Lima II

Lima ist keine wirklich schöne oder besondere Stadt, in der man eine längere Zeit verweilen möchte. Das wusste ich aber bereits von Sergio, den ich in Griechenland kennengelernt habe. Er wohnt in Cusco und hat mir bei einem Gespräch über meine Reisepläne in Peru maximal eine Nacht hier empfohlen.

Weil ich noch nie in Peru war und auch ein wenig Zeit zum Ankommen brauche, habe ich allerdings doch eine zweite Nacht eingeplant.

Den heutigen Tag verbrachte ich überwiegend mit der weiteren Reiseplanung. Konkret habe ich für morgen einen Nachtbus nach Arequipa, einer Stadt zwischen 3 Vulkanen, gebucht – es gibt übrigens nur Nachtbusse dorthin – und eine Unterkunft für die nächsten drei Tage dort, die ich dann bei Bedarf einfach verlängere.

Außerdem habe ich mir in einem Biomarkt einen Beutel Cocablätter besorgt. In Deutschland wäre das eine Straftat. Hier werden mir das Kauen der Cocablätter oder ein daraus gekochter Tee bei der Akklimatisierung helfen und verhindern, dass ich die Höhenkrankheit bekomme. Im  Extremfall kann man daran nämlich sterben.

Daher habe ich auch statt einem Direktflug nach Cusco die langsamere Variante über Arequipa mit dem Bus gewählt und dort zwei Tage nur für die Höhenanpassung eingeplant.

Alle meine Reiseziele in Peru liegen auf einer Höhe von über 2 000 m. Arequipa auf 2 335 m, der Colca Canyon auf 3 269, Cusco auf 3 399 m und Machu Picchu auf 2 430 m.

Das flache Amazonasgebiet wäre sicher auch eine Reise wert, aber von dem tropischen Klima habe ich bereits genug und von den Moskitos erst recht…

Hier noch ein paar bunte Bilder des heutigen Tages:

Vegane Pizza 😋
Es gibt hier viele kleine, einladende Cafés
peruanische Markthalle
getrocknete Coca- und Steviablätter
… mit Angabe der Wirkung und Zubereitungsanleitung

Kommentar verfassen