Arequipa

Um 14 Uhr ist mein Bus nach 17 Stunden Fahrt mit 1,5 Stunden Verspätung in Arequipa angekommen. Bei einer Distanz von 1.000 km finde ich das angemessen.

Bei der Abfahrt in Lima war es stockdunkel. Nach Sonnenaufgang glich die Landschaft einer Felsenwüste
gelegentlich kamen wir durch kleine Ortschaften
… und begegneten vielen Trucks
dichter Verkehr kurz vor Arequipa

Das Hostel ist ein Glücksgriff, da sehr zentral gelegen, günstig, mit Frühstück, alles sehr sauber und Einzelbetten in den Dorms.

Ess- und Aufenthaltsbereich im Hostel

Jetzt heißt es sich langsam an die Höhe anpassen. In der Küche des Hostels habe ich heute eine junge Frau aus Deutschland getroffen, die Symptome der Höhenkrankheit hat, deswegen schon beim Arzt und im Krankenhaus war und ihre Tour nach Cusco cancelln und das bereits gebuchte Machu Picchu Ticket verfallen lassen muss. Das möchte ich unbedingt vermeiden.

Heute und morgen bleibe ich einfach nur im Bett liegen, mit ganz leichtem Essen und viel trinken. Der Cocatee schmeckt nicht schlecht. Er soll die Sauerstoffaufnahme des Blutes verbessern. Ich koche immer noch ein paar Steviablätter zum Süßen mit.

Obwohl ich eigentlich immer überall ein paar Stunden Schlaf finde, bin ich heute doch schon recht müde von der langen Busfahrt und werde früh das Licht ausschalten.

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