(Gedanken-)Experimente

Scheinbar ist es leichter in den Osten zu reisen als in den Westen. Dieses Mal kämpfe ich nämlich wirklich ein wenig mit der Zeitverschiebung.

Möglicherweise liegt das daran, dass man, wenn man in den Westen reist, Stunden dazu bekommt und es somit länger dauert bis man wieder ins Bett geht, während Einem, wenn man in den Osten reist, zwar Stunden gekappt werden, aber man schneller wieder Schlaf bekommt. 🤔

Vielleicht liegt es aber einfach auch nur daran, dass gleich nach meiner Ankunft volles Programm und mein System mit der Umstellung  überfordert war. 😄

Jedenfalls habe ich es heute ruhiger angehen lassen, war beim Einkaufen, habe  Wäsche gewaschen und mir einen groben Plan für die nächsten Tage gemacht.

Davon, dass Cancún die Touristenhochburg Mexicos schlechthin ist, habe ich noch gar nichts mitbekommen, weil das Buddhizentrum in irgendeiner Wohnsiedlung ist. Sogar mein Taxifahrer vom Flughafen war ganz überrascht, dass er noch nie in dieser Gegend war.

Weil ich wegen des Regens heute, bis zum Spätnachmittag noch nicht weit gekommen war und Hunger hatte, habe ich mich über eine Googlerecherche zu einem nahegelegenen, günstigen und gut bewerteten Restaurant führen lassen.

Es waren hier nur mexikanische Gäste und die Speisekarte war auf Spanisch, die ich trotz Google Übersetzer nicht wirklich verstand.

Auf meine Bitte an den Kellner, mir ein typisch mexikanisches Gericht, vegetarisch und nicht scharf zu empfehlen, habe ich schließlich eine Tortilla, zur Hälfte gefüllt mit Feigenkaktus und Kartoffeln – vorsichtshalber, falls mir der Kaktus nicht schmeckt – bestellt.

Von der Farbe her ist der Feigenkaktus grün wie Bohnen und schmeckt ganz okay. Die italienische, indische oder thailändische (auf Touristen abgestimmte) Küche übertrifft er aber nicht. Das Essen an den Nachbartischen sah allerdings wirklich sehr lecker aus. Als einzige war bei mir der Teller auch mit einer Plastiktüte überzogen. Leider reicht mein Spanisch aktuell nur zum Überleben und nicht mehr, so dass ich dieses Geheimnis nicht lüften konnte. Vermutlich aber Hygienegründe.

Weil das einzelne Tortilla doch etwas mager war, bin ich dann noch zwei Häuser weiter in ein Café gezogen, das dann wirklich sehr besonders war, s. Bilder. Hier werde ich sicherlich wieder herkommen.

Um 19 Uhr war noch gemeinsame Medi mit den Zentrumsbewohnern.

Ansonsten gehe ich heute früh ins Bett, um morgen fit zu sein für meine HoppOn HoppOff Tour, die um 10 Uhr beginnt.

Mexikanisches Restaurant
Tortilla mit Feigenkaktus, Kartoffeln und Käse auf plastikbetütetem Teller.
Café Latte Marzipan 😋
reizende Amatista Coffee Bar
Speisekarte im Tarotkartenformat
zauberhaft süße Waffel…

Kommentar verfassen