Das Ende ist nah

Obwohl der Sommerkurs noch bis Sonntag  dauert und mit einer Einweihung, mit Nedo Rinpoche, am Samstag noch einen Höhepunkt erreicht, fängt der Kurs bereits an, sich langsam wieder aufzulösen. Eine Zeltecke mit Schuhregalen ist bereits komplett abgebaut, erste Toiletten sind geschlossen und die leeren Paletten und Rungen für den Abbau wurden schon hervorgeholt.

Nachdem Karmapa Anfang der Woche abgereist ist, sind schlagartig mit ihm rund 4000 Leute verschwunden. Möglicherweise kommt aber ein Teil davon am Wochenende zur Einweihung mit Nedo wieder.

Keine langen Schlangen mehr beim Essen, im Café, im Shop, beim Duschen oder auf den Toiletten; die Zelt- und Sitzplätze in der Gompa oder im Schatten unter den Bäumen haben sich gelichtet.

Die Atmosphäre ist gerade sehr entspannt. Das Programm beinhaltet Vorträge, sowie Fragen und Antworten mit Reiselehrern, eigene oder gemeinsame Meditationen und aufgezeichnete Vorträge mit Lama Ole.

Nach fast zwei Monaten nahezu ununterbrochen auf dem EC-Gelände, hat mich die letzten Tage noch ein Lagerkoller erfaßt. Zwei Nachmittage am großen Alpsee haben da sehr gut getan.

Das Wetter ist gerade sehr wechselhaft, macht was es will und meist genau das Gegenteil der Wettervorhersage. Glücklicherweise regnet es meist während des Essens, während eines Vortrags oder in der Nacht, also immer wenn wir gerade irgendein Dach über dem Kopf haben.

Mein Zelt ist Dank Plane von oben und unten, innen trocken; lediglich eine Stange  ist dem Sturm gestern zum Opfer gefallen und gebrochen. Den Kurs und vier Nächte in Griechenland Ende August muss es noch überstehen. Nächstes Jahr gibt es dann ein neues. Allerdings freue ich mich jetzt auch schon sehr darauf endlich wieder in einem richtigen Bett schlafen zu können.

Hier noch ein paar Impressionen:

💎 Ausstellung über 50 Jahre Diamantweg im Westen 💎
Gompa
„Leben in der Postkarte…“ 😄
Reiselehrer Panel
wir „Landshüte“, wie uns Lama Ole einmal genannt hat.
Am großen Alpsee

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