Den 6-stündigen Nachtflug von New York nach Lima habe ich im wahrsten Sinne des Wortes verschlafen. Daher gab’s leider auch kein Frühstück für mich oder vielleicht auch zum Glück… 😅
Als ich nach der Landung schon durch den Zoll durch war, sprang mich plötzlich etwas von hinten an. Als ich mich umdrehte, blickte ich einem aktiv-verspielt wirkendem Golden Retriever in die Augen, der sofort von seinem Herrchen zurückgepfiffen wurde. Das Herrchen hatte allerdings eine Uniform an, was mich dann doch gleich ein wenig zusammenzucken und einen Film in mir ablaufen ließ… 😬
Drogenspürhunde springen meines Wissens nach niemanden an und ich habe ja auch keine in meinem Gepäck. Als mich der Zollbeamte dann in Richtung seines Büros wies, fragte er mich, ob ich Lebensmittel dabei hätte und tatsächlich befand sich noch eine Mandarine in meinem kleinen Rucksack, die ich ihm sofort aushändigte. Anschließend warf er noch einen kurzen Blick in meinen großen Rucksack und ließ mich dann – ohne Mandarine und ohne Papierkram – wieder ziehen. Eine wirklich tolle Leistung von dem Hund, von dem ich mich dann auch noch verabschiedet habe. 🐕
Dann ließ ich mich von einem Uber-Taxi direkt ins buddhistische Zentrum fahren. Maria-Luise, von der Sangha in Lima, habe ich in New York, am Anfang der 365-Tour kennengelernt. Sie hat mir einen Platz hier organisiert, nachdem ich ihr erzählt hatte, dass auf meine offizielle Anfrage über DW-Connect, vor ein paar Monaten, niemand geantwortet hat.
Das Zentrum hier ist stilvoll und riesig. Ich habe noch gar nicht alles gesehen. Jhuly hat mich gleich mit einer Tasse frisch gebrühten peruanischen Kaffees begrüßt und mir dann mein Zimmer und die Gompa gezeigt.
Nach einer Medi, Dusche und einem kurzen Mittagsschläfchen, habe ich meine erste Erkundungstour gestartet und bin mit dem Bus nach Miraflores, den beliebtesten und wohlhabenderen Teil Limas gefahren.
Abends gab es einen Einführungsvortrag von dem Reiselehrer „Carlos aus Peru“, gemeinsame Medi und anschließend noch Essen. Es ist wirklich unglaublich, was die Sangha hier mit ihren 20-30 Mitgliedern für eine Aktivität zeigt. Alleine, weil Lama Ole EINMAL im Jahr hier vorbeigekommen ist und buddhistische Belehrungen gab…






