Ein Erlebnis der besonderen Art: Vulkane, Regen, Wind und tektonische Platten formten das Mondtal Valle de la Luna, das ich heute mit einer kleinen Gruppe besuchte. Es befindet sich mitten in der nördlichen Atacamawüste Chiles, der trockensten Wüste der Erde.
San Pedro und das Valle de la Luna verfügen über ein Mikroklima, das die Gegend hier zu etwas ganz Besonderem macht. Neun Tage im Jahr mit wenig Regen reichen anscheinend aus, um hier zu (über-)leben und diese Mondlandschaft so zu formen wie sie ist. Man fühlt sich wirklich wie auf einem anderen Planeten.
Wenn der wenige Regen mit dem Vulkangestein reagiert und das Wasser verdunstet, wird hier alles weiß.Wüstensand im Valle de la LunaEinstündige Wanderung im Mondtal; es ging die ganze Zeit bergauf und bergab.Aussicht vom ersten GipfelDie Wanderung geht auf der anderen Seite weiter…bis zum nächsten GipfelAussicht in den sog. Krater, der aber keiner ist.Mondlandschaftweite Wüsteeinsame Pflanze an einer Sanddünenoch eine Sanddüne von obenDer Vulkan im Hintergrund bildet Grenze zu BolivienPanoramaaufnahmeFotospotSonnenuntergang im Valle de la Luna…
Nachts ging es dann noch einmal in die Wüste zum Sterne beobachten. Erst wurde uns mit Laserpointern, wie an einer Tafel, der Sternenhimmel erklärtt, bevor es dann an richtig dicke Teleskope ging, mit denen wir Saturn mit seinem Ring und die Andromeda Galaxie sehen konnten.
Es ist wirklich beeindruckend, wie man ohne Lichtverschmutzung mit bloßem Auge die Milchstraße, den Kometen „Atlas“ und weitere Galaxien, die wie kleine Wolken aussehen, erkennen kann.
Die restlichen Wüstenbilder sind wieder auf Polarsteps:
Ein Traum geht gerade in Erfüllung!!! ✨️ Nach fast 13 Jahren, vom ersten Gedanken bis zur Umsetzung, befinde ich mich nun in einem 1-jährigen Sabbatical. 🙏 Ich bereise gerade die Welt und lasse mich treiben. 🌏 Um die vielen Eindrücke festzuhalten und meine Familie, Freunde, Kollegen und sonstige Interessierte mit auf die Reise zu nehmen, schreibe ich diesen Blog. 📄
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