Rainbow Mountain

Zwischen 03:55 Uhr und 04:05 Uhr sollte ich heute zur Wanderung auf den Regenbogenberg abgeholt werden.

Da um diese Uhrzeit noch immer laute Musik aus der Discothek nebenan dröhnte und ich mit Ohrstöpsel schlief, habe ich den Wecker überhört, aber rein zufällig um 03:50 Uhr auf die Uhr geschaut… 😱

Sofort hatte ich dem Veranstalter eine Nachricht geschickt und 5 Minuten Zuschlag bekommen. Nachdem ich in Windeseile in meine Klamotten geschlüpft bin und noch schnell meine Zähne geputzt hatte, war ich schließlich doch noch mehr oder weniger pünktlich am Treffpunkt.

Nach 2,5 Stunden Fahrt und Frühstück, sind wir mit unserem Van – 90% aller Touristenvans in Peru und Chile sind hier übrigens von Mercedes – auf 4800m angekommen. Ab hier ging es zu Fuß weiter auf über 5000m. Die Wanderung bis zum Aussichtspunkt auf den Regenbogenberg hat nochmals 1,5 Stunden gedauert.

Wem der Aufstieg zu mühsam war, konnte sich auch ein Pferd mieten und bis auf das letzte, extrem steile Stück, hochreiten.
Es ist wirklich unglaublich, in welchem Tempo auch ältere Frauen die Pferde hier hochführen.
Blick zurück
fast geschafft
Der Regenbogenberg
Oben angekommen, hat es plötzlich zugezogen, sogar leicht angefangen zu schneien und es blies ein eisiger Wind. 🥶
Für ein paar Soles kann man die Einheimischen mit ihren Alpakas fotografieren.
Wilde Alpakas auf dem Rückweg

Der Aufstieg war teilweise sehr mühsam und anstrengend, hat sich aber definitiv gelohnt.

Leider bekomme ich über 4000m danach immer Kopfschmerzen. Daher ist für den Rest des Tages und morgen Erholung angesagt.

Kommentar verfassen