Gleich nach dem Morgenkaffee bin ich wieder in den botanischen Garten marschiert, um den Tharraletneme bzw. Annie Meyer’s Hill zu erklimmen, weil zu dieser Tageszeit die Chancen gut stehen wieder Kängurus bzw. Wallabies anzutreffen.
Wallabies sind etwas kleiner als Kängurus, eher gräulich statt braun und springen ohne sich auf ihrem Schwanz abzustützen. Die hier heissen Black footed Rock Wallaby.
Es hat auch nicht lange gedauert bis ich die ersten gesichtet habe. Mit den langen Ohren, ihrem Fell, den Augen und Schnautzen erinnern sie mich irgendwie an eine Mischung aus Hase und Reh. Sie sind aber gar nicht so scheu. Wenn ich irgendwo eines unter einem Busch oder Felsen entdeckt habe, habe ich immer das Gefühl gehabt, dass es mich schon eine Weile beobachtet hat. Sie schauen einem direkt in die Augen und warten ab. Erst wenn man sich ihnen unaufhaltsam nähert beginnen sie irgendwann erst langsam und dann schnell davon zu hüpfen.








Wie auch in Der Traumfänger beschrieben, gibt es hier diese kleinen Fliegen, die sich auf Augen, Ohren und Nasenlöcher stürzen, um hineinzukrabbeln, was sehr unangenehm ist. Deshalb und um morgen bei meinem Tagesausflug zum Uluru gerüstet zu sein, habe ich mir heute noch einen Hut und ein Fliegennetz besorgt.

Den restlichen Nachmittag habe ich am Pool verbracht. Herrlich! ☀️👙💧
Kurz vor Sonnenuntergang bin ich dann noch zum War Memorial spaziert, das sich auf einem Hügel befindet und eine gute Aussicht bietet. 🌄





