Northeast Retreat Center

Es war bereits dunkel als wir gestern Abend im NRC ankamen.

Nach dem Abendessen und der gemeinsamen Medi, war für mich schon Bettgehenszeit, während draußen noch eine Lagerfeuerrunde beisammen saß. 🔥😴🤷‍♀️

Gompa nachts
Sonnenaufgang im NRC
Gompa tags

Heute Morgen nach dem Frühstück und individueller Medi, gab es einen Tsa-Tsa Workshop.

Tsa-Tsas aus Gips
Der Gips wird in Gummiformen gegossen
Hier werden die ausgekühlten, noch fehlerhaften Tsa-Tsas repariert bzw. geschliffen und kleine Luftblasen aufgefüllt.
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Für die Stupa, die hier demnächst gebaut wird, werden hiervon 8000 Stück für die Füllung benötigt. 500 sind schon fertig.
Die Steine für die Stupa wurden bereits geliefert

Am Nachmittag wurden wir über das ganze zum Retreatzentrum gehörige Gelände geführt.

Das Gelände ist riesig
Nachmittagsspaziergang mit unserer internationalen Gruppe aus den USA, Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen, Slovenien, Russland, Mexiko, Neuseeland, Venezuela und Frankreich

Am Abend war eine Fragen und Antwort Session mit dem Reiselehrer Tasso Kallianiotis, Medi und eine Videopräsentation des neuen Stupa Projekts.

Sonnenuntergang
Q&A mit Tasso
Präsentation

Etwas Besseres als diese Tour mitzumachen, könnte ich mir im Augenblick nicht vorstellen. Es macht alles wieder sehr viel Spaß und die Leute sind alle gut drauf. 🥰

Albany

Die Karawane hat sich in Bewegung gesetzt.

Mit dem Amtrak Zug sind wir heute nach Albany, der Hauptstadt von New York (wusste ich vorher auch nicht) gefahren.

Dort sind wir am Bahnhof von der Sangha mit deren Autos abgeholt und ins Buddhizentrum gebracht worden.

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Das Zentrum wird noch als klassisches Wohnzimmerzentrum betrieben, das von Gerald und seiner Frau Julia zur Verfügung gestellt wird. Die Sangha hier  hat 12 Mitglieder.

Gompa der buddhistischen Gruppe in Albany

Nach Mittagessen, Tee und Medi, hat uns Gerald noch durch die Stadt geführt, bevor wir dann um 18 Uhr mit mehreren Autos in das Northeast Retreat Center aufgebrochen sind, das ca. 1 Stunde von Albany entfernt ist und wo wir die nächsten drei Tage verbringen werden.

In der Küche bei Gerald und Julia
hübsche Wohngegend in Albany
Moderne Architektur
Bürogebäude
rechts: Die Veranstaltungshalle The Egg
The Egg l. und diverse Büro- und Verwaltungsgebäude r.
365-Tourgruppe
altes Verwaltungsgebäude
Das ganze Ensemble an neuen Gebäuden
altes Theater
Tribüne gegenüber
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ruhige Wohngegend

New York (2)

Ganz unspektakulär bin ich heute weiter mit den Freunden durch New York City gezogen.

Am Hudson River
Viewpoint Little Island
Friends on the way
Skyline
Im Rubin Art Museum; Interaktive Ausstellung klassischer und moderner Kunst  des Tibetischen Buddhismus auf 5 Etagen
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Tibetan Buddhist Shrine Room
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Dakini Rote Weisheit
8. Karmapa
Buddha Höchste Freude in Vereinigung
Das Erleben des Geistes in Form einer futuristisch-modernen Videoanimation, z. T. auch mit Untertiteln
… fand ich persönlich recht interessant…
buddhistisch-futuristische Darstellungen
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Das Empire State Building
… darf natürlich nicht fehlen und ist gleich um die Ecke von Buddhizentrum
Abendessen im buddhistischen Zentrum New York
Vortrag von Masha Chlenova zur Bedeutung der Sangha

New York

… ist wirklich überwältigend und ein Kontrastprogramm zu den letzten Wochen…

Zu siebt sind wir heute Vormittag losgezogen, um die Metropole zu erkunden, bevor am Abend die 365-Tour offiziell mit einem Dinner und anschließendem „Kaminabend“ startete.

Da Martin, Alex und ich erst gestern angekommen sind, wollten wir heute gleich zu den „must sees“, welche die anderen schon gesehen hatten und weshalb wir uns von der restlichen Gruppe trennten.

Mit der kostenlosen Fähre sind wir zunächst nach Staten Island gefahren…
… um die Freiheitsstatue zu passieren
Martin, ich und Alex vor der Statue of Liberty
Danach ging es weiter zur Wall Street
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Die meisten lassen sich hier übrigens mit dem Bullen von hinten fotografieren; sehr lange Schlange 🤣
Das 9/11 Memorial, unser eigentlich erstes Ziel heute, war wegen der Reden des Präsidenten und der beiden neuen Kandidaten zum Jahrestag, bis zum Spätnachmittag abgesperrt und nur mit Ticket zugänglich.
Alles sehr berührend und beeindruckend…
Auf dem Weg zurück ins Buddhizentrum…
alt trifft neu
Kaminabend im Zentrum…
… zu den Anfängen des Buddhizentrums in New York

United States 🇺🇸

Gestern Mittag bin ich in New York gelandet und total überwältigt von den vielen Eindrücken.

Die Einreise verlief problemlos, hat sich ein wenig in die Länge gezogen, aber der Customs Officer war recht nett, interessiert und begann gleich einen Smalltalk als ich ihm auf seine Frage meine berufliche Tätigkeit mitteilte.

Auf dem Weg zum Buddhizentrum bin ich als Erstes gleich am 9/11 Memorial vorbeigekommen, wo heute eine große Gedenkandacht stattfinden wird. Trump soll auch kommen und eine Rede halten.

Als ich dann nicht mehr in die U-Bahn zurückfand und irgendwann planlos seufzend und resigniert um mich blickte, tauchten plötzlich zwei freundliche Damen auf, die mir ihre Hilfe anboten und bis zur U-Bahn begleiteten.

Als ich später ihre nur mit einem QR-Code beschriftete Visitenkarte checkte, die sie mir hinterließen, stellte sich heraus  dass es ausgerechnet zwei Zeuginnen Jehovas waren. 😅

Irgendwann erreichte ich dann  endlich das Buddhizentrum, das bereits voll von vor allem deutschen Freunde war.

Die 365-Tour in den USA kann beginnen! 😃

9/11 Memorial
Lichter und Leuchtreklame überall
Times Square
Wahlkampfstreaming in den Bars
365 USA Travel Tour Group
Morgenmedi

Sorry, falls sich jetzt noch mehr Fehler einschleichen als sonst, aber ich habe gerade nicht viel Zeit für den Blog.

Letzter Tag in Mexiko

Der heutige Tag war noch einmal richtig relaxt. Erst meditiert und nach dem Frühstück meine letzten Wäschestücke gewaschen, einen neuen Regenschirm gekauft, weil ich meinen gestern in Chichén Itza verloren habe und mein Zimmer und Bad geputzt. Ein Regenschirm ist übrigens etwas sehr Wichtiges auf Reisen. Man braucht ihn bei Regen UND Sonnenschein.

Anschließend bin ich noch einmal mit dem Bus in die Hotel Zone gefahren, für ein letztes mexikanisches Essen am Strand und ein Bad im Meer.

Die Busse hier sind wirklich ordentlich.
Klassische Guacamole mit Chips
Am Strand

Weil ich ohne Weiterflugticket schon bei der Einreise nach Mexiko beinahe Probleme bekommen hätte, habe ich mir für den morgigen Flug nach New York, für 12 US-Dollar, vorsorglich noch ein Onward-Ticket bei einer entsprechenden Agentur besorgt, das diese nach meiner Einreise dann wieder storniert.

Es war nicht meine Absicht zick-zack durch die Welt zu fliegen und weil die USA ursprünglich nicht auf meinem Plan standen, war Mexiko zunächst ein guter Ausgangspunkt für meine Weiterreise nach der Sommerpause, zumal ich auch vom Buddhizentrum in Cancún und einem längeren Aufenthalt mit Sprachkurs sehr angezogen war.

Während des Sommerkurses, als der Flug nach Cancún schon gebucht war, hatte ich dann aber plötzlich die Eingebung an der 365-Tour in den USA teilzunehmen. Deshalb geht es jetzt ein wenig hin und her bzw. rauf und runter. Ob das jetzt tatsächlich eine kluge Entscheidung war, wird sich noch zeigen…

Abschiedsmedi mit der Sangha bzw. meinen drei Mitbewohnern Oskar (links von mir), Luis (rechts über mir) und Roberto (ganz rechts)

Chichén Itzá

Gestern war ein langer Tag, 12 Stunden unterwegs. Um 7:30 Uhr startete der Bus am Treffpunkt in der Hotel Zone.

Der erste kurze Stopp war in einem kleinen Dorf, wo Symbole der Maya erklärt wurden, Pyramiden, Schildkröten und Totenköpfe. Daran war ein riesiger Shop mit diverser Handwerkskunst angeschlossen.

Ich glaube hier hat niemand etwas gekauft, aber meiner Beobachtung nach kam JEDER, incl. mir selber, mit einer Tüte Chips oder Nachos und einem Getränk für knapp 9 Euro zurück. 😅 Für einen Moment fühlte ich mich wie auf einer Kaffeefahrt.

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Steinkunst
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Totenköpfe symbolisieren die Gleichheit aller Menschen
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Nach 2,5 Stunden, ist der Bus schließlich in Chichén Itzá, dem eigentlichen Ziel angekommen. Chichén Itza ist  eine weltberühmte Ruinenstätte der Maya Kultur und zählt zu den neuen sieben Weltwundern.  Alle Bauwerke stehen in einer ausgeklügelten Geometrie, im Einklang mit der Sonne und dem Maya-Kalender, zueinander.

Neunstufige Pyramide El Catillo oder auch Pyramide des Kukúlcan
Die Pyramide ist ca. 1000 Jahre alt
Totenkopf Wand oder „Wall of Fame“, weil hier alle Berühmtheiten verewigt wurden
Tempel der Krieger
Steinschnitzereinen mit kriegerischen Szenen
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Cenote in Chichén Itza, in der man aber leider nicht baden konnte.
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Nach zwei Stunden Aufenthalt ging die Fahrt weiter zu einer traumhaften Cenote, in der man auch schwimmen konnte. Hier gab es auch ein Mittagsbuffet, das nicht schlecht war.

Cenote
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Bei dem schwülen Klima und Temperaturen um die 30 Grad, ist mir eine erfrischende Cenote irgendwie tausendmal lieber als archäologische Erkundungen, Welwunder hin oder her…

Bevor es dann zurück nach Canćun ging, hielt der Bus noch einmal in Valladolid für eine kurze Tequila Kostprobe. Fotografieren war in dem schönen, bunten Schnapsladen leider nicht erwünscht. Der Tequila war aber nicht schlecht.

Valladolid

Zurück in Cancún

Bin heute Morgen gemütlich mit dem Playa Express zurück nach Cancún gefahren. Auch wenn Playa del Carmen viel schöner ist als Cancún, bin ich jetzt froh wieder im Buddhizentrum zu sein und nicht mehr in einem Hostel.

Die Busverbindung zwischen beiden Städten ist so gut, dass ich tagsüber einfach wieder herfahren könnte. Das Shuttle verkehrt von früh morgens bis spät abends im Halbstundentakt.

Für Morgen habe ich eine ganztägige, geführte Tour nach Chichen Itzen, zu einer  Cenote und Valladolid gebucht.

Ein letztes leckeres Frühstück in Playa del Carmen
Souvenirshop in Playa, in dem es nur Magneten und Schlüsselanhänger gibt.
Abendessen mit der Sangha in einem Lokal
Es regnet schon wieder… 🙄 Gut, dass ein Loch in der Straße ist – wenn auch nicht wirklich gesichert 🤷‍♀️ – in welches das Wasser ablaufen kann.

Tulum

Mit dem Bus für 60 Pesos (ca. 2,70 €), war es heute noch einmal eine Stunde bis Tulum, wo ich eine Ruinenstätte der Mayas besucht habe, die sich hier ab 1200 angesiedelt haben.

Mit einem fachkundigen Guide könnte man sicher den ganzen Tag hier verbringen. Ich fand es auch ganz interessant die Ruinen einmal gesehen zu haben, muss aber gestehen, dass ich wegen der unerträglichen Hitze eigentlich nur schnell durchgelaufen bin, um dann  an den Strand zu kommen.

Nach einem kühlen Getränk und einem Bad im Meer, bin ich dann weiter Richtung Tulum gelaufen, die Ruinen befinden sich nämlich etwas außerhalb.

In der Stadt angekommen, nach einer kurzen Kaffeepause, hat mir GoogleMaps angezeigt, dass es in der Nähe eine Cenote gibt und diese auch noch kostenlos ist. Weil es von dort auch nicht mehr weit zum Busbahnhof ist, ich musste ja wieder zurück nach Playa del Carmen, bin ich auch noch dorthin gelaufen. – Die beste Entscheidung heute!

Auf dem Weg dahin habe ich dann allerdings noch ein anderes Mexiko kennengelernt, jenseits von den zahlreichen bunten und blinkenden Geschäften oder Boutiquen, die alle auf Tourismus ausgerichtet sind.

Plötzlich habe ich mich auf einer breiten unbefestigten Sandstraße in einer unerschlossenen Gegend wiedergefunden und dachte erst ich hätte mich verlaufen. GoogleMaps bestätigte jedoch den Weg. Es kamen dann nach und nach auch sehr einfache Behausungen und kleine Geschäfte und es lag überall Müll herum. Das Szenario hat mich irgendwie an Indien erinnert.

Ein Slum, das von europäischen Touristen unbedingt zu meiden wäre, war es sicherlich nicht und ich hatte auch kein schlechtes Gefühl dabei. Aber dort wohnte sicherlich die ärmere Bevölkerung Tulums, die mir bis dahin verborgen blieb.

Nach ca. 30 Minuten bin ich dann bei der Cenote, meiner ersten hier, angekommen. Einer mit kristallklarem Wasser gefüllten Höhle, in der man auch Baden kann. Ein Traum!

Nach einem ausgiebigen Bad, habe ich mich dann wieder auf den Rückweg nach Playa gemacht.

Sandstaße zum „anderen Mexiko“
Beginn der einfachen Siedlung
Eingang zur Cenote
vorderer, unbedeckter Teil
hinterer Teil
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Cenote
Ruinenstätte
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Blick von der offenen Seite zum Meer
Blick vom Meer zu den Ruinen
So cool schaut es übrigens aus, wenn die mexikanische Polizei Patrouille fährt oder mit 100 Sachen über die Autobahn brettert 😎

Tauchen in Playa del Carmen

Heute Nacht habe ich nicht wirklich gut geschlafen. Obwohl es nicht mein erster Tauchgang ist und ich sogar über das Zertifikat zum Open Water Diver verfüge, war ich doch etwas nervös, ob ich mich noch an alle Skills erinnere und umsetzen kann.

Außerdem sollte ich auch die ganze Ausrüstung alleine zusammenbauen können. Würde ich zum Beispiel vergessen den Gashahn an der Flasche aufzudrehen und ins Wasser gehen, könnten mich die ganzen Gewichte schnell einfach nach unten ziehen. Oje! 🙉

Zum Glück ist Luis sehr erfahren – er taucht seit 25 Jahren – hat gleich gecheckt, dass ich das natürlich nicht bin und ist mir entsprechend bei allem helfend, erklärend und kontrollierend zur Seite gestanden. Bei ihm habe ich hinsichtlich Atmung und Tarierung mehr gelernt als in meinem Zertifikatskurs. Dadurch konnte ich viel Sauerstoff sparen und länger unter Wasser bleiben.

Bis Cozumel, ins Mesoamerkanische Riff, haben wir es zwar nicht geschafft, aber allein die lokalen Tauchplätze von Playa del Carmen waren schon phantastisch. ✨️

Hier schauen die Korallen noch richtig gesund und lebendig aus. 🪸🪸🪸

Neben vielen fröhlich-bunten Fischen und Fischlein, ganzen Fischschwärmen oder auch einzelnen finster dreiblickenden Gesellen, habe ich zum ersten Mal riesige Schildkröten durchs Wasser schwimmen sehen und als Krönung zum Schluss, noch einen Stachelrochen. 🐠 🪸 🐟 🪸 🐡

Anscheinend ist mein Tauchkarma stärker als mein Wetterkarma.

Beim Warten auf Luis, der mich um 7:30 Uhr, mit seinem braunen Jeep, vor dem Hostel abgeholt hat, prophezeite meine Wetter App für 8 Uhr noch einen Wolkenbruch. Als ich ins Auto einstieg, sollte es schon etwas weniger regnen und letztendlich hatten wir die ganze Zeit über Traumwetter ohne einen einzigen Tropfen Regen. Einzig unter Wasser fühlte es sich einmal an als hätte jemand plötzlich das Licht ausgeschaltet. War dann aber wohl nur eine große Wolke, die sich vor die Sonne geschoben hat. 🌤

Was für ein gelungener Tag! 🥰 Schade nur, dass ich keine Unterwasserkamera dabei hatte, um diese faszinierende Welt festzuhalten. 📷

Heute um 7 Uhr beim Blick aus dem Fenster
Anlegestelle der Boote
Zusammenstellen des Equipments
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Nochmal Luis und ich, bevor es losgeht.
Bootsfahrt zu den Tauchplätzen
kristallklares Wasser
Todo perfecto!
Gleich geht’s los!
Tauchen macht hungrig 😋
Wieder ein neues Lieblingscafe 😋
AH CACAO
relaxen am Rooftop Pool ist auch nicht schlecht 😎