht geben, da Brasilien wieder zu den Ländern zählt, in denen man sein Handy vor der Öffentlichkeit lieber verborgen hält. Einem österreichischen Bekannten, den ich in Ecuador kennengelernt habe, wurde dort gerade erst, mit einem Ablenkungsmanöver, sein Handy unbemerkt aus dem Rucksack geklaut. – Mein absoluter Alptraum! 😱 – Dank einer Ortungsfunktion konnte es ihm die Polizei allerdings kurz darauf wieder zurückbringen.
Sprachlich komme ich langsam an meine Grenzen. Hier wird fast nur Portugiesisch gesprochen. Mit etwas Englisch, Händen und Füßen geht es aber doch immer irgendwie.