Im Regenwald

Bis auf eine Ausnahme kurz vor Schluss, wollte ich jetzt am Ende meiner Weltreise nicht mehr allzu viel unternehmen, mich mehr in einen Chillmodus versetzen und mich mental langsam auf die Heimreise vorbereiten.

Weil es noch dazu die ganze Zeit regnet, hatte ich es mir im Hostel, mit meinem Handy, in einem Sessel mit Blick auf den Fluss, gemütlich gemacht.

Blick auf mein Hostel von der anderen Seite des Flusses

Am zweiten Tag kam dann V., eine unternehmungslustige Rheinländerin hier an und hat meiner faulen Rumhängerei ein schnelles Ende bereitet. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden.

Erst gingen wir zum Mittagessen in ein leckeres Bistro, das ich schon tags zuvor ausfindig gemacht habe und sind anschließend noch zum Strand und durch die historische Altstadt gelaufen.

Im Gegensatz zu V., die noch ganz am Anfang ihrer Reise steht, kann mich gerade nicht mehr wirklich viel begeistern. Bei mir hat sich mittlerweile ein Gefühl eingestellt, dass ich das alles schon kenne und irgendwann einmal gesehen habe.

Dennoch habe ich mich heute von der Begeisterung Vs. anstecken lassen als sie mir von einer spannenden Regenwaldtour berichtete, die in einer Stunde starten würde und mich dann auch angemeldet.

Das erste Ziel, bevor wir überhaupt zum Regenwald kamen, war eine Schnapsbrennerei, mit Führung und Kostprobe. Das ging ja schon mal gut los.
Hier wird Cachaca, ein Zuckerrohrschnaps, gebrannt.
Schnapsfässer

Danach fuhren wir weiter in den Regenwald, der seinem Namen nicht wenig gerecht wurde. Es regnete oder nieselte fast die ganze Zeit. 🌿🌧🍃🌧🌿

Spinne in einem Erdöoch
Beim ersten Wasserfall
verrückter Typ… 🤣
zweiter Wasserfall…
… und der verrückte Typ von vorhin 🤣

Morgen verlasse ich Paraty schon wieder und fahre mit dem Bus weiter nach Sao Paulo.

Kommentar verfassen