Weil ich, trotz meiner grundsätzlichen Bodenständigkeit, auch schon immer ein Faible für Esoterisches und okkult Anmutendes hatte, konnte ich jetzt bei der Gelegenheit an einer schamanischen Sitzung teilzunehmen nicht widerstehen.
Heute Morgen bin also zu dem vereinbarten Treffpunkt, einem Café in Thamel gefahren, wo ich zunächst von meinem Vermittler eine etwa halbstündige Einführung in den Schamanismus, seine Entstehung, Entwicklung und Bedeutung für die Menschen in Nepal bekam.
Grob gesagt geht es darum mit verschiedenen (Heils-)Techniken auf einer geistig-energetischen Ebene Heilung und Lösungen bei verschiedenen Problemen und Krankheiten herbeizuführen. Hierbei gibt es eine breite Palette an Möglichkeiten, wobei in Nepal aber nur Gesänge und Mantren erlaubt sind. In anderen Ländern würden auch Substanzen, z.B. Pilze eingesetzt, deren Anwendung hier jedoch verboten ist.
Wer mehr hierüber erfahren möchte, kann dies hier nachlesen:
https://eyesonnepal.com/tour/shaman-consultation-in-nepal/
Danach sind wir dann zu dem Tempel gegangen, wo mich der Schamane schon erwartet hat, um mir noch die letzten bösen Geister auszutreiben. 👹



Anhand von Geburtsdaten hat er dann noch Aussagen über vergangene, bestehende bzw. künftige Beziehungen getroffen und weshalb die Einen harmonieren und die Anderen nicht.
Beruflich bin ich wieder einmal darin bestätigt worden am richtigen Platz zu sein.
Erwartungsgemäß habe ich natürlich keine durchschlagenden Neuigkeiten erfahren, aber letztendlich war das Ganze recht nett, unterhaltsam und teilweise auch amüsant. Und meine bösen Geister bin ich jetzt hoffentlich auch alle los. 😄

Morgen werde ich noch die zwischenzeitlich in Brokat gefassten Thangkas abholen und dann langsam meine sieben Sachen packen…