Kurzer Tagesbericht

Zum ersten Mal habe ich mich auf meiner Weltreise über mein Zimmer beschwert. Es war eigentlich ganz schön und gemütlich, ein Frauenschlafsaal mit 4 Betten und eigenen Bad.

Vor Machu Picchu war ich bereits im gleichen Hostel, allerdings in einem gemischten Schlafsaal mit 8 Betten und einem Bad außerhalb des Zimmers. Da war es aber ruhig und es hat nicht einmal jemand geschnarcht.

Die letzten beiden Nächte waren grauenvoll. Die Discomusik von nebenan, hat mindestens bis 5 Uhr morgens so laut gedröhnt, dass nicht einmal meine Oropax dem Gewummere wirksam etwas entgegensetzen konnten.

Dann war endlich Ruhe. Da ich immer noch Kopfschmerzen hatte, beschloss ich heute einfach mal liegen zu bleiben. Nach dem Frühstück um 10 Uhr, fing dann allerdings im Hostel an, laute Musik aus Lautsprecherboxen zu dröhnen. Als ich es irgendwann nicht mehr aushielt, ging ich zur Rezeption und erklärte in sichtlich angeschlagenem Ton meinen Unmut und dass sich Kopfschmerzen und eine 24 Stunden Dauerbeschallung nicht vertragen und bat darum die Lautstärke herunterzuregeln.

Entgegen meinen Erwartungen wurde mir daraufhin sogar ein Bett in einem gemischten 6er Zimmer auf der ruhigeren Seite des Hostels angeboten, das ich dankend annahm. Im Nachhinein habe ich dann festgestellt, dass ich das  (teurere) 4er Frauenzimmer auf der lauten Seite nicht einmal gebucht hatte.

Tatsächlich habe ich dann den ganzen Tag fast ausschließlich im Bett verbracht und meine weitere Reise, nach Peru, geplant. Die Idee dazu hatte ich bereits in den USA, als ich mir irgendwann wieder einen Strandurlaub mit Tauchmöglichkeit wünschte… ☀️🌴🌊🏖🤿

Morgen geht es aber zunächst einmal zurück nach Lima, wo ich noch einmal 3 Nächte verbringen werde…

Zum Essen habe ich das Hostel heute einmal kurz verlassen. Wirklich Hunger hatte ich allerdings nicht.

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