Iguazú Wasserfälle

„Ihr habt die Fälle, wir haben die Aussicht“

Mit diesem Zitat der Brasilianer lassen sich die gigantischen Iguazú-Wasserfälle, ein Weltwunder der Natur auf der Grenze von Brasilien und Argentinien, sehr gut beschreiben. 80% der Wasserfälle befinden sich nämlich auf der argentinischen Seite, während man von der brasilianischen Seite eine spektakuläre Panoramasicht hat. Da das Wetter die letzten Tage sehr wechselhaft war und nur relativ wenige Besucher, war die Sicht doppelt gut. 😎

Geschickterweise habe ich mir ein Hostel ausgesucht, das eine Bushaltestelle zu den 10 km entfernten Wasserfällen direkt vor der Haustür hat. So ging es gestern erst auf die brasilianische Seite der Fälle und heute auf die argentinische.

Die 20 großen und 255 kleineren Wasserfälle erstrecken sich über eine Breite von 2700m und sind bis zu 82m hoch
Aussicht von der brasilianischen Seite auf die Wasserfälle
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Auf der argentinischen Seite kommt man noch näher an die Fälle heran und läuft zum Teil oben drüber.

Die Braunfärbung kommt von Sedimenten, die durch die Entwaldung verursachten Erosionen gelöst werden. Der Iguazú ist eigentlich ein Klarwasserfluss.
Aktuell fließt 16mal soviel Wasser über die Wasserfälle als normal. Erst vor wenigen Wochen mussten die Fälle für Besucher gesperrt werden. Ich hatte also richtig Glück, dass ich heute überhaupt hierher kommen konnte.
Bis 2006 wurde von den Wasserfällen das leistungsstärkste Wasserkraftwerk der Welt angetrieben. Dann kam China…

Das war jetzt das letzte Highlight auf meiner Weltreise. Morgen wird es noch einmal richtig sonnig und heiß, aber ich habe noch keinen richtigen Plan für meinen letzten Tag hier in Foz de Iguazú.