Noch mehr Inseln

Nach Amantani ging es noch auf die Insel Taquile, die ebenfalls von Indigenen bewohnt wird, aber ganz andere Traditionen pflegt.

Die Bewohner heiraten untereinander, müssen dann aber die Tradition derjenigen Insel übernehmen auf der sie leben.

Insel Taquila im Titicacasee
Hauptplatz von Taquila
eine Gasse
Hier stricken die alten Männer
Die Männer tragen verschiedene Trachten, die ihren Familienstand anzeigen; der weiße Tei der Mütze signalisiert „noch zu haben“.
rot-bunte Mütze = verheiratet; hier wird gerade aus einer Pflanze natürliches Shampoo gewonnen
Blick von weit oben über Taquile
Auf dem Weg nach unten zum See

Der Titicacasee liegt auf einer Höhe von 3812m und ist das höchstgelegene schiffbare Gewässer der Welt.  Er liegt zudem auf der Grenze zwischen Peru und Bolivien. Nach Bolivien fahre ich morgen mit dem Bus.

Zuvor wollte ich aber noch eine Nacht auf einer größeren, schwimmenden Insel, kurz vor Puno, verbringen. Den Anstoß hierzu bekam ich von einem Reiseblog aufgrund einer Internetrecherche.

schwimmende Insel
Anlegestelle vor der Insel
Weg von der Anlegestelle zu meinem Bungalow
Hier kann man gut die Wurzelblöcke mit dem sich darauf befindlichen Schilfgras erkennen.
Sonnenuntergang

Auch wenn es irgendwie cool ist, einmal auf solch einer „modernen“  schwimmenden Insel, die sogar über fließendes Wasser und Duschen verfügt, einmal zu übernachten, tut es der Gesundheit des Titicacasees wohl weniger gut. Die ganzen Abwässer werden höchstwahrscheinlich direkt dort hinein geleitet.

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