Auf den Galapagos Inseln

Gestern bin ich in San Cristobal, einer der drei Hauptinseln des Galapagos Archipels, das sich knapp 1000km westlich von Ecuador im pazifischen Ozean befindet, gelandet.

Nachdem ich noch vor der Landung, wie in Australien und Neuseeland, einen Zettel ausfüllen musste, mit Angaben über bestimmte Orte mit Tierpopulationen, die ich in den letzten 72 Stunden besucht habe oder bestimmten Dingen im Gepäck und mit welchen Strafen man bei Falschangabe rechnen muss, war ich dann doch erstaunt, wie wenig ernst man hier die Sache im Gegensatz zu Australien und Neuseeland nimmt.

Für meine Holzmala („Holz“), meine Kekse („Lebensmittel“), meinen Schlafsack („Campingausrüstung“) und meinen Salzkristall aus Bolivien, habe ich entsprechend Ja-Kreuze auf dem Formular gemacht, aber niemanden hat es wirklich interessiert. Der Zettel wurde nur eingesammelt, meine Rucksäcke geröngt und fertig. Und ich hatte mir schon einen Kopf gemacht, was sie mir jetzt alles konfiszieren würden. 🤦‍♀️

Für einen nachhaltigen Tourismus mit möglichst geringem Einfluss auf das Ökosystem werden bei der Ankunft 200 US-Dollar als Eintrittgebühr in den Galapagos Nationalpark erhoben. Daher bin ich davon ausgegangen, dass die Insel eine Art Paradies sei, so wie man es aus den Tiersendungen im Fernsehen kennt, weitgehend unberührt, sauber und unverschmutzt.

Als mich das Taxi dann zu meiner Unterkunft am Ortsrand brachte und ich später fast durch die ganze Siedlung gehen musste, bis ich den Strand erreichte, war ich fast ein wenig geschockt, wie ungepflegt und vermüllt hier alles ist. Überall nur halbfertige Häuser, Haufen mit Bau- und Eisenschrott und „Gärten“ voller Müll und Gerümpel. Ich kam mir vor wie in Thailand oder Indien. Wirklich traurig anzusehen, wie Menschen immer und überall ihre Spuren aus Müll und Dreck hinterlassen.

Zum Glück macht diese Siedlung nur einen Bruchteil der Insel aus und wird, je näher man an den Strand kommt, auch sauberer und aufgeräumter.

Galapagosinsel San Cristobal – besiedelter Teil, links unten

Der Besuch im Interpretationszentrum über die Entstehung und Entdeckung des Galapagos Archipels war sehr interessant, im Hinblick auf die Schutzmaßnahmen, nachdem, was ich erlebt und mit eigenen Augen gesehen habe, allerdings nicht glaubhaft. Jetzt wäre es wieder einmal sehr interessant zu erfahren, wo die 200 Dollar eines jeden Besuchers tatsächlich hinfließen…

Am Strand wurde ich dann mit diesen Bildern wieder entschädigt 😍

Seelöwen und Seebären überall an den Stränden
Rote Klippenkrabben
Meerechse
Die Darwinfinken lieben Popcorn
Braunpelikan
Ein Seelöwe oder Seebär müsste man sein…
🤣
es gibt riesige Kakteen auf der Insel
Vom Aussichtspunkt Cerro Tijeretas
Am liebsten würde man hingehen und sie streicheln und knuddeln… 😍
faule Seebären
Seelöwe
Landleguan
.

Alle Bilder unkommentiert, gibt es wie immer auf polarsteps:

Ich bin auf meiner Reise ‘Sabbatical 2024 – Weltreise Hier und Jetzt’ gerade in Galapagos – San Cristobal angekommen. Die ganze Geschichte findest du auf https://www.polarsteps.com/ClaudiaZirngibl/7242971-sabbatical-2024/133410207-san-cristobal?s=d7165edb-0e18-4404-b135-1725c1c6b90e

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